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© Hans Schneider

Interviews

Hans Schneider: „Ich möchte das McKinsey für Online-Marketing werden!“

Hans Schneider ist der Geschäftsführer der HS Online Marketing GmbH. Seinen Kunden bietet er Dienste als Online-Marketing-Werbeagentur sowie im Bereich Coaching und Consulting an. Uns hat er erzählt, was Flummis mit seinem Werdegang zu tun haben, warum er bei seinem Coachingangebot auf Nischen-Findung setzt und was er sich auf dem deutschen Markt zur großen Mission gemacht hat.

Hans Schneider hat bereits im Alter von 17 Jahren noch auf der Schulbank sein erstes Business mit dem Kauf und Verkauf von Software aufgebaut und verdiente so viel Geld wie seine Lehrer. Zwei Jahre lang arbeitete er in einem Schweizer Marketing-Konzern. 2015 hat er seine erste eigene Firma gegründet. Dank seiner fünfjährigen Erfahrung im Online-Marketing verfügt Hans Schneider über große Expertise. Diese nutzt er besonders, um Menschen zu coachen, die sich neben ihrem Hauptjob ein zweites Standbein im Bereich Online-Marketing aufbauen und zur Haupttätigkeit machen wollen. Wie genau das funktioniert, erfährst du in diesem Interview.

Hans Schneider im Interview

Für die, die dich noch nicht kennen. Stell dich mal kurz vor!

Ich bin Hans Schneider, der Geschäftsführer der HS-Online-Marketing-GmbH aus Regensburg. Uns gibt es seit fünf Jahren und wir helfen Dienstleistern, Beratern, Coaches und Trainern dabei, ihr Marketing umzusetzen. Genauer gesagt: Wir haben uns auf Performancemarketing fokussiert. Für unsere Kunden gewinnen wir gute, qualifizierte Leads. Deshalb sind wir eher im hochpreisigen Segment angesiedelt. Unser Unternehmen ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderprogramms „go-digital“ zum Beratungsunternehmen zertifiziert worden. Außerdem sind wir Berater bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Wirtschaft.

Wer kommt als Kunde zu euch?

Für einen kleinen, ausgewählten Kundenkreis machen wir das Agenturgeschäft. Das sind meistens Unternehmen, die Online-Marketing outsourcen wollen, weil sie wenig Zeit dazu haben. Andere Kunden kommen zu uns, weil sie sich keine Werbeagentur leisten können, die sich ums Marketing kümmert. Deshalb wollen sie Online-Marketing selbst erlernen. Wir bilden sie aus.

Diese Vorurteile haben viele von Online-Marketing-Agenturen

Wenn du zum ersten Mal gesehen wirst, haben die Leute Vorurteile dir gegenüber?

Mich stört besonders, dass viele Menschen denken, Online-Marketing-Agenturen seien unseriös, insbesondere deren angebotene Ausbildung. Das liegt aber daran, dass es unglaublich viele schwarze Schafe auf dem Markt gibt. Sie locken mit schlechten Videokursen und falschen Versprechungen, wie „du wirst Millionen verdienen!“. Da steckt meistens nichts dahinter und die Umsetzung funktioniert überhaupt nicht.

Bei uns ist das anders: Wenn wir mit jemandem zusammenarbeiten, dann wird der Kunde zum Erfolg gezwungen! Diese Taktik ist sehr erfolgreich. Um es zusammenzufassen: Wir nehmen die Kunden an die Hand, stehen ihnen die ganze Zeit zur Seite und beharren darauf, dass sie unsere Ratschläge erfolgreich umsetzen. Und wir sind erst dann zufrieden, wenn sie die Ziele erreicht haben.

Es gibt also viele schwarze Schafe: Wenn ich das Online-Marketing erlernen möchte und einen guten Coach in diesem Bereich suche, Hans Schneider, worauf sollte ich achten?

Der wichtigste Punkt ist der Background des Coaches. Manche Coaches bringen jeden Monat ein neues Produkt auf den Markt. Sie wollen aber nur Geld verdienen, indem sie dieses für die Coachings launchen. Das ist ein Indikator dafür, dass es ein „Angebots-Hopper“ ist. Einen guten Coach macht aus, dass sein Background mit seiner Online-Marketing-Tätigkeit übereinstimmt. Ich habe zum Beispiel über fünf Jahre eine Agentur aufgebaut. Ich weiß ganz genau, wie man nebenbei von null auf ein Level kommt, dass man Mitarbeiter einstellen kann und sechs- bis siebenstellig verdient.

Einen guten Coach macht aus, dass sein Background mit seiner Online-Marketing-Tätigkeit übereinstimmt!

So kam Hans Schneider zum Coaching

Was macht ihr konkret? Welche Aufgaben übernimmst du?

Einerseits bieten wir Dienste einer Online-Marketing-Werbeagentur an. Für unsere Kunden entwickeln wir Online-Marketing-Prozesse. Dazu gehören Online- sowie Offline-Marketing-Strategien, mit denen wir den Kunden helfen, Systeme zu entwickeln. Wir führen das Performance-Marketing durch, indem wir zum Beispiel Facebook Ads schalten.

Andererseits stellen wir ein Coaching und Consulting im Bereich Online-Marketing und Digitalisierung für zwei Gruppen bereit: Für Selbständige und Unternehmen, die ihr Online-Marketing verbessern wollen. Außerdem für Quereinsteiger, die selbständige Online-Marketing-Consultants werden möchten. Ich habe sechs Mitarbeiter, von denen einige im Verkauf tätig sind und andere im Marketing. Ich kümmere mich vor allem um das Coaching und die Beratung. Mein Team arbeitet vorwiegend für die Agenturkunden.

Wie kam es denn zu dem Coaching-Ansatz?

Mitte 2019 haben wir folgendes Problem bemerkt: Wir haben sehr viele Agenturkunden, schaffen es aber nicht, alle potenziellen Kunden im deutschsprachigen Raum im Bereich Digitalisierung zu „heilen“. Viele brauchen Online-Marketing, können es aber nicht. Wir haben uns dann gefragt, wo die Probleme auf dem Markt bestehen und wie man die Nachfrage danach sättigen kann. Und natürlich, wie man es schaffen kann, den deutschen Markt zu digitalisieren.

Uns ist besonders aufgefallen, dass es viele unglückliche Angestellte gibt, die sichere Jobs haben, aber viel lieber selbständig wären. Unsere Lösung bestand dann darin, Mitte 2019 ein Ausbildungsprogramm zu entwickeln. Dieses coacht Menschen vom Angestellten zum Online-Marketing-Berater. Ziel ist, dass diese sich zu einem späteren Zeitpunkt wiederum im Online-Marketing selbstständig machen.

Hans-Schneider

Kann denn jeder zu euch kommen, auch ohne Erfahrung?

Wir haben zwei Kundengruppen. Manche haben bereits versucht, sich selbständig zu machen. Andere haben noch gar keine Erfahrungen in diesem Bereich. Der zweiten Gruppe sagen wir, dass es nicht schlimm ist, keine Erfahrungen zu haben. Wir bringen sie dazu, ihre Passion zu finden. Das Wichtigste ist nur, dass sie sich auf einem zukunftsfähigen Markt positionieren – und das ist eben Online-Marketing. Wer im Bereich Digitalisierung aktiv ist, hat eine gute Zukunftsperspektive.

Wenn ich eine eigene Firma habe oder die Kompetenz meines Teams fördern will, bin ich dann auch bei euch richtig?

Ja! Wir haben zum Beispiel viele Unternehmen, die schon Umsätze machen, sich aber noch umorientieren wollen oder ein zweites Standbein aufbauen. Außerdem haben wir gerade eine Ausbildung für Unternehmen gelauncht. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel zwei Mitarbeiter dafür einsetzen will, das Online-Marketing zu übernehmen, können sie diese zu uns in ein Training schicken. Über sechs Monate bilden wir sie dann zum Online-Marketing-Consultant aus. Sie lernen in dieser Zeit Strategien und Methoden, die sie in ihrem Unternehmen einsetzen können.

Mit dem 90-Tage-Programm von Hans Schneider zum Erfolg

Was können eure Coaching-Teilnehmer denn für Ergebnisse erwarten?

Nach unserem 90-Tage-Programm haben sie die Möglichkeit, selbst Online-Marketing zu betreiben, zum Beispiel Kunden zu gewinnen. Die meisten verdienen in etwa 5.000 bis 20.000 Euro im Monat. Das ist die Summe, die sie brauchen, um ohne ihren Vollzeitjob zu überleben beziehungsweise diesen langsam zu kündigen. Mit einigen arbeiten wir tatsächlich auch als Partner zusammen.

Gibt es ein Kundenergebnis, auf das du besonders stolz bist?

Wir haben einen Kunden gecoacht, der Polizeibeamter ist. Das Beamtentum ist sehr statisch. Er wollte sich weiterentwickeln und sich nebenbei selbständig machen. Sein Ziel war ein eigenes Beratungsunternehmen für Online-Marketing. Am Anfang hatte er wirklich keine Ahnung, zum Beispiel wie man Ads schaltet. Er wusste nur, dass er sein eigener Chef sein will und wollte etwas im Bereich Digitalisierung machen.

Für mich ist es besonders wichtig, den beruflichen, aber vor allem den persönlichen Background zu kennen. Dazu gehören zum Beispiel Hobbies. Und über diese sind wir gemeinsam zu einer Idee gekommen. Innerhalb der 90 Tage Coaching haben wir ihm alles im Bereich Online-Marketing gezeigt: Zum Beispiel, wie man Werbung allgemein oder auf Facebook schaltet oder wie man Websites erstellt. Am Ende des Trainings gründete er sein Online-Marketing-Beratungsbusiness, das er mit seinen Hobbies verknüpft hat.

Er macht aktuell fünfstellige Umsätze im Monat und das alles neben seinem Hauptberuf als Polizist. Den Beamtenberuf möchte er Ende des Jahres ganz aufgeben. Mich freut es vor allem, dass Menschen aus eigentlich sicheren Verhältnissen – in dem Fall ein Beamter – dank uns so viel Erfolg haben. Sie verdienen damit viel Geld und können sich verwirklichen.

Ich nenne unser Programm auch gerne ‚Nischen-Findungs-Modul‘

Wie ist euer Programm genau aufgebaut?

Das Programm dauert 90 Tage, in denen wir mit den Kunden ein Fundament aufbauen. Sie lernen beispielsweise, wie sie erste Kunden gewinnen und sich neben ihrem Job langsam selbständig machen können. Am Anfang macht jeder Kunde einen vierstufigen Test, der Vorlieben und Skills analysiert. Er zeigt sozusagen die Richtung an. Manche mögen zum Beispiel Zahlen und gehen gerne analytisch vor. Für sie wären Google- oder Facebook-Ads optimal. Andere sind kreativer und spezialisieren sich auf Social Media. Ich nenne das auch gerne das „Nischen-Findungs-Modul“.

War das Ergebnis Facebook-Ads, so erhalten die Kunden ein Komplett-Training im Bereich Facebook-Ads. Ist ihre Stärke Copywriting, lernen sie alles über das Thema Werbetexte schreiben. Das Ziel ist, sie in diesen Inselbegabungen stark zu trainieren. Im letzten Schritt wenden die Kunden ihr Wissen an. Wir helfen ihnen dabei, die ersten Kunden zu finden und fünfstellige Umsätze im Monat zu generieren.

Vom Verkauf von Flummibällen in der Grundschule zum richtigen Business

Wie ist dein Werdegang? Was war deine Motivation, überhaupt ein Business zu gründen?

Mich hat das Thema Verkaufen und Marketing schon immer interessiert. Meine Mutter erzählt mir immer wieder gerne eine Story von mir aus der Grundschule. Ich habe damals im Ausland, wir lebten an der tschechischen Grenze, 50 Flummibälle gekauft. Diese habe ich wiederum verkauft. Irgendwann haben sich diese Bälle nicht mehr so gut verkauft. Daraufhin bin ich auf die Idee gekommen, die Flummis einfach zu parfümieren. So rochen sie besser und haben sich wieder besser verkauft. Leider hat der Direktor meinem Verkaufsdrang dann ein Ende bereitet.

Außerdem habe ich schon während des Abiturs gemerkt, dass ich anders als meine Freunde war. Sie interessierten sich mehr für Alkohol und Feiern. Ich aber wollte was erreichen. Der erste Schritt in meine Selbständigkeit war der Einkauf und Verkauf von Software. Es handelte sich damals um ein bekanntes Computerspiel. Ich habe massenhaft Lizenzschlüssel eingekauft und verkauft. Damit habe ich knapp 100 Euro pro Tag verdient. Mein Monatseinkommen war so hoch wie das meiner Lehrer, das muss man sich mal vorstellen. Das hat mir gezeigt, dass in diesem Bereich noch viel mehr möglich ist.

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Gab es Hindernisse? Wie war dein weiterer Weg?

Ich hatte viele Geldersparnisse, die ich nach meinem Abitur in meine eigene Coachingausbildung investiert habe. Davon habe ich viel fehlinvestiert, bestimmt 10.000 Euro, da eben viele Coachings nicht erfolgreich waren und es an der Umsetzung mangelte. 2016 entdeckte ich zufällig die Ausschreibung eines Schweizer Unternehmens, das Praktikanten suchte. Daraufhin habe ich mich beworben.

Letztendlich bin ich dort zwei Jahre unbezahlt geblieben und habe unglaublich viel gelernt. Am Ende konnte ich sogar ein kleines Team führen und viel Know-how aufbauen. 2017 wollte ich mit meinem Wissen meine Firma konkreter positionieren. Wir haben Websites erstellt und fast 700 Projekte umgesetzt. So kam ich immer tiefer ins Online-Marketing rein. 2018 haben wir uns zur Performance-Marketing-Agentur entwickelt. 2019 haben wir Mitarbeiter eingestellt und unser Wissen aktiv angeboten.

Auch der Berater braucht einen Berater.

Ihr seid selbst in einem Coaching und kennt deshalb auch die andere Seite. Wie empfindet ihr das? Warum macht ihr das?

Unser Hauptberater ist die Baulig Consulting GmbH. Das Entscheidende, weshalb wir mit ihnen zusammenarbeiten, ist die Strukturiertheit. Wir erlernen ein System, mit dem wir unser Unternehmen optimal strukturieren können. Nur eine strukturierte Company kann wachsen und skalierfähig aufgestellt sein. Wir brauchen einen externen Berater, der uns bei strukturellen Entscheidungen hilft. Auch der Berater braucht einen Berater.

Was ist eure Zukunftsmission, Hans Schneider? Wohin wollt ihr euch entwickeln?

Wenn mich Mitarbeiter oder Kunden fragen, was wir erreichen wollen, sage ich: „Ich möchte das McKinsey für Online-Marketing werden.“ Das Grundziel ist die Integration von Online-Marketing in jedes Unternehmen. Wir wollen den deutschsprachigen Raum dazu zu bewegen, digitaler zu agieren: Kundengewinnung muss modern und digital sein, Mitarbeiter sollen online gefunden werden. Ich will den Markt wach rütteln. Da wir das nicht allein schaffen können, wollen wir andere ausbilden und so den ganzen Markt reformieren.

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Anne Kläs

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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