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Ratgeber

Dieses Problem treibt viele Chefs zur Verzweiflung

Der Grund, weshalb viele Mitarbeiter schwer dazu zu bewegen sind, etwas zu verändern, liegt oft genug an etwas eigentlich Positivem: Die Mitarbeiter sind zufrieden mit dem Status quo. Das ist schön für sie – aber schlecht für die Führungskräfte. Wir zeigen, was zu tun ist!

Chefs sind eigentlich immer unzufrieden. Nicht mit den Mitarbeitern, außer was deren Unbeweglichkeit betrifft, sondern mit der Situation. Die Führungskräfte wissen genau, dass sich etwas ändern muss und warum, daher rührt ihre Unzufriedenheit. Aber oft genug versäumen sie, diese Unzufriedenheit so deutlich zu kommunizieren, dass sie auch bei den Mitarbeitern ankommt.

Warum ist die Unzufriedenheit so wichtig?

Weil man keinen Impuls zur Veränderung hat, wenn man mit den Dingen, so wie sind, zufrieden ist. So geht es den Mitarbeitern: Sie sind zufrieden, dass sie die neueste Software endlich im Griff haben, sie wissen, mit wem sie zusammenarbeiten, kennen die wichtigen Schnittstellen, haben raus, wie der Hase läuft, warum, zum Teufel, sollten sie etwas anders machen wollen? Während Führungskräfte genau wissen: Wenn wir nichts ändern, haben wir bald ein richtiges Problem! Das den Mitarbeitern zu sagen, einmal, so im Vorbeigehen oder am Ende einer Sitzung, reicht bei Weitem nicht!

Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren

Das Management muss gut überlegen, wie es die eigene Unzufriedenheit so transportieren kann, dass sie bei den Mitarbeitern ankommt und sie sich abgeholt fühlen. Wenn das passiert ist, darf man die Mitarbeiter jedoch nicht mit ihrer nun aufkommenden Unsicherheit sitzen lassen

Hier kommt der zweite wichtige Punkt, wenn es um Change, um Veränderung geht, ins Spiel: Man braucht eine klare Vision, wohin man etwas verändern will. Diese Vision zu schaffen, ist Aufgabe des Managements. Aber ebenso ist es Aufgabe der Führungskräfte, diese Vision den Mitarbeitern zu verdeutlichen. Auch das erfordert jede Menge Kommunikation. Verunsicherte Mitarbeiter, die nur wissen, dass sich sehr viel verändern soll, die aber keine Ahnung haben, was das für sie, für das Unternehmen, für ihren Arbeitsalltag bedeuten wird, eignen sich nicht dafür, einen Change-Prozess mitzutragen.

Also gilt auch hier: Man kann gar nicht genug kommunizieren! Die Mitarbeiter müssen über jeden Punkt bestens informiert sein. Die Vision muss immer wieder mit dem Tagesgeschäft verknüpft werden, sodass die Mitarbeiter wissen: Wir haben hier folgende Problematik zu gewärtigen und aus diesem Grund wollen wir dort hin – und zwar mit jenen ganz konkreten Schritten.

Chefredakteur des GEWINNERmagazins, PR-Experte und Gesicht hinter den Content und Blog-Strategien von internationalen Konzernen und erfolgreichen Unternehmern aus ganz Deutschland. Mehr unter rubenschaefer.de

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