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Interviews

Wie Fabian Schmidt Menschen zu einem gesunden und erfüllten Leben verhilft

Fabian Schmidt ist Spezialist für angewandte asiatische Medizin und ganzheitlicher Life Coach in Saarbrücken. Seine Vision ist es, möglichst vielen Menschen zu einem stressfreien, erfüllten und selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Dazu empfiehlt er eine Optimierung der eigenen Abläufe und Prioritäten, spezifische Entspannungstechniken sowie mentales Training nach asiatischen Lehren.

„Viele Menschen haben ihre kindliche Leichtigkeit verloren“, erklärt Fabian Schmidt, selbst Unternehmer und ganzheitlicher Life Coach. Den Grund sieht der Experte unter anderem in der Gesellschaft. Zwar zählt Deutschland zu den reichsten Ländern der Welt, was zu einem hohen Lebensstandard führt. Doch Fabian Schmidt ist sich sicher: Innere Zufriedenheit geht damit nicht automatisch einher, im Gegenteil. Oft sorgt der hohe Leistungsdruck im Beruf für zahlreiche gesundheitliche Probleme. Denn wer über eine lange Zeit hinweg nie zur Ruhe kommt und immerzu das Gefühl hat, im Hamsterrad zu laufen und nicht herauszukommen, wird auf Dauer krank. Dabei wünschen sich Menschen nichts sehnlicher, als glücklich durch das Leben zu gehen und ihre Visionen und Träume zu leben. Damit ihnen das doch gelingt, hilft Fabian Schmidt ihnen mit seinem Coaching. 

Medizinisches Wissen und verlässliche Intuition

Der Spezialist für ganzheitliche Gesundheit Fabian Schmidt betrachtet dabei Körper und Geist als untrennbare Einheit, wobei besonders die asiatische Medizin mit in sein Konzept einfließt. Er geht die Probleme seiner Kunden individuell an, indem er Sorgen, Stress und psychische Belastungen analysiert, bevor Fabian Schmidt einen spezifischen Schritt-für-Schritt-Plan erstellt. Mit medizinischem Wissen und einer verlässlichen Intuition erkennt Fabian Schmidt, was zu Unausgeglichenheit, innerer Unruhe und körperlichen Beeinträchtigungen führt. Sein dadurch erarbeitetes Online-Coaching umfasst dabei vor allem die folgenden Inhalte: Mindset-Training, spezielle Entspannungs- und Zentrierungtechniken, Unternehmertum, Ernährung sowie Grundlagen der asiatischen Medizin. 

Innerhalb von sechs Monaten gelangen seine Kundinnen und Kunden so zu mehr Leichtigkeit und Spaß im Alltag. Die gleichzeitig erstellten neuen Abläufe und Routinen sorgen ergänzend für die nötige Sicherheit bei der Zielerreichung. Uns hat Fabian Schmidt heute spannende Einblicke in seine ganz eigene Vorgehensweise gegeben. 

Fabian Schmidt bei uns im Interview!

Herzlich willkommen im GEWINNERmagazin, Fabian Schmidt. Du hilfst Menschen dabei, wieder Glück und Spaß am Leben zu haben. Was führt dazu, dass sie diese Fähigkeit verlieren? 

Im Allgemeinen sind es zwei Probleme: Der Mensch strebt immer nach Harmonie, aber manövriert sich durch blinden Aktivismus irgendwann mutwillig in den Burnout. Ruhe halten die meisten Menschen nicht mehr aus und sie wird in Deutschland auch meist nicht geduldet. Wer nichts tut, ist faul. Dabei besteht das Leben aus dem ständigen Wechsel von Ruhe und Belastung. Nur so kann der Mensch langfristig gesund und leistungsfähig sein. 

Blaise Pascal hat gesagt: „Das ganze Unglück der Menschen rührt daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.“ Zweitens verlieren wir Menschen im Laufe des Lebens die Fähigkeit, uns unserer Intuition und unseres Unterbewusstseins zu bedienen. Ein Kind im Wachstum ist auf Erwachsene angewiesen, um zu lernen, wie die Welt und der Verstand funktionieren. Irgendwann übernimmt der Verstand die Kontrolle und der Erwachsene sollte wieder vom Kind die Leichtigkeit der Intuition lernen.

Jeder Mensch kann seine Leichtigkeit verlieren – und wieder finden

Gibt es denn Menschen, die davon besonders betroffen sind?

Im Grunde kann es jeden treffen. Wer über lange Zeit unausgeglichen und unzufrieden ist, entwickelt körperliche und psychosomatische Symptome, die irgendwann medizinisch behandelt werden müssen. Zum Teil ist das ein Problem der Gesellschaft, in der wir leben – wenn auch ein Luxusproblem. Wir haben das Glück, in einem der reichsten Länder der Welt zu leben, trotzdem stehen viele unter einem hohen Leistungs- und Leidensdruck, der sie krank macht. Dieser Druck und Stress sind allerdings zumeist hausgemacht. Stress ist ein interner Faktor. Meine Kunden haben das Charakteristikum, dass sie zwar beruflich durchaus erfolgreich sind, aber andere Bereiche ihres Lebens einfach zu kurz kommen. 

Sie haben keine Zeit mehr für ein entspanntes Privatleben oder aber kommen selbst am Feierabend nicht zur Ruhe, weil sie berufliche Angelegenheiten nicht loslassen können. Sie haben die eigentliche kindliche Leichtigkeit, die man in jungen Jahren ganz selbstverständlich hat, im Laufe der Zeit verloren. Viele sind auf dem Weg in einen Burnout. 

Ich schaue mir diese Probleme an, analysiere sie und löse sie gemeinsam mit meinen Kunden. Es ist eine Hilfe zur Selbsthilfe. Vereinfacht ausgedrückt geht es darum, die kindliche Unbeschwertheit und die Fähigkeit, Dinge auch einfach mal liegen zu lassen, wiederzufinden.

„Es täte uns gut, wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen. Fantasie, Neugier und Visionen in unseren Alltag zu integrieren. Im Buddhismus sagt man, Zen-Geist ist Anfängergeist.“

Fabian Schmidt erklärt, wie man seine Fantasie, Visionen und Leichtigkeit behält

Kann man es so verstehen, dass du das Kind im Erwachsenen wiedererweckst?

Im Prinzip ist es genau das. Es geht dabei nicht darum, „kindisch“ zu sein oder sich albern zu benehmen, um zu einer gewissen Lebenshaltung zurückzufinden. Kinder leben uns allerdings etwas vor, was uns im Allgemeinen im späteren Leben abhanden kommt. Natürlich ist es gut, dass wir nicht träumend in den Tag hinein leben und gelernt haben, für uns und andere Verantwortung zu übernehmen. Dennoch täte es auch uns gut, unsere Träume, Visionen und vor allem unsere Leichtigkeit beizubehalten. Ein Kind sieht in allem zuerst die Möglichkeiten und nicht die Probleme, die sich vielleicht auf dem Weg ergeben könnten.

Im Buddhismus sagt man, Zen-Geist ist Anfängergeist. Das bedeutet unter anderem, die Fähigkeit zu erhalten, sich über Kleinigkeiten zu freuen, essenziell zu handeln und das Leben nicht unnötig zu verkomplizieren. Als Kinder lernen wir von den Erwachsenen, unseren Verstand zu nutzen und unser Leben zu strukturieren. Als Erwachsene sollten wir auch von den Kindern lernen und ihre kindliche Neugier und eine vereinfachte Sicht auf die Dinge zurückzuerlangen.

Fabian Schmidt

Fabian Schmidt sieht sehr schnell, mit welchen Problemen Menschen zu kämpfen haben

Gibt es Dinge, die dir sofort ins Auge springen, wenn dich Menschen zum ersten Mal aufsuchen? 

Meine Kunden sind zumeist leicht hektisch, können teilweise nicht wirklich gut zuhören, verlieren sich bei Erzählungen in Details und es fällt ihnen schwer, Dinge auf den Punkt zu bringen und schnell sowie gut umzusetzen. Dinge, die früher ihre Stärken waren. Was die Strukturen betrifft, verhält es sich wie folgt: Jeder Mensch hat einen Teil des Tages eine Maske auf – man ist jemand, der man meint, sein zu müssen. Man erfüllt die Rolle des Chefs, des Familienvaters etc. Ich aber möchte, dass Menschen nichts spielen, sondern einfach nur sie sind. Das können sie bei mir im Coaching lernen. Ich bin zu 100 Prozent ehrlich und direkt – auch etwas, das erfolgreiche Menschen so nicht mehr oft erleben. Meine Kunden schätzen meine Authentizität.

Mir fallen bei meinen Kundinnen und Kunden schon beim Erstgespräch in meinem Büro Verhaltensweisen auf, die sich in jedem von uns festgefahren haben. Sie suchen sich nicht selbstverständlich irgendeinen Platz aus, so wie es ein Kind täte, sondern warten darauf, dass ich ihnen einen zuweise. Wir alle denken zu sehr in Mustern. Bei mir haben sie die freie Wahl, ob sie auf dem Boden, auf dem Tisch oder auf dem Sofa sitzen möchten, die Schuhe anbehalten oder ausziehen möchten und was sie gerne trinken würden. Ich möchte, dass sie sich von Anfang an wohlfühlen und locker werden. Es soll ein stressfreier Raum sein, wo man Spaß hat.

Es geht mir auch darum, die Probleme, von denen sie mir berichten, zu relativieren. Im Grunde hat ja jeder, der die finanziellen Möglichkeiten hat, zu mir zu kommen, ein Luxusproblem. Ich bitte viele Kunden dann einfach darum, aus dem Fenster zu sehen. Direkt gegenüber sitzt regelmäßig ein Obdachloser, tagtäglich, bei Wind und Wetter. Der hat Probleme!

„Das Hamsterrad und der selbst gebaute goldene Käfig verursachen bei vielen Stress, der auf Dauer krank machen kann.“

Fabian Schmidt über den sogenannten „tibetischen Chronotyp“

Wenn du deinen Kunden auf diese Weise ihre eigentlichen Probleme verdeutlichst, wie reagieren sie?

Ich erkläre Leuten nicht, wie sie mehr Geld verdienen können, sondern helfe ihnen dabei, ihre Träume zu verwirklichen und gleichzeitig gesund und belastbar zu bleiben. Wer zu mir kommt, muss sich eingestehen, dass etwas in seinem Leben nicht optimal läuft. Das ist nicht für jedermann die richtige Herangehensweise. Durch meine asiatisch-buddhistische Denkweise, behaupte ich, kenne ich meine Kunden besser als sie sich selbst. Die Kunst besteht darin, ihnen genau dies in einer Weise zu vermitteln, dass es für sie auch schlüssig ist. Im Laufe der Entwicklung meines Coachings habe ich immer wieder Werbevideos zu diesem Thema gedreht und an die gängigen Probleme der Menschen von heute angepasst. 

Mittlerweile höre ich von Kunden immer öfter: Fabian, ich habe das Gefühl, du redest in deinen Videos über mich! Es geht hier um Videos aus meinem Funnel. Durch dutzende Kunden spreche ich mittlerweile genau ihre Sprache und hole sie dann in meinen Funnel-Videos ab. Gelegentlich geschieht es sogar, dass nicht die Kunden selbst sich anmelden, sondern von nahestehenden Personen angemeldet werden, die das Video gesehen haben. 

Die zwei größten Feinde vieler Menschen sind ihre Ungeduld und ihr Perfektionismus

Eigentlich stößt du also mehr auf Verständnis und nicht auf Vorurteile…

Ja, es sind nicht wirklich Vorurteile, die ich aus dem Weg räumen muss. Entweder sind Kunden sofort überzeugt, weil sie sich direkt wiedererkennen, oder sie reagieren gar nicht darauf. Zu mir kommen auch eher nicht Ego-gesteuerte Geschäftsleute, sondern Personen, die sich von genau meinem Ansatz abgeholt fühlen und aktiv etwas an ihrem Leben ändern wollen.

Meine Kunden sind „Suchende“ – ihre zwei größten Feinde sind ihre Ungeduld und ihr Perfektionismus. In der tibetischen Medizin gibt es den sogenannten Chronotypen des „Windes“. Diesen Menschen kann ich deshalb so gut helfen, weil sie sind wie ich und Probleme haben, die ich vor sieben Jahren auch hatte. Ich kann prinzipiell jedem helfen, aber beim Wind-Typen muss ich eben nicht denken.

Fabian Schmidt

Diese Symptome zeigen, wie es um das eigene Leben steht

Fabian Schmidt, welche Symptome haben Menschen, die zu dir kommen oder was haben sie im Alltag erlebt, das bei ihnen Leidensdruck erzeugt?

Um es nach der tibetischen Lehre auszudrücken: Meine Kunden sind in der Regel leicht, schnell, beweglich, kühl und trocken. Das bezeichnet in der tibetischen Medizin der „Windtyp“. Die Adjektive stehen für die Art und Weise, wie sie leben und arbeiten, wie ihre Auffassungsgabe ist, ihre Beziehung zu Mitmenschen und ihre mentale Flexibilität. Diese Eigenschaften sind allesamt gut, solange sie nicht übertrieben werden. Wenn aus Leichtigkeit Kontrollverlust wird, aus Coolness Kälte oder aus Schnelligkeit Ungeduld und Hyperaktivität, dann geht es in den negativen Bereich. Wenn zu den Adjektiven also die Vorsilbe „zu“ dazu kommt, dann wird es eben zu viel und kritisch. 

Meine Kunden geben meist viel zu viel „Standgas“, sind permanent gestresst, fühlen sich gehetzt, unruhig und sind letztendlich auf ganzer Linie unzufrieden mit ihrem Leben. Daraus entstehen dann körperliche Beschwerden wie Ein- und Durchschlafprobleme, Tinnitus, Zähneknirschen, Haarausfall, Verspannungen bis hin zu massiven Rückenproblemen. Die Liste und die Reihenfolge der Beschwerden sind für mich vorhersehbar, ich könnte sie meinen Kunden schon beim Erstgespräch prophezeien. Dennoch sage ich ihnen das nicht von Anfang an. Täte ich das, würde das höchstwahrscheinlich zu einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung führen. Genau das will ich aber vermeiden. Matthias Claudius sagte dazu: „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“

Schöne Erfolgsgeschichten mit Fabian Schmidt

Du hast im Laufe der letzten Jahre mit vielen Kunden zusammengearbeitet. Gab es eine Person, die dich bezüglich ihrer Vorher–Nachher–Geschichte besonders beeindruckt hat?

Ja, ich erinnere mich an meine allererste Kundin. Sie kam damals zu mir in mein Fitnessstudio und suchte die Lösung ihrer körperlichen Beschwerden in der gezielten Stärkung ihrer Muskulatur. Diese Kundin war ein sehr „windiger“ Typ, mager, mit Wirbelsäulenverkrümmung und starken Schmerzen. Sie war gekommen, um mit dem Sport gegen ihr Rückenleiden anzukämpfen. Ich habe gleich erkannt, dass ihre Probleme aber ganz woanders lagen. Im Gespräch fand ich heraus, dass sie als Telefonseelsorgerin so beansprucht war, dass sie sich von den Problemen anderer Menschen buchstäblich hat aussaugen lassen. Zu der Zeit hatte ich noch gar nicht damit begonnen, als Coach zu arbeiten. Ich erkannte aber sofort, dass man bei ihr mit Sport nur an der Oberfläche der Probleme kratzen würde. Was sie sich im Leben wünschte, war mit Pferden zu arbeiten. Das traute sie sich aber aufgrund der körperlichen Probleme und einer fehlenden Ausbildung nicht zu. 

Fabian Schmidt: „Ich versuche, aus dem Erwachsenen wieder das Kind herauszuholen!“

Wie ging die Geschichte weiter?

Ich konnte sie tatsächlich dazu motivieren, sich als Pferdepflegerin zu bewerben. Das war zwar nicht leicht, hat aber letztendlich zum Erfolg geführt. Da der Hof, auf dem sie die Stelle annahm, in Bayern lag, ging sie mir als Kundin zwar verloren, aber es hat mich sehr gefreut, zu hören, dass sie schon nach kurzer Zeit ihre Schmerzen los war und zu einer inneren Zufriedenheit zurück gefunden hatte. Diese Geschichte ist bezeichnend für sehr viele andere Menschen, die mit mir zusammenarbeiten. 

Mein Ziel ist dabei: Ich versuche, aus dem Erwachsenen wieder das Kind herauszuholen. Das vergleiche ich gerne mit der Weihnachtszeit. Wenn man einem Kind einen Wunschzettel gibt, kommt es nach fünf Minuten und fragt nach einem zweiten Blatt. Sage ich meinen Kunden, sie sollen einmal notieren, was sie sich gerne für ihr Leben wünschen, stehen sie erst einmal fünf Minuten vor dem leeren Flipchart und wissen gar nicht, was sie notieren sollen. Das Kind gibt eine „Bestellung“ ab. Wie diese dann zu ihm kommt, darüber macht es sich keine Gedanken, ganz nach dem Motto „Das Christkind wird es schon richten“. Genau diese Leichtigkeit möchte ich mit meinen Kundinnen und Kunden erreichen. Sie sollen auch ohne großes Nachdenken ihre „Bestellung“ abgeben können, sie sollen sich ihre Wünsche vorstellen und daran glauben können.

Fabian Schmidt

Was ein guter Coach laut Fabian Schmidt mitbringen sollte

In deiner Branche gibt es viele Anbieter. Mit deinem ganzheitlichen Ansatz, mit dem du die asiatische, die unternehmerische und die mentale Ebene ansprichst, hast du sicher schon eine besondere Stellung. Wozu rätst du Menschen, die Hilfe suchen? Wie können sie schwarze Schafe erkennen, die unrealistische Versprechungen machen?

Zunächst einmal orientiere ich mich nicht an anderen. Ich suche außerdem nicht nach Fehlern, die andere Berater machen. Es ist einfach wichtig, als Kunde der eigenen Intuition zu vertrauen. Es gilt, dieses Bauchgefühl einzubeziehen, ohne den Verstand außer Acht zu lassen. Wenn sich Kunde und Berater sympathisch sind, sie eine gemeinsame Basis haben und der Berater das Problem versteht, dann finden sie sicher auch eine Lösung.

Es gibt natürlich auch Coaches, die das, was sie anpreisen, in ihrem eigenen Leben noch gar nicht hinbekommen haben. Wie will jemand erklären, wie man eine Million verdient, der selbst noch keine hunderttausend Euro verdient hat? Wer das als Kunde hinterfragt, der nimmt Abstand. Ein Berater sollte mit dem, was er anbietet, überprüfbar überzeugen. Bei mir ist es die Fähigkeit, Strukturen sofort zu erkennen und trotz mehrerer Unternehmen und dutzenden Mitarbeitern noch Zeit für Freunde, Familie oder eine einmonatige Auszeit auf Bali zu haben. Etwas, das viele sich wünschen, aber bei dem fast jeder an der Umsetzung scheitert.

Ein Problem der Gesellschaft ist die Disbalance von Yin und Yang

Wie bist du vom Fitnesstrainer zum Mentalcoach geworden? Was hat dich bewogen, Menschen auch auf der seelischen Ebene zu trainieren?

Ich habe mit neunzehn Jahren begonnen, Fitnessökonomie zu studieren. Dabei ging es mir zunächst darum, die menschlichen Funktionsweisen zu verstehen. Darüber hinaus interessierten mich aber auch die Probleme und Schwachstellen des menschlichen Bewegungsapparates. Irgendwann bin ich bei meinem Kompagnon in die Firma mit eingestiegen. Mittlerweile betreiben wir zwei Studios mit etwa 4.000 Mitgliedern. Mit der Gründung des zweiten Studios im Jahr 2015 wurde es arbeitsmäßig sehr stressig für mich. Das war der Punkt, an dem ich mir erstmalig über mein eigenes Leben, meine eigene Zukunft Gedanken gemacht habe. Ich habe mich dann intensiv mit Mindset, Persönlichkeitsentwicklung und asiatischer Medizin beschäftigt und fand meinen heutigen Meister, der mich auf diesem Gebiet sehr weit vorwärts gebracht hat. 

Ich habe den Zusammenhang von chronotypischer Ernährung, Bewegung, Entspannungsübungen und Persönlichkeitsentwicklung verstanden, ohne den ein gesundes, zufriedenes Leben nicht möglich ist. Daraus habe ich zunächst für mich selbst, dann für meine Kunden ein Konzept entwickelt, mit dem ich in Deutschland konkurrenzlos bin. Es gibt bei Kollegen ähnliche Ansätze, jedoch ohne den Aspekt der asiatischen Medizin. Das Problem, welches in unserer Gesellschaft herrscht, ist die Disbalance von Yin und Yang. Mir war es ein Anliegen, diese asiatischen Lehren und effektiven Methoden zur Selbstheilung in unsere materialistisch geprägte Leistungsgesellschaft zu bringen, ohne dabei auf einer esoterischen Linie zu landen.

Fabian Schmidt

Raus aus dem Dilemma, hin zu einem harmonischen Gleichgewicht

Fabian Schmidt, wenn du dir die aktuelle Situation anschaust, in der immer mehr Menschen unter Zeitdruck und Zwängen stehen, siehst du für deine Kunden reelle Chancen, nachhaltig gegen diese Zustände anzugehen?

Es geht letztendlich immer darum, mit sich selbst im Reinen zu sein. Wenn du am Ende des Tages, am Ende der Woche, zu dir selbst sagen kannst, was ich getan habe, ist stimmig für mich und ich bin zufrieden, dann ist es gut. Am Ende des Tages ist der Einzige, vor dem man sich rechtfertigen muss, man selbst. Wenn ein hohes Arbeitspensum am Feierabend für ein Erfolgserlebnis sorgt, dann auch. Wenn man aber auch im Bett und am Wochenende, sogar im Urlaub, nicht zur Ruhe kommt, weil einen nicht erledigte Termine plagen, dann ist es schlecht. Wichtig ist also, das eigene Tempo richtig einzuschätzen und sich daran zu orientieren. 

Ich helfe meinen Kunden, diese Spirale zu stoppen und umzukehren. Ich helfe ihnen aber auch dabei, die Ruhe zu genießen, wenn sie welche haben. Auch das kann man üben. Sich fallenlassen zu können und loszulassen, ist Trainingssache, die wie alle anderen Übungen auch Selbstdisziplin erfordert – auch wenn sich das in diesem Zusammenhang vielleicht paradox anhören mag. Und ja – wer das verinnerlicht, der kann durchaus dauerhaft ausgeglichen und zufrieden leben und gesund bleiben. Diesen Zustand für meine Kunden zu erreichen, darin sehe ich meine Aufgabe.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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