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Affiliate-Marketing: leicht verdientes Geld oder unsichere Einnahmen?

Geld bekommen, weil ein Websitebesucher auf einen Link klickt – hört sich erst mal lukrativ an. Doch als beständige Einnahmequelle ist Affiliate-Marketing selten geeignet. Wir erklären dir, warum Affiliate-Marketing so beliebt ist und worauf du als Affiliate achten musst.

Unter Affiliate-Marketing versteht man die Vermarktung über Internetanzeigen. Diese werden in Form von Links, Bannern oder Buttons angezeigt. Klickt ein potentieller Kunde auf die Werbung, erhältst du Provision von dem Unternehmen, dass du bewirbst.

Klingt erst mal so, als könntest du viel Geld mit wenig Aufwand machen. Warum du dich allerdings nicht auf konsistente Affiliate-Einnahmen verlassen solltest und ob du mit Affiliate-Marketing auf deiner Website arbeiten solltest, verraten wir dir jetzt.

Kommen wir erst mal zu den positiven Eigenschaften des Affiliate-Marketings:

1. Du brauchst kaum Vorwissen

Die Integration von Bannern und Links erfordert kein umfangreiches technisches Vorwissen von dir. Du kannst also schnell zusätzliche Inhalte auf deiner Website präsentieren und ohne Anfangsinvestitionen mit geringem Aufwand Umsatz machen. Ein Startrisiko ist für dich als Affiliate nahezu nicht vorhanden. 

2. Du kannst überall Geld verdienen

Um Affiliate-Links auf deiner Website oder deinem Blog zu platzieren, brauchst du nur deinen Laptop. Du bist also nicht örtlich gebunden und kannst theoretisch überall Geld verdienen. Und wenn deine Affiliate-Links erst mal effizient gesetzt sind, verdienst du das Geld ganz nebenbei, ohne, dass du noch was dafür tun musst. Die einzige Voraussetzung: Die Zielgruppe des werbenden Unternehmens muss sich auf deiner Internetseite aufhalten und du musst die Werbung geschickt platzieren.

3. Wenn es einmal läuft, kommt das Geld fast ohne Arbeit

Hast du es geschafft, die Werbeplatzierung mit der passenden Zielgruppe auf deiner Website zusammenzuführen, sind deine Affiliate-Links ein echter Selbstläufer. Bewirbst du Produkte oder Dienstleistungen, die nicht saisonal gebunden sind und langfristig Aktualität besitzen, kannst du über einen langen Zeitraum hinweg mit nur einem Post auf deiner Website Einnahmen generieren.

Hört sich erst mal vielversprechend an, oder? 

Nun kommen wir allerdings zu den negativen Aspekten des Affiliate-Marketings. Denn auch wenn man mit Affiliate-Marketing einfach Geld verdienen kann, sollte man sich nicht darauf verlassen, eine beständige Einnahmequelle gefunden zu haben: 

1. Wenig gute Produkte, hohe Konkurrenz

Wenn du deinen Affiliate-Partner wählst, solltest du dir vorher die angebotenen Produkte anschauen. Immerhin bewirbst du diese ja mit deiner Website! Deine Besucher sollen sich nicht Ärgern, wenn die angezeigte Werbung am Ende doch nicht hält, was sie verspricht. Im schlimmsten Fall wirkt sich die Enttäuschung auch auf die Wahrnehmung von dir und deiner Internetseite aus. 

Darüber hinaus gibt es jede Menge Konkurrenten – dass man durch Affiliate-Links einen netten Zusatzverdienst einnehmen kann, ist lange bekannt. Damit die potentiellen Kunden also wirklich auf deiner Seite auf das Angebot klicken, muss diese dementsprechend aufgebaut und ansprechend sein. 

2. Gerade in der Anfangszeit: viel Arbeit, kaum Ertrag

Zwar ist es möglich, ohne einen einzigen Euro zu investieren, ins Affiliate-Marketing zu starten. Immerhin gibt es kostenlose Blog-Hoster, wo du eine kostenlose Subdomain erhalten kannst, schicke Layouts und behilfliche Plugins gibt es gratis – die Texte und die Vermarktung brauchen jedoch ihre Zeit. Bevor das Geld einfach in deine Tasche fließt, musst du also erst mal eine vernünftige Website oder einen Blog besitzen, der auch von der passenden Zielgruppe besucht wird. Ist das noch nicht der Fall, erfordert das einigen zeitlichen Aufwand – und das ohne Garantie, dass die Zielgruppe später auch fleißig auf deine Links klickt. 

3. Abhängigkeit von den Affiliate-Netzwerken

Du bist als Affiliate zu 100 Prozent abhängig von dem Unternehmen, für das du wirbst. Passt deinem Partnerunternehmen eine Sache nicht, kann er dich von heute auf morgen aus dem Programm werfen. Auch die Werbemittel sind meistens vorgegeben und unveränderlich. Ist also eine Animation zu schnell, die Farben oder das Design passen nicht zu deiner Affiliate-Seite – das ist dann dein Pech. Außerdem können die Unternehmen auch einfach die Restriktionen für Affiliate-Links von dem einen auf den anderen Tag verändern, was einen plötzlichen Einbruch deiner Einnahmen bedeuten kann. 

Für wen ist Affiliate-Marketing jetzt also geeignet? Prinzipiell bietet es sich besonders an, wenn du bereits eine gut besuchte Website hast, die thematisch eine bestimmte Zielgruppe anzieht. Hier wäre der Aufwand minimal und die Einnahmen würden sich umso mehr lohnen. Ist dies nicht der Fall, brauchst du vor allem erst mal eins, um als Affiliate durchzustarten: Zeit. 

Willst du wissen, wie du mit den richtigen Werbetexten deine Websitebesucher in deinen Bann ziehst und somit dazu bringst, auf deine Links zu klicken? Die wichtigsten Punkte haben wir hier für dich zusammengefasst.

Nina Rath

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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