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Diese Jobs sind 2021 gefragter denn je

Seit der Corona-Krise hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Mit der Konsequenz, dass weltweit viele Stellen abgebaut wurden. Das betrifft jedoch nicht alle Jobfelder, wie eine Untersuchung von Korn Ferry nun ergab.

Aktuell befindet sich jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) in einer Restrukturierung oder Organisationsveränderung. Carsten Schaefer, Experte für Professional Search bei Korn Ferry, geht dabei davon aus, dass insbesondere die schwer betroffenen Branchen wie Tourismus, Gastronomie oder Einzelhandel vor dem Risiko stehen, Millionen von Arbeitsplätzen zu verlieren. Gleichzeitig aber gibt es manche Berufe, die seit der Pandemie noch wertvoller geworden sind. 

Der „War of Talents“ – die begehrtesten Berufe 2021

In der Befragung von mehr als 600 Unternehmen in Deutschland erklärten 53 Prozent, dass es nach wie vor schwierig sei, Ingenieure zu rekrutieren. Gleiches gilt für IT-Fachkräfte (48 Prozent), Vertriebsexperten (28 Prozent) und Spezialisten für Datenanalyse (18 Prozent). Einfacher hingegen empfanden die Befragten die Rekrutierung von Support- und Servicekräften, Finanzexperten und Marketingspezialisten. Darin waren sich je ein Drittel der Unternehmen einig. Ein Viertel sieht auch das Anwerben von Personal- und Vertriebsmitarbeitern als problemlos an. 

„Ingenieure, IT, Vertrieb – das steht nicht erst seit der Corona-Krise auf dem Wunschzettel der meisten Personalabteilungen“, so Carsten Schaefer. „Am besten bringen Kandidatinnen und Kandidaten sogar Kenntnisse all dieser Bereiche mit. Dann gehören sie zu den wohl begehrtesten Expertinnen und Experten auf dem Arbeitsmarkt. Auch nach der Pandemie wird die Nachfrage hoch sein. Wir gehen davon aus, dass sie sogar noch weiter zunehmen wird, denn zwar hat die Pandemie den ‚War for Talents‘ kurzzeitig ins Wanken gebracht. Mittel- bis langfristig brauchen die Unternehmen aber exakt die Talente, die sie auch vor der Pandemie angeworben haben. Voraussetzung: Ihr Geschäftsmodell ist weiterhin intakt und sie gehören nicht zu den grundsätzlichen Krisenverlierern.“ 

Quelle: © Korn Ferry: Diese Jobs sind in Deutschland am schwersten zu rekrutieren.

Re- und Weiterqualifikation als Möglichkeit

Jene, die nicht zu den begehrtesten Berufsgruppen gehören, sollten deshalb genau jetzt handeln. „Einige Berufsgruppen, wie zum Beispiel Piloten, befinden sich am Beginn einer sehr schwierigen Zeit“, sagt Carsten Schaefer. „Sie werden in der vorhandenen Anzahl in der Post-Corona-Zeit voraussichtlich einfach nicht mehr benötigt werden. Darum empfehle ich jetzt Unternehmen genauso wie den einzelnen bedrohten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu prüfen, inwieweit man sie jetzt re- und weiterqualifizieren kann. Wer es sich leisten kann, dem empfehle ich im Zweifel auf einige Euro bei der Abfindung zu verzichten und dafür ein ordentliches Weiterbildungsbudget zu verhandeln.“ 

Denn laut Schaefer endet der „War of Talents“ nicht bald, sondern geht weiter. Und die Nachfrage der gefragten Profile wird auch weiterhin größer sein, als es Kandidaten auf dem Markt gibt. Für jene, die jetzt die richtigen Schlüsse ziehen und die Möglichkeit einer Weiterbildung ergreifen, könnte sich das demnach im Jahr 2021 bezahlt machen. 

Weitere Informationen findest du unter diesem Link.

Anne Kläs

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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