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Interviews

Dank Recruiting-Experte Lucas Fischer zu qualifizierten Kraftfahrern

Der Geschäftsführer der BOS Spedition GmbH in Berlin führt gemeinsam mit seinem Bruder das Familienunternehmen, das vor allem in der Lebensmittellogistik aktiv ist. Das einzige Problem beim Wachstum des Betriebs: der Fachkräftemangel. Der Recruiting-Experte Lucas Fischer von Media Recruiting hat dem Unternehmer geholfen, neues Fachpersonal zu finden. Wie ihm das gelungen ist, was die Zusammenarbeit ausmacht und für welche Unternehmen sich das lohnt, verrät der Geschäftsführer im Interview.

Stillgelegte Lkws, abgesagte Aufträge und Mitarbeiter, die nur Fahrzeugschäden hinterlassen: Der Fachkräftemangel ist auch in der Logistik-Branche längst angekommen. Der Beruf des Kraftfahrers ist wie viele andere handwerkliche Berufe längst nicht mehr im Trend. Der Grund sind die oft fehlende Anerkennung, ein geringes Gehalt und lange Arbeitszeiten. Das führt dazu, dass immer weniger junge Menschen eine Berufsausbildung in diesem Bereich beginnen, während immer mehr Fachkräfte in Rente gehen. Die logische Konsequenz: Unternehmen müssen besser auf sich aufmerksam machen und sich auch für wechselwilliges Fachpersonal attraktiv präsentieren. Recruiting-Experte Lucas Fischer weiß, wie Unternehmen hier vorgehen müssen und hat so schon viele seiner Kunden zu dem lang ersehnten Fachpersonal gebracht. So auch der Geschäftsführer der BOS Spedition GmbH in Berlin. Eigentlich sollte das Familienunternehmen mit rund 140 Mitarbeitern rasch wachsen, doch es fehlte an qualifizierten Bewerbern.

Darum hat sich Sönmez an Lucas Fischer gewandt. Der Recruiting-Experte von Media Recruiting unterstützt mit seinem Unternehmen Logistiker dabei, die geeigneten Mitarbeiter zu finden. Seine Methode stützt er auf cleveres Social-Media-Marketing. Wie genau die Zusammenarbeit zwischen Lucas Fischer und seinem Kunden der BOS Spedition GmbH lief, welche Vorteile Recruiting über soziale Netzwerke mit sich bringt und wohin sich die BOS Spedition GmbH noch entwickeln möchte, verrät er uns im Interview. 

Der Geschäftsführer von der BOS Spedition GmbH bei uns im Interview!

Herzlich willkommen im GEWINNERmagazin! Du bist Geschäftsführer der BOS Spedition GmbH. Ihr habt schon lange nach Personal gesucht, bevor du auf Lucas Fischer gestoßen bist. Wie war eure Ausgangslage damals?

Fachkräfte fehlen an jeder Stelle, so auch in unserer Branche, in der ein großer Mangel an Kraftfahrern vorherrscht. Auch wir waren händeringend auf der Suche nach neuen Mitarbeitern und haben zunächst Anzeigen auf klassischen Bewerbungsportalen geschaltet. Durch Sponsorings haben wir versucht, Sichtbarkeit zu erlangen, doch wirklich gewinnbringend war das nicht. Natürlich hat uns die ein oder andere Bewerbung erreicht, das konnte unseren Bedarf aber keinesfalls decken. Das Problem ist, dass immer mehr Kraftfahrer in Rente gehen, aber keine jungen Menschen nachkommen. Eine Ausbildung in diesem Bereich steht nicht unbedingt an oberster Stelle für kommende Auszubildende. Es gibt also nur eine sehr begrenzte Anzahl an Kraftfahrern im Raum Berlin und Brandenburg. Die Aufgabe, neues Personal für unsere Spedition zu finden, schien für uns nicht lösbar. 

 Lucas Fischer von Media Recruiting

Lucas Fischer von Media Recruiting unterstützt Transport- & Logistikunternehmen bei der Mitarbeitergewinnung.

Dann haben wir Lucas Fischer kennengelernt. Gemeinsam mit ihm haben wir eine Recruiting-Kampagne gestartet – mit Erfolg. Ich bin selbst erst 25 Jahre alt und mache viel auf Social Media. Die Mitarbeiter-Akquise über die sozialen Netzwerke, die Lucas Fischer umsetzen wollte, schien daher für mich nur logisch. 

Bevor ihr mit Lucas Fischer zusammengearbeitet habt, habt ihr mit der BOS Spedition GmbH also noch kein Recruiting über Social Media betrieben?

Der Großteil unserer Recruiting-Maßnahmen belief sich tatsächlich auf die klassischen Kanäle. Doch auch im Bereich Social Media waren wir nicht ganz untätig. Wir hatten beispielsweise ein Instagram-Profil und eine Facebook-Seite, die auch gepflegt wurden – aber nicht genug und auch nicht zielführend. Wir haben zwar gelegentlich ein Bild gepostet, auf dem stand „Kraftfahrer gesucht“, doch damit spricht man natürlich nur die wenigsten auch wirklich an. Richtige Ergebnisse konnten wir damit also nicht erzielen

Über die Zusammenarbeit mit Lucas Fischer

Das hat sich durch die Zusammenarbeit mit Lucas Fischer dann geändert. Wie liefen die ersten Schritte konkret ab?

Am Anfang gab es zunächst ein Erstgespräch. In diesem haben wir darüber gesprochen, was wir als Spedition machen und welcher Bedarf überhaupt besteht. Die Kampagnen sollten ja so personalisiert, wie möglich gestaltet werden, darum hat dieser Kennenlern-Prozess auch vergleichsweise lang gedauert. Doch nur so konnte er sich ein genaues Bild über unsere Ist- und unsere Ziel-Situation machen. Das fand ich sehr gut.

„Für mich war das ganze Thema rund um Online-Marketing damals neu, also hat er mir das Vorgehen auch detailliert erklärt und uns in jeden Arbeitsschritt eingebunden.“

Gab es denn im Vorfeld deinerseits irgendwelche Zweifel daran, dass die Zusammenarbeit mit Lucas Fischer eine gute Idee ist oder war euch das von Anfang an klar?

Ich hatte keinen Zweifel daran, dass das funktionieren kann. Man sieht ja selbst auf Instagram auch immer wieder Recruiting-Kampagnen anderer, die ebenfalls zu funktionieren scheinen. Ich war mir also sicher, dass der Weg über Social Media in jedem Fall der richtige sein wird. Die Frage, die sich unsererseits dann jedoch stellte, war, ob Lucas der richtige für uns ist. Natürlich muss man für eine gemeinsame Zusammenarbeit kompatibel sein. Das Ganze kostet schließlich auch Geld. Doch ein stehender Lkw würde mir im Zweifel sogar noch teurer zu stehen kommen. Es hat sich tatsächlich auch sehr schnell ergeben, dass Lucas auf jeden Fall der richtige Ansprechpartner für uns ist. Wirkliche Zweifel gab es meinerseits also nicht, nur die Frage, wie kompatibel wir zusammenarbeiten können. 

Die BOS Spedition GmbH stellt auch Quereinsteiger ein

Du hast erzählt, dass es einen Fachkräftemangel in deiner Branche gibt. Wo kommen die Mitarbeiter in der Regel her, die ihr für die BOS Spedition GmbH rekrutiert?

Da sich die meisten Kraftfahrer bereits in einem festen Arbeitsverhältnis befinden, sind es natürlich auch diese Menschen, die man mit den Kampagnen ansprechen muss. Meist sind sie in ihrer derzeitigen Anstellung nicht zufrieden oder wünschen sich einfach eine neue Herausforderung. Diese Wechselbereitschaft gilt es also zu triggern. Die meisten, die bei uns anfangen, kommen dadurch natürlich nicht selten von unseren direkten Konkurrenten – davon haben wir mehrere in Berlin. 

Lucas Fischer von Media Recruiting

Laut Lucas Fischer von Media Recruiting sind Fernfahrer-Positionen aktuell schwer zu besetzen.

Zusätzlich sind es aber auch Menschen, die sich vom Arbeitsamt umschulen lassen und in der Kraftfahrerbranche eine neue Aufgabe suchen. Wir hatten auch schon Gespräche mit Bewerbern, die noch keinen Lkw-Führerschein besitzen. Diese informieren sich dann erst einmal, ob der Job überhaupt etwas für sie ist. Da wurde mir schnell klar, dass ich Mitarbeiter brauche, die bereits Erfahrung in der Branche haben. Natürlich bin ich aber nach wie vor auch offen für Quereinsteiger. 

Das Alleinstellungsmerkmal der BOS Spedition GmbH

In welchen Bereichen hebt die BOS Spedition GmbH sich von euren Konkurrenten ab?

Zum einen sind wir in der Größenordnung im Raum Berlin-Brandenburg die einzige Lebensmittelspedition, die noch familiengeführt ist. Ich sitze eigentlich den ganzen Tag vorn mit den Kollegen in der Disposition. Bei den anderen Unternehmen ist es teilweise so, dass sie mehrere Tausend Mitarbeiter haben. Da geht man als Mitarbeiter schnell unter. Bei uns kenne ich von 140 Mitarbeitern mindestens 100 beim Namen. Also haben wir schon einmal erfolgreich mit unserem familiären Arbeitsumfeld geworben.

„Was uns außerdem von vielen Mitbewerbern unterscheidet, ist dass wir unseren Fernfahrern einen Pkw stellen, damit sie immer zu ihren Einsatzorten kommen können, egal, wie abgelegen diese manchmal sind.“

Diesen Pkw können unsere Mitarbeiter auch privat nutzen, dazu gibt es eine Tankkarte. Das Auto wird ganz normal versteuert, aber dafür müssen sie sich um sonst nichts kümmern. So etwas gibt es in großen Konzernen selten, weil da viel Bürokratie mitspielt. Dieses Argument hat tatsächlich viele Mitarbeiter überzeugt und dazu bewegt, zu bleiben. 

Lass uns ein bisschen über Zahlen sprechen: Wie lange arbeitest du schon mit Lucas Fischer zusammen – und wie viele Mitarbeiter konntest du seitdem finden?

Angefangen haben wir vor etwa eineinhalb Jahren. Seitdem habe ich rund 500 bis 600 Bewerbungen erhalten. Davon haben wir am Ende 50 Mitarbeiter erfolgreich eingestellt. Manche von ihnen sind nicht mehr da, die meisten sind aber geblieben. Von der Konkurrenz höre ich immer wieder, dass sie Probleme mit stillgelegten Lkws haben, für die sie kein Personal finden. Das Problem hatten wir seit der Zusammenarbeit mit Lucas nicht mehr. 

So geht die Zusammenarbeit mit Lucas Fischer weiter

Die Zusammenarbeit mit Lucas Fischer läuft nach wie vor. Um was kümmert er sich aktuell noch bei euch?

Lucas übernimmt unseren gesamten Social-Media-Bereich und das Marketing. Wenn wir Bedarf haben, schreibe ich ihm ganz unkompliziert eine WhatsApp-Nachricht. Er kümmert sich dann um die Anzeigen auf Instagram und Facebook. Wenn wir dadurch genügend Bewerbungen generiert haben, gebe ich ihm kurz Bescheid, dass er die Ads wieder herausnehmen kann. Lucas arbeitet außerdem kontinuierlich daran, unseren Recruiting-Prozess weiter zu optimieren. Er sorgt beispielsweise für neue Bilder oder Tools. Zusätzlich haben wir einen Fragen-Funnel auf Social Media. Dabei beantworten die Bewerber einfach einige Fragen. Das hilft mir sehr, um eine erste Vorauswahl zu treffen. Wer in die engere Auswahl kommt, erhält einen persönlichen Anruf von mir. Ich führe alle Bewerbungsgespräche selbst, um die Menschen auch kennenzulernen.

„Lucas sorgt dafür, dass die Anzeigen immer frisch aussehen und mit neuem Content ausgestattet werden.“

Dadurch gibt es Bewerber, die erst beim vierten oder fünften Mal reagieren, wenn ihnen die Anzeige ausgespielt wird. Es funktioniert also. 

Lucas Fischer sagt, dass Fernfahrer-Positionen schwer zu besetzen sind. Welche Erfahrungen hast du da gemacht?

Für uns ist es nicht unbedingt das Problem, die Fahrzeuge zu besetzen. Das Problem ist vielmehr, gute Fahrer zu finden. Ich kenne beispielsweise nur zu gut Fälle, in denen man jemanden einstellt, der eine Woche arbeitet, in dieser Zeit bereits zwei oder drei Schäden im Wert von 15.000 Euro verursacht und dann krank wird. Die Folge: er wird im Rahmen der Kündigungsfrist gekündigt. Das bedeutet, dass man jemanden mindestens einen Monat mitzieht, daraus aber keinen Mehrwert gewinnt. Gutes Personal zeichnet sich für uns auch durch Zuverlässigkeit und Freundlichkeit aus. Zusätzlich dürfen auch Achtsamkeit, Fleiß und Gewissenhaftigkeit nicht fehlen. 

Lucas Fischer von Media Recruiting

Lucas Fischer von Media Recruiting übernimmt beispielsweise den gesamten Social-Media-Bereich seiner Kunden.

Der Geschäftsführer der BOS Spedition GmbH über den Kraftfahrer-Nachwuchs

Du hast vorhin schon den mangelnden Nachwuchs in deiner Branche angesprochen. Was denkst du, wie man da entgegenwirken kann?

Die Arbeitsplätze müssen insgesamt attraktiver werden. Das fängt schon bei den Arbeitszeiten an und hört bei einer besseren Vergütung auf. Bevor man sich 60 Stunden in den Lkw setzt und die schweren Paletten rumschleppt, kann man sich natürlich für 40 Stunden ins Büro setzen. Die Arbeitsbedingungen müssen sich also verbessern. Am Ende liegt es auch am Konsumenten. Wenn die Wurst mal ein paar Cent teurer wird, dann beschweren wir uns schnell. Aber in der gesamten Lieferkette sind Speditionen diejenigen, die mit am wenigsten abbekommen. Wir bekommen gerade mal so viel, dass wir unsere Kosten decken können – und ein wenig übrig bleibt. Wir haben also kaum Puffer. Ich würde meinen Fahrern sehr gerne mehr Geld zahlen, ich kann es aber nicht.

„Kraftfahrer leisten sehr viel und haben deshalb nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Aberkennung verdient. Dann hätten bestimmt auch mehr junge Menschen Lust auf diesen Job.“

Seinen Umsatz konnte die BOS Spedition GmbH im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent steigern

Ihr seid aktuell auf Wachstumskurs. Wo wollt ihr mit eurem Unternehmen in Zukunft noch hin, was ist eure Mission?

Unser Wachstum funktioniert aktuell auf jeden Fall sehr gut. Ich bestelle ununterbrochen neue Fahrzeuge nach und die Auftragslage ist top. Wir werden also weiterhin wachsen, auch mit neuen Mitarbeitern. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir unseren Umsatz um 20 Prozent gesteigert. Ich habe hier noch ganz viel vor. Wir können in unserer Branche nur bedingt in die Zukunft schauen. Wir arbeiten von Tag zu Tag und geben unser Bestes. 

Mit Lucas Fischer habt ihr einen starken Partner für euren Wachstumskurs der BOS Spedition GmbH an eurer Seite. Welchen Unternehmen würdest du eine Zusammenarbeit mit dem Experten empfehlen? 

Grundsätzlich kann ich die Zusammenarbeit jedem Unternehmer empfehlen, der personalisierte Anzeigen schalten und nicht einfach eine allgemeine Marketingkampagne für alle aufsetzen möchte. Wenn ich zum Beispiel im Fernsehen Werbung schalte, dann sieht auch meine Oma die Anzeige. Die will ich aber nicht als Kraftfahrer einstellen. Mit Lucas können wir gezielt genau die Kraftfahrer erreichen, die wir auch einstellen wollen. Und selbst wenn wir keine Mitarbeiter einstellen wollen, fällt man durch die Anzeigen auch bei potenziellen Kunden auf. Man merkt auf jeden Fall, dass wir als Unternehmen deutlich sichtbarer geworden sind. Das funktioniert mit Sicherheit in jeder Branche. Wir haben zum Beispiel eine Lkw-Werkstatt, für die wir auch immer wieder Mechatroniker suchen. Besonders die junge Generation greift man heutzutage deutlich besser über soziale Netzwerke ab. Ich kann es also eigentlich allen empfehlen, sich über eine Zusammenarbeit mit Lucas Fischer Gedanken zu machen.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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