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Immer mehr Aktionäre: So verändert sich das Anlageverhalten in Deutschland

Die Krise hat viele Aktionäre hervorgebracht: Laut einer aktuellen Studie haben die steigenden Aktienkurse nach dem kurzen Einbruch zu Krisenbeginn dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen in Aktieninvestitionen vertrauen.

Da viele Menschen während den Lockdowns mehr Zeit hatten, sich mit Anlageformen zu beschäftigen, haben besonders jüngere Menschen begonnen, in Wertpapiere zu investieren. Das zeigt die repräsentative Studie „Aktienkultur in Deutschland“, die im Juli und August 2021 durchgeführt wurde.

Junge Menschen investieren immer häufiger

Insgesamt gaben 27 Prozent aller Befragten an, dass sie seit letztem Jahr ein größeres Zutrauen in Aktieninvestitionen gewonnen haben. Unter den Aktionären selbst sind es sogar 47 Prozent. Bei den Ergebnissen sticht eine Altersgruppe besonders hervor: Bei den 25 bis 34-Jährigen ist das Vertrauen in Aktienkäufe um 42 Prozent gestiegen, bei den 18 bis 24-Jährigen um 41 Prozent.

Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Laut Studie sind Männer von den jüngsten Börsenrekorden stärker beeindruckt als die weiblichen Befragten. So gaben 34 Prozent der Männer an, seit der Krise stärker in Aktien zu vertrauen. Bei den Frauen sind es nur 21 Prozent.

Mehr Zeit für Thema Geldanlage

Als Grund für das gestiegene Interesse an Aktien gibt rund ein Drittel der Befragten an, dass sie durch die Lockdowns erstmalig Zeit hatten, sich mit den eigenen Finanzen intensiv zu beschäftigen. Vor allem die Neu-Aktionäre unter 35 Jahren haben den Leerlauf genutzt, um sich detailliert mit den Themen Börse und Geld auseinanderzusetzen.

Ein weiterer Grund für das steigende Interesse am Aktienmarkt ist die Zinsentwicklung. So waren in der Studie für 37 Prozent die aktuell niedrigen Zinsen der Hauptgrund, Aktionär zu werden. Rund ein Drittel nannte die günstigen Einsstiegskurse als Beweggrund für ihre Investitionen. Darüber hinaus hatten 28 Prozent durch die Krise auch weniger Ausgaben und somit mehr Geld zum Anlegen verfügbar. Insgesamt liegt der Anteil der Aktienbesitzer in Deutschland 2021 bei 36 Prozent. Das entspricht einem Anstieg von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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