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© Celine Nadolny

Meinung

Buchtipp: Robtert T. Kiysoaki weckt den Wissensdurst nach Finanzieller Bildung

RICH DAD POOR DAD von Robert T. Kiyosaki war tatsächlich mein erstes Finanzbuch. Mit 16 Jahren bekam ich es geschenkt und hielt das erste Mal ein Sachbuch statt einem Roman, Thriller oder Krimi in den Händen. Bis heute bin ich der Person dankbar für diese Buchempfehlung. Denn dieses Buch hat mein Leben nachhaltig verändert! Vielleicht war das auch ein früher Impuls für mich, später ebenfalls anderen wirklich gute Bücher ans Herz zu legen.

Offen gestanden bin ich bezogen auf dieses Buch hier der Meinung, dass es fast schon zur Pflichtlektüre in jeder Schule erklärt werden sollte. Denn ich bin davon überzeugt, dass es jedem Schüler, Student, aber auch den Müttern und Vätern etliche interessante Impulse vermitteln kann. Ideen und Systeme, von denen man in der Schule und selbst auf der Universität nur in den seltensten Fällen etwas erfährt. Falls es an euren Institutionen anders war, könnt ihr euch glücklich schätzen, aber bei mir war es nicht der Fall. Auch ein Grund, weshalb ich heute selbst an die Schulen gehe und damit an der Basis Finanzielle Bildung vorantreibe.

Der Autor Robtert T. Kiysoaki versteht es wie kaum ein anderer, auf einfache Art und Weise – selbst für Kinder verständlich – in Geschichten, Lektionen und Bildern zu schreiben. So beschreibt er, welche unterschiedlichen Wege einem jedem Menschen in unserer westlichen Welt offenstehen und worin sie sich unterscheiden. Das Unternehmertum und das Angestelltendasein.

Finanzielle Bildung kommt bislang zu kurz

Jeder muss am Ende selbst entscheiden, welchen Weg er einschlagen möchte. Ich bin nur ganz der Meinung des Autors, dass die meisten sich gar nicht darüber bewusst sind, dass sie einst eine Entscheidung getroffen haben. Sie haben die Weggabelung niemals wahrgenommen und sind in gewisser Weise von der Gesellschaft und dem Umfeld gelenkt in einen der beiden Bereiche hineingerutscht. Nun kommen sie da aber in den meisten Fällen nicht mehr so leicht raus. Denn wir Menschen mögen zum einen nur in den seltensten Fällen Veränderungen und gewöhnen uns sehr schnell an Vorzüge.

Robert T. Kiyosaki skizziert in seinem Buch, wie man entkommen kann beziehungsweise wie man erst überhaupt feststellt, „welche der beiden Abzweigungen man damals im Wald nahm“ und ob diese für dich die richtige war.

In einem Appell ans Bildungsministerium sollten uns solche Bücher zu denken geben, wobei ich glaube, dass sich dort niemand für derartige Literatur interessiert. Es beschreibt, warum es so vielen Menschen in unserem Land, trotz all der Möglichkeiten, deutlich schlechter geht als anderen. Es sind nicht die bösen Reichen, sondern der Mangel an Finanzieller Bildung und der Grundlagen des Unternehmertums.

Und dieser Mangel ist durch unser Bildungssystem verschuldet. Es sind nicht die bösen Finanzvertriebe, Banken und Konsumwerbungen, die die Menschen in den finanziellen Ruin treiben und in undurchsichtigen Verträgen binden. Es sind die unmündigen Bürger, die diese Entscheidung selbst treffen. Und auch nichts zu tun ist eine Entscheidung!

RICH DAD POOR DAD von Robert T. Kiyosaki war mein erstes Finanzbuch und hat von da an mein Leben verändert.

Ein Mindset-Werk

Dieses Buch ist vor allem für die Menschen geeignet, die heute noch nicht mit ihrem Leben zufrieden sind und etwas verändern möchten oder gerade noch am Anfang ihres Lebens stehen. Eben Personen, die sich noch vor dem Scheideweg befinden und sich einiges an Lehrgeld ersparen können. Diese Menschen finden hier vielleicht Gründe für ihre aktuelle Situation und eben Impulse, wie es weitergehen könnte.

Auch Eltern kann man dieses Buch nur von ganzem Herzen näherbringen. Auf dass sie ihre Kinder zu mündigen Bürgern erziehen, die finanzielle Bildung für sich nutzen und ihr Wissen später teilen!

Eine kleine Sache muss ich an dem Buch aber noch bemängeln und das ist der Part der Invesitions- und Steuerbeispiele. Die sind natürlich – aufgrund er Herkunft des Autors – sehr stark US-lastig und bieten wenig handfeste Tipps für deutsche oder europäische Investoren. Für mich ist dieses Buch daher ein reines Mindset Werk.

Dieses Buch erweckt den Wissensdurst

Offen gestanden hat kein einziges Buch zuvor meinen Lebensweg so sehr verändert wie dieses. Denn es war der Anfang von einer beispiellosen Flut von neuen Büchern und mein Weg zur Finanziellen Bildung.

Heute sitze ich hier und kann mit Stolz behaupten, dass man mir nicht mehr so leicht etwas im Bereich Finanzen vormachen kann und dass mich das Wissen aus nunmehr über 600 Büchern zu den Themen Finanzen und Persönlichkeitsentwicklung vor windigen Verkäufern und halbwissenden Bloggern schützt.

Ich brauche auch keinen Finanzberater mehr, der selbst nur seine Scheine bei der IHK gemacht hat und anschließend meint, mich beraten zu können. Auch das Thema Steuererklärung ist für mich kein Buch mit 7 Siegeln mehr.

Aber nicht nur das: Die Ansätze von Robert T. Kiyosaki haben durch meinen geweckten Wissensdurst und der darauffolgenden Literatur bewirkt, dass ich heute sagen kann, dass ich meinen Weg geebnet habe. Meien Kompassnadel ist justiert und führt mich durch all die Unwägbarkeiten. Das Erreichen meiner Ziele, sowohl emotional, intellekturell wie auch finanziell ist nur noch eine Frage der Zeit. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich schön und befreiend. Mit dieser Erkenntnis verstehe ich auch Konfuzius der einst sagte:

„Der Weg ist das Ziel.“ Konfuzius

Es gibt mir enorm viel Kraft und Selbstbewusstsein und ich kann jeden nur ermuntern, sich ebenfalls auf den Weg zu machen und gute Bücher zu lesen. Viele von uns tun immer so beschäftigt, dabei beschäftigen sie sich den ganzen Tag nur mit den Zielen anderer und vernachlässigen ihre eigenen, bis diese in Vergessenheit geraten sind.

Resumee

Ich kann mir kein kleines Kind vorstellen, das damals gesagt hätte, sein großes Ziel wäre es, ein Leben lang für die Ziele anderer zu arbeiten. Auch, wenn das für einige nun ein schwieriger Start und eine üble Erkenntnis sein könnte: Schafft euch Freiraum und Zeit für euch und eure Liebsten. Ihr wollt am Ende eures Lebens nicht durch euer Museum laufen und vermissen, was ihr alles nicht gewagt und doch immer gewollt habt. Liebt und lebt euer Leben und wenn ihr es nicht lieben könnt, dann ändert es. Solange ihr noch einen Atemzug habt, ist es nicht zu spät. Der Weg ist das Ziel. Er bietet die Erfüllung und ihr glaubt gar nicht, wie viele schöne Zufälle auf eurem Weg auf euch warten werden!

Seit Sie denken kann liest Celine Nadolny alles, was sie zwischen die Finger kriegen kann. Ihr Wissen erweitert sie zudem noch durch ihr duales Studium zum B.A. in Business Administration. Für das GEWINNERmagazin checkt sie regelmäßig neue Bücher im Bereich Finanzen.

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