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Apple ist nicht mehr der wertvollste Konzern der Welt 

Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen musste der US-Konzern den Titel „höchste Marktkapitalisierung weltweit“ abgeben – ausgerechnet an den alten Rivalen Microsoft.

Sowohl Apple als auch Amazon hatten in den letzten Monaten mit Lieferproblemen zu kämpfen. Das anstehende Weihnachtsgeschäft ist ebenfalls durch die weltweite Chip-Knappheit bedroht – da die Aktienkurse der beiden Konzern-Giganten am Freitag absackten, konnte Microsoft im Ranking der wertvollsten Firmen an beiden vorbeiziehen.

Lieferprobleme treffen Amazon und Apple hart

Laut dem US-Börsensender CNBC kam Microsoft am Freitag auf einen Unternehmenswert von rund 2,49 Billionen Dollar. Damit legte der Aktienkurs um 2,24 Prozent zu. Die Anteilsscheine von Apple hingegen gingen um 1,82 Prozent zurück, wodurch der iPhone-Konzern den Titel des Börsenkönigs an Microsoft abgeben musste. Der Konzern von Bill Gates konnte durch sein boomendes Cloud-Geschäft zuletzt deutlich dazugewinnen.

Der Einbruch in den Apple-Quartalszahlen kam allerdings nicht überraschend: Die Chipkrise in Asien hatte bereits für geringere Absatzzahlen gesorgt. Der verminderte Umsatz wirkte sich jedoch erst im dritten Quartal des Jahres auf die Zahlen aus. Laut CEO Tim Cook musste das Unternehmen bislang schon sechs Milliarden Dollar einbüßen – trotz Wachstum in allen Bereichen. Das Unternehmen rechnet derzeit damit, dass sich die Krise auch auf das aktuelle Weihnachtsquartal auswirken wird.

Neben Apple hat auch Amazon mit Lieferproblemen zu kämpfen: So sank der Gewinn des Online-Händlers um fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Obwohl die Aktionäre schon auf ein schlechteres Ergebnis vorbereitet wurden, fiel die Enttäuschung noch größer aus als gedacht. Auch für das Weihnachtsquartal prognostiziert Amazon ungewöhnlich schlechte Zahlen – im schlimmsten Fall droht beim Betriebsgewinn sogar eine schwarze Null.

Analysten sind dennoch optimistisch was die Zukunft der Aktienkurse von Apple und Amazon angeht. Grund dafür sei etwa die weiterhin hohe Nachfrage nach den Apple-Produkten, wodurch die Kurs-Flaute des Konzerns nur von kurzer Dauer sein dürfte. Auch bei Amazon gab es bereits in der Vergangenheit enttäuschende Quartale, auf die anschließend zahlreiche positive erfolgten.

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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