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Arben Veseli
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Interviews

Arben Veseli im Interview – Vom Kriegsflüchtling zum Millionenunternehmer

Arben Veseli ist Geschäftspartner, Leiter der Strategieberatung und Sales-Coach bei der Baulig Consulting GmbH. Seine Vergangenheit hat ihn maßgebend geprägt und zu dem Mindset verholfen, mit dem man alles erreichen kann. Wieso jeder erfolgreich sein kann, wie er es schafft, Worte in Taten umzuwandeln und wieso ein fiktives Verkaufsgespräch in einer Bar ihn mit Markus und Andreas zusammengeführt hat, das erfahrt ihr im Interview.

Arben Veseli ist als Kriegsflüchtling aus dem Kosovo nach Deutschland gekommen. Zu dieser Zeit herrschte dort der Jugoslawienkrieg. Seine prägende Kindheit hat ihn nicht daran gehindert, etwas Großes zu erreichen. Er besitzt langjährige Erfahrungen im klassischen B2B-Vertrieb und gründete bereits eine eigene Firma. 2012 begann seine Zusammenarbeit mit Andreas und Markus Baulig. Wohl kaum ein anderer besitzt eine so große Expertise im Verkauf wie er.

Arben Veseli im Interview

Arben Veseli, willkommen im GEWINNERmagazin. Wer bist du und was machst du konkret?

Ich bin Arben Veseli, ich bin 29 Jahre alt und ich revolutioniere mit meinen zwei Geschäftspartnern einen Markt. Genauer gesagt: den Markt des Coachings und Consultings. Meine Aufgabe in unserem Unternehmen ist es, Menschen eine Vision zu geben, für die sie gnadenlos kämpfen. Ich entwickle diese Menschen. Unabhängig davon, ob es um ihr Mindset geht, ihre vertrieblichen Skills oder  ihre menschlichen Eigenschaften. Denn wenn ich es nicht mache, wer macht es sonst?

Wir sind mittlerweile für Tausende von Menschen ein Vorbild auf diesem Markt, ein Fels in der Brandung. Wir verändern ihr Business so, dass sie in allen Lebensbereichen davon profitieren können und hochpreisiger agieren. Konkret meint das: Du verdienst mehr Geld mit deinem Wissen und deinen Produkten, folglich mehr Freiheit. Und diese Freiheit kannst du später dazu nutzen, deinen Kindern Wünsche zu erfüllen. Mir wurden als Kind nicht viele Wünsche erfüllt. Meine Eltern mussten dafür kämpfen, mir die einfachsten Grundbedürfnisse sichern zu können.

Die Lebensgeschichte von Arben Veseli

Da sprichst du schon einen wichtigen Punkt deiner Biografie an: Aus welchen Verhältnissen stammst du?

Ich bin jetzt 29 Jahre alt und bin mit meiner Familie um die Jahrtausendwende nach Deutschland geflüchtet. Mit sieben Jahren wusste ich bereits, dass jede dritte Kugel einer MG grün, blau oder orange ist, um zu wissen, wohin man schießt. Ich habe den Jugoslawienkrieg als kleiner Junge miterlebt. Vielen jungen Menschen sind Konsequenzen gar nicht ersichtlich. Wir leben in einer Welt, in der wir alles haben: Sicherheiten, Essen, Trinken, eine Krankenkasse. Seit ich klein bin, weiß ich, dass diese Dinge nicht selbstverständlich sind.

Ich kann mich sogar noch an die Details unserer Flucht erinnern: Zum Beispiel an die dubiose Person, die uns damals zur Flucht verholfen hat. Auch das Auto habe ich vor Augen. Auf dem Weg nach Österreich sind wir durch den ersten Tunnel gefahren, den ich je gesehen hatte. In Italien habe ich die erste Pizza meines Lebens gegessen. In Deutschland bin ich mit meinem Vater, meiner Mutter, meiner Schwester und meinem Onkel in einem Asylantenheim gelandet.

Arben

Eins möchte ich aber klarstellen. Ich möchte kein Mitleid bekommen. Es geht mir vielmehr darum, euch da draußen zu zeigen, dass, wenn ich es geschafft habe, jeder das kann. Ich leite ein Multimillionenunternehmen und habe ein Einkommen, da fallen die meisten rückwärts vom Stuhl. Darum geht es aber nicht. Die Quintessenz ist, dass jeder sein Leben in die Hand nehmen kann. Selbst, wenn er das bis jetzt noch nicht getan hat, kann er JETZT etwas verändern. Wer einen starken Willen hat, findet immer einen Weg.

Arben Veselis beruflicher Werdegang in Deutschland

Wie ging dein Weg in Deutschland nach der Flucht weiter?

Ich bin in Deutschland zur Grundschule gegangen, danach zur Hauptschule. Meine Lehrer glaubten nicht wirklich an mich. Das erste Mal, dass ich Ehrgeiz entwickelte, war dank eines guten Freundes. Wir haben uns immer ein wenig gebattled, wer der bessere ist. Auf dem zweiten Bildungsweg habe ich deshalb meinen Realschulabschluss gemacht.

War das dann der Beginn eines Aufwärtstrends?

Ich habe irgendwann gemerkt, dass es unglaublich wichtig ist, eine Entscheidung zu treffen. Damals habe ich mich bewusst von vielen Freunden getrennt, die ein schlechter Umgang für mich waren. Außerdem habe ich mit dem Boxen begonnen. In Albanien ist das ein wichtiger Sport. Beim Boxen habe ich Folgendes gelernt: Du hast einen Gegner, der dir völlig gleichwertig ist. Gleiche Größe, gleiches Gewicht, dieselben Voraussetzungen – und dennoch gewinnt nur einer und der andere nicht. Da habe ich realisiert: Nur ich kann mein Leben selbst in die Hand nehmen. Daraufhin habe ich mein Abitur nachgemacht, mit außerordentlichen Noten.

Und wie bist du in den unternehmerischen Bereich gekommen?

Eine Ausbildung wollte ich damals nicht machen und studiert habe ich eigentlich nur meinem Vater zur Liebe. Gleichzeitig habe ich mein erstes Unternehmen gegründet und mich im Bereich Pharmaindustrie und Marktforschung positioniert. Im Monat habe ich sechsstellige Umsätze gemacht. Mein erstes Business hat mir gezeigt, was für ein Unternehmen wichtig ist: Es muss gut positioniert sein und man braucht ein konkretes Angebot für die Zielgruppe, damit man am Ende des Tages immer wieder denselben Ablauf hat, das war eigentlich „Genius“.

„Meine Mutter hat mir die Augen geöffnet. Sie wusste immer, dass ich etwas Großes erreichen werde, wenn ich den Willen habe.“

Gab es Ereignisse, die dich besonders geprägt haben?

Ich habe damals schon sehr detailliert, präzise und auch intuitiv gearbeitet. Mir fehlte aber ein System und vor allem der Austausch mit jemandem auf familiärem Niveau. Ich war schon ein Einzelkämpfer, was natürlich stark mit meiner Kindheit zusammenhängt. Wer so aufwächst wie ich, kann sehr schlecht Vertrauen zu Menschen außerhalb der Familie aufbauen. Es besteht immer die Angst, hintergangen zu werden.

In der Zeit meines ersten Business hatte meine Mutter dann einen Tumor. Das hat mich im ersten Moment stark erschüttert. Als ich aber ins Krankenhaus gefahren bin und vor meiner Mutter geweint habe, da sagte sie zu mir: „Hör auf zu heulen, Heulsuse“. Und das hat mir die Augen geöffnet. Meine Mutter war immer stark und hat immer an mich geglaubt. Sie wusste, dass ich etwas Großes erreichen kann und ich wusste es in dem Moment auch. Nichts, weder eine Krankheit noch andere Probleme konnten mich daran hindern.

Der Beginn der Zusammenarbeit: Arben Veseli, Andreas und Markus Baulig

Wie haben Andreas, Markus Baulig und du euch kennengelernt?

Andreas kenne ich bereits seit 2008, Markus habe ich später kennengelernt. Ich hatte damals ein eigenes Unternehmen und so kamen wir ins Gespräch. Ich entschied mich dann, bei Einserkandidat.de einzusteigen. In unserem gemeinsamen Business haben wir Infoprodukte für Studenten angeboten. Diese Infoprodukte kosteten ungefähr 200 Euro und sollten Studenten dabei helfen, ihr Mindset dahingehend zu verändern, bessere Leistungen an der Universität zu bringen. 

Wir wollten allerdings für einige Studenten ganz außerordentliche Ergebnisse erzielen, noch krasser, als es bei einem Videokurs möglich gewesen wäre. Deshalb verkauften wir hochpreisige Coachings für 2000 bis 3000 Euro an kaufkräftige Studenten. Je höher der Preis, desto eher ist der Kunde gewillt, etwas umzusetzen. 

Wir waren mit Einserkandidat.de wahnsinnig erfolgreich und hatten tolle Kundenergebnisse. Wir waren aber eben auch sehr gut im Marketingbereich. Sukzessive kamen andere Unternehmen auf uns zu, weil sie wissen wollten, wie wir Onlinemarketing einsetzten. So gelangten wir nach und nach in die Unternehmensberatung. Schlussendlich haben wir Coachings für Unternehmen angeboten.

Was war der Moment, in dem ihr gemerkt habt, dass ihr drei zusammengehört?

Das ist eine lustige Geschichte. Als ich Markus kennenlernte, war er 18 Jahre alt. Er fragte mich damals, ob er von mir Sales lernen kann. Da ich nie gelernt hatte, jemand anderem zu vertrauen, sagte ich instinktiv sofort Nein. Als ich aber merkte, wie sehr ihn das getroffen hatte, nahm ich an dem gleichen Abend mit zu meinen Freunden in die Shishabar. Dort hatte ich ein wirkliches Schlüsselerlebnis. Wir sprachen miteinander über neue Projekte im Vertrieb, als sich plötzlich ein Typ in unsere Diskussion einmischte. Der wollte, dass ich ein fiktives Verkaufsgespräch führe und ihm sein eigenes Handy verkaufe.

Er nahm sein Handy raus, gab es mir und sagte „Verkauf es mir“. Ich habe diesem Typen das Handy so dermaßen verkauft, dass Markus völlig baff war. Diesen Mann haben wir nie mehr gesehen, er war wie ein Engel. Ich habe gesehen, wie Markus kurz raus gegangen ist. Später habe ich erfahren, dass er Andreas angerufen hat, um ihm zu sagen, dass sie mich unbedingt im Verkauf brauchen. Das war unser gemeinsamer Anfang.

Wie sah eure Zusammenarbeit aus?

Ich habe Markus alles beigebracht, was ich wusste. Wir standen dabei zu jedem Zeitpunkt auf einer Ebene. Niemals hätte ich mir herausgenommen, ihm nicht auf gleicher Augenhöhe zu begegnen. Dabei waren wir wie zwei Hunde, von denen einer nichts sieht und der andere nichts hört. Ich kannte mich im Onlinemarketing nicht gut aus, Markus wusste nicht viel vom Vertrieb. Mit meiner Energie, Euphorie, Leidenschaft und meinen verkäuferischen Skills und Markus Geduld, Know-how und Expertise haben wir kontinuierlich gemeinsam die Calls geführt.

Welche Skills führen zu so einem Erfolg?

Wer so erfolgreich wie wir sein will, braucht nur die starke Willenskraft. Wir wollten im Monat 100.000 Euro erreichen und haben es geschafft. Das folgende Ziel war eine halbe Million pro Monat – auch das gelang uns. Und als ich im Urlaub war, konnten Markus und Andreas dieses Niveau auch ohne mich halten. Wer einen starken Willen hat, kann alles machen.

Diese Willenskraft überträgt sich wiederum auf die Arbeit mit unseren Kunden. Jeder unserer Kunden hat die hundertprozentige Garantie, dass wir alles geben, bis er seine Ziele erreicht. Bei uns sind Kunden keine Versuchskaninchen, da wir vorab alles bereits erprobt haben.

„Wer erfolgreich sein will, braucht einzig starke Willenskraft.“

Du sagst selbst, dass ihr quasi ein Familienunternehmen seid – wie empfindest du die Arbeit?

Unser Unternehmen ist immer weitergewachsen, weshalb ich weniger Zeit für meine Familie hatte. Da ich ein absoluter Familienmensch bin, fiel mir das schwer. Aber Andreas und Markus haben eine optimale Lösung gefunden. Genial! Die letzten drei Jahre haben gezeigt, dass aus zwei Familien eine werden kann! Die Arbeit mit der Familie Baulig bedeutet für mich Loyalität, Familie, Verantwortung. Wir ziehen alle an einem Strang.

Was ist eure Mission?

Wir wollen der älteren Generation zeigen, wie die jüngere arbeitet. Außerdem wollen wir andere für Konzepte gewinnen, die ihnen nur Positives bringen. Zuletzt wollen wir einen Grundstein für die neue Generation legen, die mit einem ganz anderen Mindset aufwächst. Sie haben die Möglichkeit, über die Onlinemedien ein Business geil aufzustellen, sodass sie im internationalen Vergleich keine Einbußen haben. Das ist im Zuge der Globalisierung enorm wichtig.

Uns zeichnet besonders aus, dass wir feste Werte verfolgen. Wir wollen nicht irgendwo hinziehen, um dort weniger Steuern zu zahlen: Wir sind ein deutsches Unternehmen mit deutschen Werten, das Deutschland in der Zukunft dabei helfen will, seine Rolle in der Welt zu festigen.

„Wir geben Worten einen Wert, indem wir sie in Taten umwandeln.“

Was ist euer Ziel für die Zukunft?

Das werde ich euch nicht sagen. Wir werden es euch aber zeigen, seid also gespannt. Eine wichtige Sache möchte ich euch aber noch mitgeben: Wisst ihr, warum die Menschen oft sprechen? Weil es sie nichts kostet. Wörter sind ein Gut, auf das du immer wieder zurückgreifen kannst. Sie sind nicht begrenzt.

Das bedeutet aber auch, dass sie keinen Wert mehr haben, wenn man sie ständig benutzt. Wir haben es geschafft, unseren Wörtern einen Wert zu geben. Denn ein Wort ist nichts ohne dessen Tat wert und eine Idee nichts ohne deren Umsetzung. Meine Geschichte soll andere dazu aktivieren, etwas umzusetzen! Wenn du die Chance jetzt nicht nutzt, wird es zu spät sein.

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Anne Kläs

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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