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Das Büro der Zukunft: So denken die Menschen über das Büro 2021

Seit dem zweiten Lockdown arbeiten viele wieder im Homeoffice und die Politik diskutiert über ein Gesetz zur Heimarbeit. Doch was denken die Beschäftigten über die Arbeit von zu Hause und was wünschen sie sich für ihren Arbeitsplatz in diesem Jahr?

Wer an den Jahresbeginn von 2020 zurückdenkt, kann sich vielleicht noch daran erinnern, wie sich der Terminus „Homeoffice“ vom exotischen zum gängigen Begriff entwickelt hat. Eigentlich war die Präsenz in deutschen Unternehmen fast schon Pflicht. Die Corona-Krise hat dieses Konzept jedoch zerworfen. Mittlerweile hat sich die Heimarbeit längst etabliert und für viele Arbeitgeber ist klar: Auch in diesem Jahr dürfen die Mitarbeiter Homeoffice in Anspruch nehmen. Was aber hält die Mehrheit davon und was sind die großen Wünsche für das Büro der Zukunft? Das hat eine Umfrage der Unternehmensberatung EY Real Estate gezeigt.

Die Wahl des Arbeitsplatzes

Eines wird schnell deutlich: Einen wirklichen Hype um Homeoffice gibt es nicht mehr. Dafür wünschen sich viele jedoch etwas mehr Flexibilität, was den Arbeitsort betrifft. Auf die Frage „Wie häufig würden Sie gerne im Homeoffice arbeiten“ antworteten zehn Prozent mit „Nie“, 18 Prozent mit „Nur in Ausnahmefällen“, 23 Prozent mit „Einmal die Woche“, 33 Prozent mit „Mehrmals die Woche“ und 14 Prozent mit „Immer“. 

Das zeigt ganz klar, dass die Hälfte der 1.000 Befragten auf eine Mischform hofft. Ein oder einige Male pro Wochen würden sie gerne zu Hause arbeiten. Gleichzeitig möchten sie nicht auf die Präsenz im Büro verzichten. Und dafür gibt es viele Gründe.

Deshalb ist die Anwesenheit im Büro erwünscht

Vielen fehlt im Homeoffice auf Dauer der Austausch mit Kollegen. Egal, ob während den Pausen oder auf dem Flur – ein kurzes Gespräch steigert die Motivation. Außerdem stört viele die fehlende Trennung von Arbeits- und Privatleben. Andere wiederum können sich im Büro besser konzentrieren. 

 

 

Das denken die Befragten über die Homeoffice-Ausstattung

Ein weiterer Grund, weshalb viele sich auch 2021 wünschen, weiterhin ins Büro zu kommen, ist die Ausstattung. Dabei bezog sich die Frage nicht auf die IT-Ausrüstung, sondern auf Basiselemente wie Schreibtischstuhl oder Bürotisch. Nicht einmal die Hälfte der Befragten ist mit der Ausstattung im Heimbüro zufrieden. 35 Prozent finden sie schlecht oder sogar sehr schlecht. Weitere 22 Prozent sind unentschieden. 

EY Real Estate zieht Schlüsse aus der Umfrage: Die Arbeitswelt hat sich zwar in den letzten Monaten stark verändert. Dennoch wird laut den Expertenmeinungen das Büro auch in Zukunft ein wichtiger, wenn nicht sogar unerlässlicher Teil sein. „Wir erleben gerade einen tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt, der nicht zuletzt dadurch begünstigt wird, dass die Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichgerichtet sind“, sagt Anna Schümann, Autorin der Studie. Die neue Flexibilität würde dazu beitragen, die Arbeit in Zukunft besser und zufriedener zu bewältigen. Die Experten rechnen auch damit, dass sich der Sinn des Büros weiter verschieben wird. So wird es immer mehr der Zusammenarbeit mit den Kollegen dienen und das Miteinander im Unternehmen stärken.

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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