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© Jessica Verfürth

Interviews

Jessica Verfürth: Mit dem Bosslady Imperium auf das nächste Level kommen

Jessica Verfürth ist Business-Mentorin für Frauen. Mit ihrem Bosslady Imperium berät sie Business-Coaches, die ihr Geschäft auf Wachstumskurs bringen möchten. Onlinestrategien, Verkaufspsychologie und die Automatisierung von Prozessen stehen bei ihrer Beratung im Mittelpunkt. Und Jessica Verfürth redet Klartext. Im Interview erklärt sie, warum Mindset nicht alles ist, wieso Frauen häufig Schwierigkeiten mit dem Verkauf haben und was es mit ihrer neuen Stiftung auf sich hat.

Experten haben in der Regel keinen Mangel an fachlicher Expertise. Wenn es aber darum geht, aus ihrem Wissen ein Geschäft zu machen, wird es oft problematisch. Es ist ja klar, dass man nicht auf allen Gebieten gleichzeitig ein Experte sein kann. Gerade beim Aufbau eines Online-Business, das möglichst automatisiert ablaufen soll, können sich viele Fehler einschleichen. Und am Ende nehmen nur wenige Kunden die Dienstleistung in Anspruch. Liegt es an der eigenen Denkweise, dass sich das Wachstum nicht einstellt? Oder ist es die falsche Positionierung, die falsche Content-Strategie oder die schwache Verkaufspsychologie? Kann eine Beratung das Geschäft auf den richtigen Weg bringen? Darauf weiß Jessica Verfürth vom Bosslady Imperium Antworten. 

Jessica Verfürth hat selbst einige Beratungen wahrgenommen, bevor sie ihr Bosslady Imperium gründete, um Frauen beizubringen, wie sie ihr Unternehmen groß machen. Die Mentorin kommt aus schwierigen Verhältnissen und hatte es im Leben gewiss nicht leicht. Dennoch hat Jessica Verfürth ihren Weg mit großem Erfolg gemeistert. Heute gehört sie zu den „Big Playern“ in ihrer Nische. Sie kennt die Hemmungen, die talentierte Frauen davon abhalten, ein funktionierendes Geschäft aufzubauen – und wie man sein Leben, privat und beruflich, selbst in die Hand nimmt. Mit dem Bosslady Imperium berät Jessica Verfürth weibliche Online-Coaches, die ihre Fähigkeiten durchaus an ihrem Kontostand gespiegelt sehen möchten. 

Jessica Verfürth von Bosslady Imperium

Jessica Verfürth ist Business-Mentorin für Frauen und Gründerin vom Bosslady Imperium.

Jessica Verfürth vom Bosslady Imperium bei uns im Interview!

Herzlich willkommen im GEWINNERmagazin, Jessica Verfürth! Erklär unseren Lesern doch bitte zunächst euer Angebot.

Mit dem Bosslady Imperium bieten wir Beratungen zu Online-Strategien an. Unsere Zielgruppe besteht aus Frauen, die sich von der Online-Selbstständigen zur Online-Unternehmerin entwickeln wollen, sich in der männerdominierten Business-Szene durchsetzen wollen und dabei ein automatisiertes Business führen möchten. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir sind die Berater der Online-Business-Coaches. Außerdem schreibe ich Sachbücher, die regelmäßig zu Bestsellern werden.

Es geht offenbar um Verkauf, Marketing und Strategie. Weshalb hast du dich auf die Beratung von Frauen spezialisiert?

Zum einen bin ich selbst eine Frau. Ich weiß somit genau, wie Frauen denken. Zum anderen habe ich festgestellt, dass die meisten Business-Coaches entweder sehr strategisch aufgestellt sind oder sich komplett auf das Mindset konzentrieren. Frauen tendieren meist zu Beratungen, die vollkommen darauf abzielen. Sie investieren fünf- bis sechsstellige Beträge und wissen am Ende nicht, wie ein Geschäft wirklich funktioniert. Unsere Beratung beim Bosslady Imperium ist ein Mix aus Mindset, Marketing und Strategie, der auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet ist.

Jessica Verfürth erklärt, weshalb Mindset nicht alles ist

Ist das Thema Mindset deiner Meinung nach generell überbewertet? Oder wird es eher falsch aufgefasst?

Es wird ganz einfach falsch verkauft. Dabei gibt es einige Business-Coaches, die der Meinung sind, dass Mindset alles sei. Viele argumentieren dann damit, dass die Energie höher sein müsse, als der Facebook-Algorithmus. Wenn ich so etwas höre oder lese, frage ich mich immer, ob die Leute wirklich von solchen Aussagen überzeugt sind. Mir leuchtet die totale Konzentration auf das Mindset jedenfalls nicht ein. Natürlich ist das Mindset sehr wichtig, denn ohne die richtige Einstellung wird man als Unternehmerin nicht groß. Mit vielen Selbstzweifeln und wenig Energie kann man eben kein Business aufbauen. Dennoch ist es nicht das einzig wichtige Kriterium. 

Jessica Verfürth

Jessica Verfürth und ihr Team vom Bosslady Imperium analysieren und optimieren alle Prozesse ihrer Kundinnen und führen diese so zum Erfolg.

Viele deiner Kundinnen haben also in ihr Mindset investiert und kommen im Anschluss zu dir, weil es mit dem Geschäft trotzdem nicht funktioniert?

So kann man das sagen. Die meisten unserer Kundinnen beim Bosslady Imperium waren zuvor bei den gerade beschriebenen Coaches. Dort hat man ihnen beigebracht, dass die richtige Einstellung 95 Prozent des Erfolgs ausmacht. Sie haben dann eine gute Einstellung, verkaufen aber nichts. Sie haben keine klare Strategie und Struktur. Folglich können sie auch keine Mitarbeiter einweisen, weil sie nicht wissen, wie es geht. Häufig wissen sie nicht einmal, welche Mitarbeiter sie brauchen. So bekommt man natürlich kein Unternehmen zum Laufen.

Wie Online-Business-Beraterinnen mit dem Business-Programm von Jessica Verfürth durchstarten 

Was ist das Erste, das du deinen Kundinnen beibringst? Was muss man beachten, wenn man als Unternehmerin auf kluge Weise loslegen möchte?

Wenn die Kundinnen in unser Business-Programm – die Next Generation Bosslady – kommen, führen meine Mentoren vom Bosslady Imperium zunächst eine „Grundsanierung“ durch. Sie nehmen in diesem Zuge wirklich alle Prozesse genau unter die Lupe und ändern oder ergänzen diese. Wir klären dabei immer, wo die Kundin eigentlich hin will. Was ist das Ziel? Manche haben gar kein klares Ziel und wir müssen dieses erst gemeinsam erarbeiten.

„Viele verstehen außerdem überhaupt nicht, was mit ihrem Business eigentlich möglich ist.“

Wenn wir ihnen erklären, dass sie im Jahr leicht eine Million Euro Umsatz machen können, fallen sie meist aus allen Wolken, weil ihnen das unmöglich erscheint. Wir müssen also das Ziel formulieren und wenn wir das geschafft haben, bauen wir eine Timeline und schauen, welcher Prozess wann wichtig wird. Das sind die ersten Schritte.

Klartext reden scheint dir wichtig zu sein. Eckst du damit an oder verstehen deine Kundinnen, worauf du hinauswillst?

Ich würde von mir behaupten, dass ich mit meinem Marketing sehr offensiv bin. Überhaupt polarisiere ich mit meinen Aussagen und Handlungen gern. Das führt natürlich dazu, dass viele Menschen mir gegenüber skeptisch sind oder mich zunächst nicht mögen. Ich stehe allerdings dazu. Denn ich hinterfrage und verwerfe bewusst, was andere lehren. Damit ecke ich an, aber das finde ich gut, weil ich meinen Prinzipien treu bleibe und weiß, worauf es im Business wirklich ankommt. Wer mit meinem Team vom Bosslady Imperium und mir zusammenarbeitet, kann erwarten, dass er funktionierende Strategien erhält. Mit unserer Beratung wächst das Geschäft schnell in den fünf- oder sechsstelligen Bereich. 

Jessica Verfürth vom Bosslady Imperium redet Klartext

Kannst du mir Aussagen zum Business nennen, die dich ärgern? Welche Behauptungen hältst du strategisch gesehen für schwierig?

Was ich nicht mehr hören kann, sind bestimmte Behauptungen über die Reichweite. Man soll an unzähligen Kongressen teilnehmen und dort am besten als Redner auftreten. Das bringt keine Einnahmen, aber dafür hat man einen riesigen Aufwand. Die Einzigen, die man damit erreicht, sind Leute, die kostenlosen Content lieben. Reichweite, die nicht darauf abzielt, Expertise und Autorität aufzubauen, braucht niemand. Kongresse, auf denen alle zusammenkommen, weil sie sich lieb haben, bringen niemanden voran. Ich weiß, wovon ich rede, weil wir anfangs auch den Fehler gemacht haben, auf Kongresse zu vertrauen. Heute gehe ich nur zu einem Kongress, wenn ich persönlich Freude daran habe. Geschäftlich spielt es aber keine Rolle.

Jessica Verfürth von Bosslady Imperium

Jessica Verfürth: „Erst geben, dann nehmen – diese Mentalität ist für das eigene Unternehmen nicht förderlich.“

Eine zweite Aussage, die ich schwierig finde, ist: Erst geben, dann nehmen. Es hat keinen Sinn, lauter kleine Angebote zu machen, die ein paar Probleme des Kunden lösen, um am Ende festzustellen, dass der Kunde gar nicht in der Lage ist, ernsthaft in deine Programme zu investieren. Wenn wir wachsen wollen, brauchen wir einen Cashflow für die Firma und einen Cashflow für uns. Der Teamaufbau und die persönliche Weiterentwicklung müssen finanziert werden und dazu kommt vieles mehr. Erst geben, dann nehmen – diese Mentalität ist für das eigene Unternehmen nicht förderlich. Wenn man etwas kostenlos gibt, muss es einem einen größeren Nutzen zurückgeben.

Bosslady Imperium: Deshalb haben viele Frauen Schwierigkeiten mit dem Verkauf

Jessica Verfürth, wie sieht es mit dem Thema Verkauf aus? Stimmt es, dass gerade Frauen damit größere Schwierigkeiten haben?

Viele Frauen haben bezüglich dem Thema Verkauf falsche Glaubenssätze. Diese ändern wir gemeinsam in kurzer Zeit, denn: Wer nicht verkauft, betreibt ein Hobby-Business, aber kein wirklich erfolgreiches Geschäft. Die meisten Frauen denken beim Thema Verkauf sofort an einen unangenehmen Verkäufer. Sie setzen Verkaufen fast schon mit „Betrug“ gleich. Außerdem führen besonders Trainerinnen, Coaches und Beraterinnen gerne das Argument an, sie seien doch zum Helfen da und sie fühlen sich schlecht, wenn sie etwas verkaufen sollen. „Hilfe“ ist allerdings das erste Wort, das wir beim Bosslady Imperium aus ihrem Marketing streichen, denn das bringt sie nicht weiter. Hilfe ist etwas, was man kostenlos bekommt. 

Wer das begreift, hat bereits einen anderen Zugang zum Thema Verkauf. Die Frauen sagen oft: Ich möchte, dass die Leute auf mich zukommen und nach meiner Dienstleistung fragen. Da kann man nur antworten: Wenn das Marketing richtig funktioniert, wird genau das der Fall sein. Es geht um Psychologie im Marketing. Wie bewege ich meine Kunden zu dem Gedankengang: Ich habe ein Problem und ich will eine Lösung. Diese Frau hat die Lösung und ich kaufe das jetzt. Beherrscht man psychologische Kenntnisse im Marketing, kommen die Kunden wie von selbst.

Kannst du uns das Ganze an einem konkreten Beispiel einer Kundin erläutern? Was passiert, wenn man mit Jessica Verfürth zusammenarbeitet?

Eine Kundin vom Bosslady Imperium kam zu uns, nachdem sie schlechte Erfahrungen mit einem anderen Coach gemacht hat. Sie hat dort einen fünfstelligen Betrag bezahlt – ohne wirklich positive Ergebnisse erhalten zu haben. Bei uns hat sie das gesamte Programm durchlaufen. Heute ist sie eine der Top-Adressen, wenn es um das Thema: „Wie platziere ich einen Bestseller auf Amazon“ geht. Sie ist damit erfolgreich, weil die Strategie stimmt. Wir mussten während des Coachings lange mit ihr arbeiten, bis sie verstanden hat, dass sie sich auf eine Sache konzentrieren muss, die ihr liegt und ihr Freude bereitet. Sie macht jetzt kaum noch Werbung, denn die Leute kommen von selbst zu ihr. Inzwischen ist ihr Team auf sechs Mitarbeiter gewachsen. Und die ganze Reise hat nicht mehr als ein Jahr gedauert.

Jessica Verfürth von Bosslady Imperium

Jessica Verfürth ist mit ihrem Bosslady Imperium auf Erfolgskurs – ihr Business-Programm liegt mittlerweile im mittleren fünfstelligen Bereich.

Jessica Verfürths Weg ins Business mit dem Bosslady Imperium

Du betreibst ein erfolgreiches Unternehmen und schreibst außerdem Bestseller. Wie ist es dazu gekommen?

Mein Start ins Online-Business begann mit dem Wunsch, Deutschland zu verlassen und dort zu arbeiten, wo ich gerade will. Online-Coaching war dafür natürlich ideal. Ich habe mich mit diesem Bereich intensiv beschäftigt und konnte viel Wissen aufbauen. Auch konnte ich einige Unternehmer beraten, die dann sogar zum Marktführer auf ihrem Gebiet wurden. Dennoch hatte ich Hemmungen zu sagen: Hier bin ich! Ich coache dich jetzt beim Aufbau deines Online-Business. Ich hatte ja selbst noch kein konstant erfolgreiches Online-Business zum Laufen gebracht.

Also buchte ich für mich ein Coaching, das mich endlich auf den richtigen Weg brachte. Ich kam mit einem klaren Gedanken aus der Beratung: Einfach machen! Und das habe ich tatsächlich getan. Ich habe das Bosslady Imperium gegründet und mein erstes mehrwöchiges Programm für Testteilnehmer erstellt. Mein erstes Eins-zu-eins-Coaching – das Fokus Coaching – habe ich zu einem sehr niedrigen Preis von 125 Euro angeboten, weil ich in den Markt wollte. Der Test lief gut, meine Kunden wurden erfolgreich. Nach acht Wochen habe ich in meinem ersten sogenannten Launch, mein Programm, an einem Tag für 17.500 Euro verkauft, obwohl ich als Kleinunternehmerin gestartet bin. Da wurde mir bewusst, dass eine Million Euro Umsatz nicht weit entfernt ist. Heute kostet das Fokus Coaching 3.500 Euro in der Stunde und ich mache es nur mit Menschen, die ich interessant finde. Mittlerweile liegt mein Business-Programm im mittleren fünfstelligen Bereich. 

Die Bosslady Imperium Gründerin erklärt, wie man erfolgreich wird 

Jessica Verfürth, was ist für den Erfolg entscheidend? Wie schafft man es, erfolgreich zu werden? 

Ich denke, mein Erfolg hängt damit zusammen, dass ich aufgehört habe, meine limitierenden Glaubenssätze als Wahrheit über mich anzuerkennen. Ich habe mir gesagt: Glaube doch einfach nicht mehr, was du dir einredest und hinterfrage deine Selbstzweifel. Dann habe ich einfach angefangen und mir Etappenziele gesetzt, die ich schnell erreichen konnte. Für dieses Jahr hatte ich mir das Ziel gesetzt, nicht mehr soviel in meinem Business, sondern mehr am Business-Wachstum zu arbeiten. Anfang Oktober war das Ziel erreicht. Ich konzentriere mich jetzt auf meine VIP-Kunden und Unternehmer, die ich berate.

Ein weiterer Faktor, der für meinen Erfolg entscheidend war, ist fehlende Angst. Ich hatte niemals Angst, mein Geld immer wieder zu investieren. Auf meiner Reise habe ich wirklich viel Geld ausgegeben. Ich habe einige Firmen gegründet und sie wieder eingestampft. Zudem ziehe ich mich aus meinen Firmen zurück, wenn sie einmal gut laufen. Ich mache das, damit ich die nächste Firma gründen kann.

Jessica Verfürth über die Zusammenarbeit mit kompetenten Mentoren

Wie sieht es denn mit der nächsten Firma aus? Ist schon etwas geplant?

Im Augenblick geht es um eine Möglichkeit für Frauen, sich als Kleininvestorinnen im Immobilienbereich zu engagieren.

Hast du Erfahrung auf diesem Gebiet oder eignest du dir das nötige Wissen erst an? Oder holst du dir auch jemanden an die Seite, der das entsprechenden Know-how bereits besitzt?

Alle drei Punkte treffen zu. Erst einmal muss ich wissen, wie es funktioniert, sonst könnte ich nicht einschätzen, ob meine Mitarbeiter alles richtig machen. Dann eigne ich mir das Wissen wirklich gründlich an, wobei ich dazu mit Menschen arbeite, die es auf dem Gebiet geschafft haben. Ich suche mir also kompetente und geniale Mentoren, was nicht ganz leicht ist, weil es kaum noch welche gibt. Zum Schluss kommen Partner dazu, die Interesse haben, die Sache mit mir gemeinsam aufzubauen. Damit steht die Firma auch schon.

Wenn ich es richtig verstehe, arbeitest du heute in Deutschland. Heißt das, dass du den Traum vom digitalen Nomadentum begraben hast?

Das ist eine Möglichkeit, die immer bestehen bleibt. Ich brauche lediglich ein Notebook und eine Internetverbindung. Im Grunde bin ich auch ständig unterwegs. Ortsunabhängig zu sein, bedeutet für mich aber nicht, mit dem Rucksack auf dem Rücken durch die Welt zu reisen. Ich habe vier Kinder, da ist eine Homebase natürlich wichtig. 

Jessica Verfürth von Bosslady Imperium

Ein Leben in Saus und Braus – doch Jessica Verfürth vom Bosslady Imperium kennt auch die dunklen Seiten des Erfolgs.

Jessica Verfürth berichtet von einem einschneidenden Ereignis

Gibt es auf deiner beruflichen Reise ein Ereignis, das du als einschneidend empfindest?

Ein einschneidendes Erlebnis war es, als ich das erste Mal einen sechsstelligen Monatsumsatz erzielt habe. Als ich das geschafft hatte, bin ich in ein Loch gefallen. Jeder erfolgreiche Unternehmer kennt diese Situation, spricht aber nicht davon. Es war wie ein Absturz. Heute weiß ich, dass das ziemlich normal ist. Aus dem Grund haben wir in unserem neuesten Bestseller „Erfolgreich in der Corona-Krise“ ein ganzes Kapitel den dunklen Seiten des Erfolgs gewidmet. Was passiert mit dir, wenn du plötzlich unglaublich erfolgreich bist? Für mich selbst war das eine schlimme Phase. Ich habe drei Wochen gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen. Danach habe ich entschieden, dass alles automatisiert laufen muss. Ich wollte nicht mehr so viel Energie einsetzen müssen. Daher sind mir Prozesse lieber, die zwar dafür sorgen, dass der sechsstellige Betrag jeden Monat auf meinem Konto landet, jedoch nicht so nervenaufreibend sind. 

Was ist eigentlich die Idee hinter deinen Büchern?

Ich würde mich niemals als Schriftstellerin bezeichnen. Ich bin lediglich Sachbuchautorin. Mein erster Bestseller „Schluss mit Scheitern!“ widmet sich sogenannten Scanner-Ladies, die mit ihren vielen Interessen und Talenten versuchen, sich ein lukratives Online-Business aufzubauen und es aufgrund ihrer Unfokussiertheit nicht schaffen. Darauf bauten die nächsten drei Bestseller auf. Der nächste Bestseller ist übrigens bereits in Planung.

„Es geht mir bei meinen Büchern darum, den Menschen Möglichkeiten aufzuzeigen. Wenn man sich meinen Weg anschaut, sieht man, dass es kaum Grenzen gibt.“

Als ich mein Online-Business gestartet habe, hatte ich 900 Euro im Monat zur Verfügung. Damit kann man eigentlich nichts anfangen und ich musste davon schließlich auch meine Kinder ernähren. Heute bin ich sehr erfolgreich in meiner Nische und habe mir eine große Bekanntheit aufgebaut. Dass ich das schaffe, hätte wohl niemand vermutet.

Jessica Verfürth vom Bosslady Imperium über die Ursache ihres Erfolgs 

Was war denn der Auslöser für die Erfolgsstory? 

Ich wollte mein eigenes Leben. Ich wollte endlich das machen, wonach ich mich immer gesehnt hatte. Und das hat viel damit zu tun, alle Möglichkeiten zu haben. Freiheit und Unabhängigkeit sind meine größten Werte und für mich war klar, dass ein erfolgreiches Business das Tool für mich ist, um das konsequent auszuleben. Jeden noch so kleinen Erfolg in meinem Business setzt die Entscheidung für noch mehr Unabhängigkeit voraus. Nun bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich für alles, was ich tun möchte, eine Möglichkeit finde, weil ich genug finanzielle und mentale Ressourcen zur Verfügung habe. Die entscheidende Erkenntnis war, ich muss einfach nur eine Entscheidung treffen und dann „einfach machen“! 

Bosslady Imperium

Jessica Verfürth vom Bosslady Imperium arbeitet bereits an ihrem achten Bestseller.

In deinen Büchern findet sich immer wieder der Begriff Scanner und du hast eben auch von „Scanner-Ladies“ gesprochen. Was hat es damit auf sich?

Der Begriff bezeichnet die äußerst interessierten und unglaublich talentierten Frauen, die alles sofort haben wollen und ständig den Fokus verlieren. Ich bin eine solche „Scanner-Lady“. Vor einiger Zeit hat ein Coach zu mir gesagt: Arbeite doch mit „Scannern“, du bist ja selbst einer. Ich habe es gemacht und es hat auch funktioniert. Unsere Ansprache hat sich allerdings mit unserer Zielgruppe geändert. Heute benutzen wir den Begriff „Scanner“ nicht mehr. Die Frauen, mit denen ich heute arbeite, ähneln eher „Haifischen“. Und somit war Bosslady der passendere Ausdruck.

Eine Stiftung für Frauen in Not

Jessica Verfürth, du bist jetzt offenbar an einem Punkt, an dem du nicht mehr viel tun müsstest. Trotzdem machst du weiter. Was treibt dich an? 

Erfolg macht Spaß und ich will immer mehr davon. Meine Ziele sind hoch angesetzt, weil ich meinen Fußabdruck auf dieser Welt hinterlassen möchte. Mich treiben aber auch andere Dinge an. Es sind Themen, die mir gesellschaftlich wichtig erscheinen. Ich bin dabei, eine Stiftung zu gründen, die Frauen ohne Bonität hilft, eine Wohnung zu bekommen. Ich war selbst in einer solchen Situation. Dabei geht es um Frauen, die ins Frauenhaus geflohen sind. Natürlich ist es gut, dass es Frauenhäuser gibt, doch der nächste Schritt zu einem selbstbestimmten Leben muss aus der Abhängigkeit herausführen. Für die Frauen liegt eine eigene Wohnung aber außerhalb ihrer Reichweite. Das ist etwas, das mich an dieser Gesellschaft ärgert. Wenn einen etwas ärgert, sollte man es verändern. Unsere Stiftung wird groß werden, damit wir möglichst vielen Frauen helfen können. Mit Geld kann man die Dinge in Bewegung bringen.

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Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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