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Bild: Clem Onojeghuo @unsplash.com

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E-Recruiting: Personalgewinnung im Wandel

LinkedIn veröffentlicht einen Report über die Zukunft des Recruitings; demnach entwickelt sich das Recruiting zu einer immer wichtigeren Aufgabe für Unternehmen. Und es ändert sich.

In Zeiten des Fachkräftemangels steigt die Zahl der Recruiter entsprechend: Seit 2016 ist in deutschen Headhunter-Unternehmen ein Wachstum um 137 Prozent zu verzeichnen. Aber auch die Anforderungen an die Rolle ändern sich: Neue Skillsets, neue Metriken und neue Technologien gewinnen an Bedeutung – E-Recruiting. Das sind einige zentrale Einsichten aus LinkedIns neuem Future of Recruiting Report.

E-Recruiting als Zukunft - Bild: Tim Gouw @unsplash.com

„Der Bedarf an Recruitern ist so hoch wie nie!“ – E-Recruiting als Lösung?

„Für Unternehmen wird es immer schwieriger, das richtige Personal zu finden. Deshalb ist der Bedarf an Recruitern heute so hoch wie nie. Daneben verändern Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz das alltägliche Arbeiten – E-Recruiting wird immer wichtiger. Auf dem für bestimmte Positionen oft leergefegten Talentmarkt helfen intelligente Tools, neue Chancen aufzutun und ergebnisorientierter zu arbeiten. Unser Report soll Personalverantwortlichen dabei helfen, besser zu verstehen, welche Trends und Entwicklungen sich abzeichnen“, kommentiert Barbara Wittmann, Senior Director Talent Solutions bei LinkedIn DACH.

„Recruiter müssen neue Skills beherrschen.“

Das sind die wichtigsten Ergebnisse des LinkedIn-Reports

  • Der Bedarf an Recruiting-Fachleuten ist so hoch wie noch nie. Die Nachfrage nach entsprechenden Fachleuten ist in deutschen Unternehmen seit 2016 um 137 Prozent gestiegen.
  • Die Karrierepfade von Recruitern verändern sich. Mehr als ein Drittel der „Heads of Recruitment“ kommen ursprünglich aus anderen Unternehmensbereichen.
  • Der Recruiting-Prozess benötigt mehr Technologie. Lösungen müssen bei der Identifikation und Ansprache geeigneter Kandidaten helfen, Soft-Skills analysieren, Talentpools auswerten oder Bewerbungsgespräche per Videokonferenz ermöglichen.
  • KPIs werden ergebnisorientierter. Drei qualitative Metriken gewinnen aktuell besonders an Bedeutung:
    • Quality of Hire: 48 Prozent der Unternehmen berücksichtigt diese Metrik bereits. 88 Prozent sagen, dass sie sich in den nächsten fünf Jahren als nützlich erweisen wird.
    • Candidate Experience Rating: 73 Prozent aller Unternehmen verzichten auf diese Metrik. 70 Prozent sagen jedoch, dass sie binnen fünf Jahren nützlich sein wird.
    • Diversität der Kandidaten: Nur eines von drei Unternehmen erfasst diese Metrik gegenwärtig, aber 56 Prozent sind überzeugt, dass sie sich in den kommenden fünf Jahren als nützlich erweisen wird.
  • Recruiter müssen neue Skills beherrschen. Rollen, zu deren Aufgabenprofil „Talent Analytics“ zählt, sind seit 2014 um 111 Prozent gewachsen. Recruiting-Fachleute verfügen heute außerdem dreimal häufiger über gute Kommunikationsfähigkeiten als 2015. Verdoppelt hat sich zudem die Zahl derer, die über Kenntnisse im Bereich Datenanalysen verfügen.

Der Report steht hier zum Download zur Verfügung.

Im Zeitraum 13. Juni bis 8. Juli befragte LinkedIn 2.848 Recruiting-Profis, die nach eigenen Angaben im Bereich HR/Personalgewinnung mit dem Fokus auf Recruiting arbeiten oder in Personalagenturen beschäftigt sind. Die Befragung erfolgt per E-Mail auf Englisch in mehr als 80 Ländern. Zudem wurden Insights für den Report aus Milliarden Datenpunkten der mehr als 660 Millionen LinkedIn Mitglieder in über 200 Ländern generiert. Alle Daten spiegeln die Gesamtaktivität der LinkedIn Mitglieder ab August 2019 wider. Die komplette Methodik findest du am Ende des Reports.

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Marc Strauß

Redakteur des GEWINNERmagazin, freier Journalist für renommierte Magazine und Online-Redakteur für mehrere Messen der Messe Düsseldorf.

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