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Champagner-Marken
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Ratgeber

Die besten Champagner-Marken für die Festtage

Der einzigartig goldgelbe Glanz, das turbulente Spiel der Kohlensäureperlen im Glas und nicht zuletzt die Fülle von einzigartig fruchtigen Aromen: Champagner steht für stilvollen Genuss der Extraklasse und ist in jedem Fall das angemessene Getränk für festliche Anlässe. 

Der Anbau und die Herstellung von Champagner sind streng reglementiert, um höchste Qualität zu gewährleisten. Die traditionsreichen Champagner-Marken bieten trotzdem eine Vielfalt an Champagnersorten der Spitzenklasse, die für jeden Geschmack das Richtige bereithält. Der Ratgeber verrät welche Champagner-Marken für Genuss der Extraklasse stehen und das angemessene Getränk für Weihnachten sind. 

Champagner-Marken: Strenge Kriterien für höchste Ansprüche

Das wichtigste Merkmal, das einen Champagner von einem herkömmlichen Sekt oder Schaumwein unterscheidet, ist sein streng begrenztes Anbaugebiet: Die im Nordosten Frankreichs gelegene Champagne zeichnet sich durch ein spezielles, den Geschmack beeinflussendes Klima und eine besondere Bodenbeschaffenheit aus. Doch es gibt noch weitere Vorschriften, die für die Herstellung des prestigeträchtigen Getränks gelten. So sind die Trauben von Hand zu ernten und dann unverzüglich in einem schonenden Verfahren zu pressen. Die Pflanzdichte auf den Weinbergen und der aus ihnen zu erzielende Ertrag sind ebenfalls genau reglementiert.

Die gängigen Rebsorten für Champagner sind Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Seine geschützte Herkunftsbezeichnung gilt seit 1936, doch die führenden Hersteller blicken teilweise auf eine viel längere Tradition zurück.

Die Platzhirsche

Der größte Champagnerproduzent und die Champagner-Marke ist Moët & Chandon. Bereits im Jahr 1743 gegründet, stellt die Firma heute knapp 30 Millionen Flaschen pro Jahr her. Das Flagschiff aus dem Angebot von Moët ist die bekannte Marke Dom Pérignon. Sie ist nach dem Mönch benannt, der im 18. Jahrhundert die heute noch übliche Methode der Flaschengärung perfektioniert haben soll. Die Champagner-Marke Dom Pérignon wird zwar in relativ großen Mengen, dafür jedoch nur in ausgewählten, besonders vielversprechenden Jahrgängen produziert. Er ist für seinen kräftig-fruchtigen Geschmack bekannt und passt gut zu geräuchertem Fleisch oder Fisch.

Ein weiterer Topseller unter den Champagner-Marken ist Veuve Cliquot, den man schon seit 1876 mit seinem berühmten „Ýellow Label“ ausliefert. Die Cuvée aus allen drei heutzutage verwendeten Champagner-Rebsorten gilt als besonders ausgewogen und ist somit ein echter Allrounder, der mit vielen Gerichten harmoniert.

Champagner-Marken gelten als exklusive Tropfen

Während die großen Produzenten in der Lage sind, auch bei hoher Qualität ein relativ konstantes Geschmackserlebnis zu garantieren, zeichnen sich viele der kleineren Hersteller von Champagner-Marken durch individuelle Rafinesse aus.

Zu diesen Champagner-Marken gehört die traditionsreiche Firma Louis Roederer, deren Anfänge im Jahr 1776 liegen. Genau 100 Jahre später brachte Roederer erstmals die Prestige-Cuvée mit dem Namen „Cristal“ auf den Markt, die bis heute das Aushängeschild des Hauses ist.

Die Marke Bollinger gehört zu den unabhängigen Champagnerproduzenten, die sich noch immer in Familienbesitz befinden. Die Special-Cuvée dieses Hauses ist wahrscheinlich auch deshalb besonders beliebt, weil sie bereits in mehr als einem Dutzend James-Bond-Filmen vorkommt, unter anderem präsentiert von Roger Moore in „Moonraker“ und Daniel Craig in „Keine Zeit zu sterben“.

Der älteste noch aktive Champagner-Hersteller und älteste Champagner-Marken ist Ruinard. Heute gehört er – wie auch der Großproduzent Moët & Chandon – zum auf Luxusartikel spezialisierten Konzern „Moët Hennessy – Louis Vuitton“.

So wird Champagner zum ungetrübten Genuß

Welche Champagner-Marken aus dem vielfältigen Angebot man bevorzugt, hängt letztlich in erster Linie von individuellen Geschmacksvorlieben ab. Um dieses besondere Getränk in vollen Zügen genießen zu können, sollte man allerdings ein paar einfache Regeln beachten.

Damit es nicht zu Beeinträchtigungen der Qualität kommt, lagert man Champagnerflaschen am besten in einer dunklen, geruchsneutralen Umgebung bei gleichbleibender, nicht zu hoher Temperatur. Wenn es sich nicht um einen besonders lagerfähigen Jahrgangschampagner handelt, sollte man ihn innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf trinken.

Ob stilecht im mit Eiswürfeln gefüllten Champagnerkübel oder im Kühlschrank – vor dem Öffnen muss man den Schaumwein jedenfalls gut kühlen. Die optimale Trinktemperatur beträgt um die 8 Grad Celsius.

Auch wenn die Auswahl an Gläsern heutzutage groß ist, hat sich für Champagner die klassische, tulpenförmige Variante noch immer am besten bewährt. Sie bietet genügend Raum sowohl für die charakteristischen Bläschen als auch für die ideale Entfaltung des Aromas.

Ist die Flasche einmal entkorkt, sollte sie auch geleert werden. Mit den markanten Kohlensäureperlen verliert der Champagner nach spätestens 24 Stunden nämlich auch seine charakteristische Spritzigkeit.

Champagner-Marken sind vielseitig und festlich

Champagner kann als Aperitif oder zum Frühstück genossen werden, wofür sich fruchtig-leichte Varianten besonders gut eignen. Doch er macht auch als Begleitung zu Fisch und Meeresfrüchten oder – vor allem, wenn er über einen hohen Anteil an Pinot-Noir verfügt – sogar zu Fleischgerichten eine gute Figur. Auch süße Desserts sowie frische Früchte harmonieren hervorragend mit vielen Champagnersorten von unterschiedlichen Champagner-Marken.

Auf jeden Fall sorgen die exklusiven, stilvoll perlenden Tropfen aus der Champagne stets für einen Hauch von Luxus. Damit sind sie genau das richtige Getränk, um den Festtagen besonderen Glanz zu verleihen!

Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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