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Ben Hoffmann und Judith Hoffmann
© Ben Hoffmann und Judith Hoffmann

Interviews

Judith Hoffmann: So erreicht man Sichtbarkeit und Erfolg auf Instagram

Judith Hoffmann ist Instagramcoach für Businessfrauen. Seit nun zwei Jahren hilft sie selbstständigen Frauen erfolgreich dabei, ihre Sichtbarkeit auf Instagram zu verbessern. In diesem Interview spricht sie darüber, wie sie zu diesem Geschäft gekommen ist und wie man als Businessfrau auf Instagram Kunden gewinnen kann.

Social Media Plattformen werden für Unternehmer und Selbstständige immer wichtiger. Sie bieten viele Möglichkeiten und Vorteile: Man kann Reichweite erlangen und die Wahrnehmung seiner Marke verändern. Es ist aber auch möglich, Kunden zu gewinnen und den Kontakt über Social Media zu diesen zu halten. Judith Hoffmann hat schon früh erkannt, dass selbstständige Frauen oftmals vermeiden, ihr Gesicht auf Instagram zu zeigen. Sie fürchten sich vor der Reaktion ihrer Mitmenschen. 

Dabei ist das besonders wichtig, findet Judith Hoffmann. Durch diese Interaktion, die man schafft, wird eine Nähe und Vertrauen zum Kunden aufgebaut. Aus diesem Grund hat sie sich darauf spezialisiert, selbstständigen Frauen zu zeigen, wie man auf Instagram sichtbarer wird und erfolgreich Kunden gewinnt. Dafür haben sie und ihr Mann Ben Hoffmann eine Strategie entwickelt, die sie seit einiger Zeit erfolgreich an ihren Kundinnen anwenden. 

Judith Hoffmann und Ben Hoffmann im Interview!

Judith und Ben Hoffmann, herzlich willkommen im GEWINNERmagazin. Ihr führt euer Unternehmen ja gemeinsam. Wie sieht bei euch die Rollenverteilung aus?

Judith Hoffmann: Ich helfe selbstständigen Frauen dabei, auf Instagram sichtbarer zu werden und Kunden zu gewinnen. Unsere Zielgruppe ist weiblich, – da ich täglich Instagramstories poste, können sie sich mit mir identifizieren. Denn viele Frauen fühlen sich angreifbar auf Instagram und haben Angst zu sprechen.

Ben Hoffmann: Ich berate eigentlich mittelständige Unternehmen im Bereich Facebook. Meine Berufserfahrung bringe ich nun auch im Coaching ein. Ich bin für das Konzeptionelle und die Technik zuständig, betreue die Landingpage und den Mitgliederbereich für unsere Kundinnen und biete pro Woche vier Live-Calls an.

Judith Hofmann

Judith Hoffmann träumte als gelernte Hotelfachfrau schon früh vom eigenen Onlinebusiness.

Du bist also ein alter Hase im Geschäft, Ben. Und wie bist du in diese Branche gekommen, Judith?

Judith: Ich bin gelernte Hotelfachfrau. Es ist ja bekannt, dass man in der Hotellerie gefühlt immer arbeitet – und das für einen Hungerlohn. Ich musste die Nachtschichten mit zwei kleinen Kindern stemmen und dachte mir irgendwann: Ich hätte gern ein Onlinebusiness. Dabei kam ich auf das Thema Affiliate-Marketing, im Rahmen dessen Partner auf ihrer Website für Unternehmen oder deren Produkte werben und dafür Provision erhalten.  

Dazu habe ich mich umfassend informiert und viel vom „Affiliate-König“ Ralf Schmitz gelernt. Meine Onlinebusiness hat sich dann relativ schnell stark entwickelt. 2019 habe ich einen Instagram-Account aufgebaut und Hunderte von Instagram Online-Kursen und auch Offline-Events empfohlen, zum Beispiel die Vertriebsoffensive von Dirk Kreuter. Da mich das Thema sehr interessierte, bin ich auch selbst zu den Kursen gegangen. Aber das Problem dabei war, dass die Frauen das Gelernte aus den Kursen nicht so richtig umsetzen konnten. Sie kamen anschließend zu mir, weil sie noch Fragen hatten. 

Mit meinem Mann hatte ich schließlich die Idee, etwas Eigenes aufzubauen. Ich habe Unmengen an Eins-zu-eins-Coachings gemacht und daraus im Dezember 2020 gemeinsam mit meinem Mann ein Gruppencoaching nach der Baulig-Strategie entwickelt. Die Freude am Verkauf hatte ich schon immer. Durch das Training machte es noch mehr Spaß. Wir bieten zwar ein Instagram-Training an, aber es ist viel eher ein Instagram-Business-Training.

„Es geht nicht nur darum, wie man auf der Plattform sichtbar wird, sondern auch, wie man das Verkaufen angeht, Follower gewinnt und motiviert bleibt.“

Ben: Der Instagram-Zug ist in Deutschland noch lange nicht abgefahren. Wir haben uns in diese Richtung orientiert und zwei Jahre lang Gas gegeben. Mit Herzlichkeit haben wir eine Followerzahl von mittlerweile fast 9.000 aufgebaut und gezeigt, wie man es authentisch und mit Menschlichkeit macht. Judith hat so viele Frauen auf Instagram inspiriert, dass klar war, dass dieser Schritt irgendwann kommt. Im Dezember 2020 haben wir das Programm gebucht, es zwei Wochen lang ausgearbeitet und sind dann mit dem Instagram-Account von Judith an den Start gegangen

Judith Hoffmann

Judith Hoffmann weiß, wie es geht: Sie hilft selbstständigen Frauen dabei, auf Instagram sichtbarer zu werden und Kunden zu gewinnen.

Sind die Frauen, mit denen ihr zusammenarbeitet, in der Regel schon selbstständig? Oder stehen sie an einem Scheideweg und wissen nicht, ob sie sich den Schritt zutrauen sollen?

Judith: Aktuell gibt es noch beide Fälle. Aber wir wollen zukünftig viel mehr die bereits zu 100 Prozent selbstständigen Frauen ansprechen. Momentan haben einige schon ihren Job gekündigt, haben sich mit ihrem Business jedoch noch nicht selbstständig gemacht. 

Ben: Einige Frauen sind dabei auch  neben ihrem Hauptjob selbstständig. Sie haben bereits ein Produkt oder eine Dienstleistung, die sie nach vorn bringen wollen. Ihnen fehlt allerdings eine gute Struktur und Orientierung, wie sie es nach außen hin so gestalten, dass es jemand kaufen möchte.

Judith Hoffmann und Ben Hoffmann kennen die häufigsten Fehler

Was sind klassische Fehler, die ihr immer wieder seht Wieso funktioniert es oftmals nicht?

Judith: Häufig posten die Frauen ihr Produkt oder fotografieren ihre Homepage ab. Oder sie gestalten ihr Angebot und posten das, statt eine Story zu machen und selbst zu sprechen. Das Sprechen der Selbstständigen, und zwar über Monate, ist aber immens wichtig, weil es Vertrauen aufbaut.

Ben: Die größten Fehler sind die Aktivitäten, die sie täglich machen. Viele Frauen verplempern ihre Zeit, wie Judith immer so schön sagt: Sie schauen sich die Stories von anderen an und vergleichen sich oder sie veröffentlichen sinnlose Beiträge, in denen sie Grafiken posten, die niemanden interessieren. Dann machen sie immer so weiter, obwohl sie gar keine Ergebnisse erzielen. Das ist der Punkt. Außerdem trauen sich die meisten nicht, sich zu zeigen und zu sprechen. 

Das liegt daran, dass sie sich fragen, was andere darüber denken könnten und was sie überhaupt sagen sollen. Sie verstecken sich lieber hinter ihrem Produkt, doch genau hier liegt der Fehler:

„Es gibt da draußen so viele Produkte und Dienstleistungen, aber unterscheiden tut sich letztlich der Mensch dahinter.“

Das verstehen viele nicht und wundern sich, warum sich niemand meldet, wenn sie ihr Angebot in den Feed posten und noch 20 Prozent Rabatt geben – was ja sowieso das Schlimmste überhaupt ist. 

Für Judith Hoffmann steht Struktur an erster Stelle, nur so kann man als Businessfrau erfolgreich sein.

Die besten Tipps im Instagram-Marketing

Könnt ihr unseren Lesern ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die sie auf jeden Fall beachten sollten im Instagram-Marketing?

Judith: Das Wichtigste ist eine Struktur. Man sollte einen Plan machen, in dem genau steht, was für den gesamten Monat von montags bis freitags auf Instagram geplant ist. Dieses Zeitmanagement ist deshalb so wichtig, weil viele neben ihrem Hauptjob auch noch eine Familie und den Haushalt zu managen haben. Da ist eine klare Struktur das A und O. Das geht zum Beispiel, indem man sich ein paar Oberthemen überlegt. Dann hat man einen roten Faden und kommt nicht in das Schema „Ach, heute mach ich Social Media Detox, das bringt doch eh alles nichts“.

Ben: Der zweite Tipp ist: Bewusst in die App gehen und genau wissen, was man tut. Viel zu oft sehen wir, dass die Frauen keinen Überblick darüber haben. An dem einen Tag öffnen sie zum Beispiel Instagram und machen für 15 Minuten eine Story-Akquise: Sie schauen sich die Stories potenzieller Kunden an und schreiben etwas dazu. Im besten Fall antworten sie dann und es entsteht ein Gespräch. Wir haben selbst ein System entwickelt: Mit einer A bis H-Strategie. Wenn man in Zeitslots arbeitet, kann für jede Woche genau getrackt werden, was gut lief und was nicht. 

Judith: Der dritte wichtige Punkt ist, dass die Stories jeden Tag voll sein sollten. Wer auf Instagram zufriedene Kunden anziehen und Umsatz machen will, muss sich jeden Tag Zeit dafür nehmen – und keine Angst haben, dass der Nachbar dabei zuschaut und was er denken könnte. Unsere Kundinnen bekommen Tipps für das richtige Wording von uns, damit es für sie lockerer wird. So etwas wie „Hey, du schaust jeden Tag meine Stories, was gefällt dir denn gut? Erzähl doch mal.“ 

Ben: Es gibt noch einen vierten Punkt, der enorm wichtig ist: Das Money-Mindset. Viele haben Tausende Zertifikate, aber einen Stundenlohn von 59 Euro. Dann bieten sie noch Rabattcodes an. Viele denken, das Hauptargument, sie zu buchen, ist der Preis. Ich habe seit gestern eine neue Kundin aus dem Schwabenland, die sagte, das bezahlt hier keiner. Sie haben noch nicht mal den Glauben an sich selbst. Den geben wir ihnen dann. Nach ein paar Wochen oder Monaten sind sie eine ganz andere Person in der Story und viel selbstbewusster.

Judith Hoffmann und Ben Hoffmann

Ben Hoffmann und seine Frau Judith Hoffmann bilden mit ihren Kompetenzen ein starkes Team, das sich gegenseitig ergänzt.

Judith und Ben, ihr habt ja mittlerweile schon einige Frauen begleitet. Welche Erfolgsgeschichte hat euch besonders beeindruckt?

Ben: Wir haben eine Kundin, die seit 20 Jahren in der Selbstständigkeit ist. Sie hat immer mehr Lizenzen gesammelt, eine sechsstellige Summe für irgendwelche Coachings ausgegeben und ist trotz guter Arbeit nie vorangekommen. Seit Januar arbeiten wir mit ihr zusammen. Sie hat bei uns ein halbes Jahr ein Eins-zu-eins-Training gebucht. Wir haben viele Dinge bei ihr im Kopf verändert und auch gegen ihr anfängliches Mindset angekämpft. Die Kundin hat jetzt in einem Monat etwa 70.000 Euro Umsatz gemacht und ist natürlich unendlich glücklich, nach all den Jahren endlich Erfolg zu haben. 20 Jahre lang hat sie nach Stunde verkauft. Jetzt bietet sie ihren Kunden drei Pakete an, die für sie stimmig sind.

Judith: Diese Dankbarkeit zu spüren, ist der Wahnsinn. Ich habe noch ein zweites Beispiel, an dem man sieht, dass es auch lokal funktioniert: Eine unserer Kundinnen ist Hundephysiotherapeutin. Trotz ihrer tollen Arbeit hat sie sich nicht groß abgehoben in ihrer Branche. Seit unserer Zusammenarbeit verdient sie in ihrer Selbstständigkeit so viel Geld wie noch nie zuvor. Wir haben uns überlegt, wo wir ihre Kunden finden und dadurch ein Netzwerk aufgebaut. Über sie gibt es jetzt Blogartikel und sie ist in Podcasts eingeladen.

„Wenn unsere Kundinnen umsetzen, was wir ihnen beibringen, sehen sie schnelle Resultate.“

Wichtig ist es, dass sich zwischen den Ohren etwas verändert. Egal ob Vocalcoach, Gärtnerin, Bauchrednerin, Hypnosecoach – sie verlangen mittlerweile teilweise das Dreifache ihrer ehemaligen Preise.

Gute und schlechte Coaches

Es gibt ja schon einige Coaches in eurer Branche, die auch gute Ergebnisse vorzeigen oder zumindest behaupten, diese zu haben. Woran erkennt man eurer Einschätzung nach, dass ein Anbieter zwar sich selbst vermarkten kann, aber nicht weiß, wie er das seinen Kunden beibringen kann?

Judith: Definitiv würde ich Abstand halten von Anbietern, die ausschließlich Onlinekurse empfehlen. Sie haben zusätzlich vielleicht eine Facebook-Gruppe, bieten aber keine Live-Calls an. In Sachen Instagram ist das schwer, da muss man den Kunden schon ein halbes oder ganzes Jahr begleiten. 

Uns ist die Ehrlichkeit in den Telefonaten sehr wichtig. Wir sagen unseren Kundinnen auch, wenn etwas absolut nicht funktioniert. Nur das führt wirklich zu Erfolg. Ich habe früher auch Onlinekurse empfohlen. Die Frauen fühlen sich einfach alleingelassen. Sie brauchen Motivation und müssen ab und zu hören, dass sie auf einem guten Weg sind. 

Ben: Da draußen gibt es auch Coaches, die selbst nur 50 Follower haben. Man sollte sich schon an diejenigen halten, die es selbst durchgezogen haben. Judith ist jetzt nach relativ kurzer Zeit bei fast 9.000 Followern mit einem großen Engagement und echten Menschen auf dem Account. Das findest du selten heutzutage.

Konkurrenzkampf bei Instagram? Judith Hoffmann ist sich sicher – es sind genug Kunden für alle da.

Instagram verändert sich permanent. Man braucht immer wieder neue Strategien. Diese einst so erfolgreichen Nachrichten funktionieren heute zum Beispiel gar nicht mehr. Wie bleibt ihr selbst immer auf dem neuesten Stand? 

Judith: Ich bin seit 2019 jeden Tag selbst in der Kundengewinnung, ich like, kommentiere und mache viel über Story-Engagement. Ich schreibe Frauen an, bei denen ich denke, dass sie eine coole Bereicherung für meine Gruppe wären. Diese Aktivitäten funktionieren gut. Ich tausche mich außerdem mit anderen Instagram-Coaches aus. Das ist ein cooles Miteinander und kein Konkurrenzkampf – es sind genug Kunden für alle da. Wenn sich etwas grundlegend verändert, zum Beispiel die Einführung der Reels, habe ich auch eine Expertin an der Seite, die mir ein gutes Video für meinen Mitgliederbereich dreht.

Diese Ziele verfolgen Judith Hoffmann und ihr Mann Ben für die Zukunft

Ihr unterstützt eure Kundinnen auf dem Weg, selbst erfolgreich zu werden. Ihr seid diesen Weg schon gegangen. Wo wollt ihr noch hin, was ist eure ganz persönliche Mission?

Judith: Kurzfristig gesehen wollen wir in diesem Jahr insgesamt 100 Frauen im Coaching haben und zeitnah die ersten festen Mitarbeiter einstellen. Wir haben bereits freie Mitarbeiter, die zum Beispiel Texte schreiben. Für meine Kundinnen würde ich mir wünschen, dass es selbstverständlich wird, das Handy in die Hand zu nehmen und den Leuten etwas zu erzählen. Sie sollen am Ball bleiben und das auf Instagram durchziehen.

Ben: Frauen sollen ihren eigenen Weg gehen, sich etwas zutrauen und sich vom Einkommen ihres Mannes lösen. Was sie können, sollten sie auch zeigen und umsetzen! Deshalb werden wir mittel- und langfristig ein Businesscoaching aufbauen. Danach wird aktuell schon häufig gefragt. Einige unserer Kundinnen machen schon viel Umsatz und wollen jetzt die nächsten Schritte gehen. Unsere grundlegende Mission ist es aber, dass Judith Frauen inspiriert. Das steht über allem. 

Du möchtest auf Instagram mit einer klaren Strategie zu mehr Sichtbarkeit kommen, ohne jemals wieder Angst und Selbstzweifel zu haben?
Schaue dir das kostenlose Video von Judith Hoffmann für selbstständige Powerfrauen an!

Hier geht es zur Seite von Judith Hoffmann

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im Gewinnermagazin.

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