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Enis Eisfeld und Kolja Schneider Kees Finanzberater
© Kees Finanzberater

Interviews

Kees Finanzberater mit Enis Eisfeld und Kolja Schneider: „Bei der Absicherung haben die meisten Beamten richtig viel Nachholbedarf!“

Die Geschäftsführer der Kees Finanzberater GmbH und Co. KG. haben selbst als Polizisten gearbeitet und dabei Probleme und Lücken in den Versicherungskonzepten von Beamten entdeckt. Heute helfen sie ihren ehemaligen Kollegen, die für sie optimalen Versorgungspakete in individuellen Beratungen zu erarbeiten. Welche fatalen Fehler sie beheben und wie sie das genau tun, erklären uns Kolja Schneider und Enis Eisfeld im Interview.

Enis Eisfeld und Kolja Schneider von der Kees Finanzberater GmbH und Co. KG. sind als unabhängige Versicherungsmakler und Dienstleister im Finanzbereich tätig. In ihrer Branche haben sie sich auf die Beratung von Beamten spezialisiert. Schneider und Eisfeld erkannten zu ihrer Zeit als angehende Polizisten die Lücke im Beratungssystem für Absicherung im Beamtentum. Bereits damals begann Eisfeld mit erfolgreichen Beratungen seiner Kommilitonen, den Pfad für das eigene Unternehmen zu ebnen. Heute verhelfen Schneider und Eisfeld von Kees Finanzberater Beamten mit ihrer Beratung zu individuell optimierten Absicherungen.

Die Kees Finanzberater Eisfeld und Schneider im Interview

Enis Eisfeld und Kolja Schneider von Kees Finanzberater, herzlich willkommen im GEWINNERmagazin. Wer seid ihr und was macht ihr?

Enis Eisfeld: Wir von Kees Finanzberater sind Experten im Bereich Finanzberatung und haben uns auf Beamte spezialisiert. Hier beraten wir Polizisten und andere Beamte hinsichtlich ihrer Versicherungen und finanziellen Absicherungen für die Zukunft. 

2013 habe ich angefangen, auf der Polizeiakademie zu studieren. Ich war schon vorher in der Versicherungsbranche tätig und hatte dementsprechend Vorkenntnisse in dem Bereich. Es kam dann dazu, dass ich mir die Absicherungsmodelle von Kommilitonen angeschaut habe und mit Erschrecken feststellen musste, dass von guten bis katastrophalen Absicherungen alles dabei war. Daraufhin habe ich mich mit den Absicherungsmöglichkeiten für Beamte auseinandergesetzt. Während dieser Zeit habe ich Kolja kennengelernt, der auf mich zugekommen ist und ebenfalls der Meinung war, dass die von mir erstellten Konzepte weitergeführt werden müssten.

Kees Finanzberater

Enis Eisfeld von Kees Finanzberater sorgt für die besten Absicherungsmöglichkeiten für Beamte.

Wie kam es dann dazu, dass ihr euch gegen den Polizeiberuf und für die Finanzberater-Branche entschieden habt?

Kolja Schneider: Mit zunehmenden Kundenanfragen haben wir beschlossen, ein Unternehmen zu gründen, das die Fokussierung und Spezialisierung auf Polizeibeamte noch klarer vertritt. Und so ist dann 2018 die Kees Finanzberater GmbH & Co. KG. entstanden.

2019 haben wir rund 1000 Polizisten als zufriedene Kunden gewonnen. Zusätzlich haben wir eine Kooperation mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V., das ist eine von drei Polizeigewerkschaften in Deutschland. Wir kooperieren mit ihnen auf Bundesebene und begleiten auch die passende Versorgung von jungen Anwärtern bei der Bundespolizei. 

Diese Versicherungen brauchen Beamte

Beamte scheinen ja mit vielen Möglichkeiten an Absicherungen konfrontiert zu sein. Wie würdet ihr die Situation darstellen?

Enis: Grundsätzlich ist es so, dass jeder Polizist zu Beginn eine Pflegepflichtversicherung braucht. Hier gibt es viele unterschiedliche Gesellschaften. Die haben sehr verschiedene Gestaltungskonzepte und Möglichkeiten, wie die Absicherungen aufgebaut werden können. Um das zu veranschaulichen: Es gibt zum Beispiel ein kleines günstiges Paket, das dem Polizeibeamten aber auf lange Sicht wenig bietet. 

Dann gibt es noch weitere Pakete, bei denen die Beamten später mehr Handlungssicherheit, zum Beispiel in ihrer privaten Krankenversicherung, bekommen. Ein anderer wichtiger Punkt für Polizeibeamte ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung. Hier gibt es auch sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten. Außerdem ist die Beamtenpension auch nicht mehr die, die sie mal war. Es steht aktuell in der politischen Diskussion, ob sie noch weiter gesenkt wird. Das alles sind Punkte, auf die wir Kunden aufmerksam machen und sie zu ihren individuellen Möglichkeiten beraten. 

Kolja Schneider setzt auf eine langfristige Beziehung mit seinen Kunden. Egal, ob Hauskauf, Heirat oder andere Bedürfnissen – er steht ihnen zur Seite.

Das raten Enis Eisfeld und Kolja Schneider von Kees Finanzberater ihren Kunden

Welche Fehler machen Kunden, bevor sie zu euch in die Beratung kommen?

Kolja: Da gibt es einige. Ein Fehler ist, dass bekannte Versicherungsvertreter hinzugezogen werden, die oft keine Ahnung von Absicherungen für Beamte haben. Dann zahlen Kunden Geld für Versicherungen, die niemals greifen werden, da sie nicht für Beamte gedacht sind. Es gibt auch einige, die sich von den Polizeigewerkschaften absichern lassen. Die stehen aber in Kooperation mit bestimmten Versicherungsgesellschaften. Wir als unabhängige Makler können stattdessen die Rosinen herauspicken und die besten Leistungen aus dem Angebot an Gesellschaften wählen und für unsere Kunden zusammenstellen.

„Wir sind unabhängige Makler und können uns deshalb die Rosinen herauspicken und die besten Leistungen anbieten!“

Es sagen viele: Ich bin Beamter, ich brauche keine Absicherung. Das Problem ist also, dass der Beamte denkt: Mir kann nichts passieren. Egal, ob ich krank werde, einen Unfall habe oder später, wenn ich alt bin, das Geld ist immer da. Genau hier setzen wir an und decken die Lücken auf, die es im System gibt. Zusammen mit den Kunden erarbeiten wir dann auch Konzepte, um sicherzustellen, dass diese Lücken gefüllt werden.

Kees Finanzberater warnen vor schlechter Beratung

Ihr habt ja bereits angesprochen, dass viele Versicherungsvertreter sich nicht mit den Absicherungen für Beamte auskennen. Was machen sie denn konkret falsch?

Enis: Uns begegnen sehr häufig Beamte, die Berufsunfähigkeitsversicherungen abgeschlossen haben, teilweise sogar mit Mindestlaufzeit bis zum 67. Lebensjahr. Das ist unsinnig, da ein Beamter erstens eine Dienstunfähigkeitsversicherung braucht und zweitens, beispielsweise in Niedersachsen, bereits mit 62 in Pension geht. Die betreuenden Vermittler wissen entweder nicht, dass eine andere Versicherungsleistung gebraucht wird, oder die Gesellschaften, für die sie arbeiten, bieten nichts anderes an.

Kolja: Ein weiterer Standardfall ist häufig bei jungen angehenden Polizisten zu sehen. Direkt am Anfang wird eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Die Haftpflichtversicherung ist sehr wichtig. Sie ist eine der günstigsten, aber gleichzeitig wichtigsten Absicherungen, die du haben kannst und auch jeder haben sollte. Aber junge Leute, die ihre Erstausbildung oder das erste Studium absolvieren, sind in der Regel immer über die Eltern versichert. Das heißt, hier gibt es eine doppelte Versicherung und es wird unnötig für eine Leistung gezahlt, die nicht gebraucht wird.

2013 begann Enis Eisfeld, an der Polizeiakademie zu studieren. Bereits zu diesem Zeitpunkt erkannte er die Lücken im Absicherungssystem für Beamte.

Zu Kolja Schneider und Enis Eisfeld kann jeder kommen

Ist es so, dass ihr nur junge Kunden habt? Könnte man nicht sagen, dass ihr für ältere Beamte nicht mehr relevant seid, da die Versicherungsverträge schon lange bestehen?

Kolja: Grundsätzlich ist die Altersgruppe erstmal egal. Der durchschnittliche Kunde bei uns ist 22 Jahre alt. Aber wir haben auch Beamte des älteren Semesters. Klar kannst du dann nicht mehr die Krankenabsicherung und die Dienstunfähigkeitsversicherung einfach umstellen, da das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle spielen. Aber es gibt natürlich auch andere Versicherungen, die optimiert werden können.

Besonders bei älteren Kunden werden durch Haus, Familie oder Auto mehr Versicherungsleistungen in Anspruch genommen. An dieser Stelle können wir oft hohe monatliche Beträge einsparen. Wir senken für unsere Kunden die Kosten und erhöhen gleichzeitig die Leistungsqualität. Dafür arbeiten wir mit unabhängigen Experten zusammen, die die Leistungen der verschiedenen Gesellschaften bewerten und so vergleichbar machen.

Lorbeeren von den Kollegen in der Finanzberatung

Seit der Gründung von Kees Finanzberater habt ihr bereits viele Beamte beraten. Gibt es berufliche Erlebnisse, die euch besonders in Erinnerung geblieben sind?

Enis: Oft haben wir es mit Verwandten und Bekannten von Kunden zu tun, die selbsternannte Experten auf dem Gebiet sind. Von Unterschieden der Absicherungen zwischen den Bundesländern haben sie aber noch nie etwas gehört.

Wir nehmen die vermeintlichen Experten, egal, ob Banker, Versicherungsvertreter oder Bekannte, gerne mit in die Beratung. Die Personen sind anfangs abgeneigt, an einer Beratung teilzunehmen, danach aber total begeistert vom Konzept. Das ist immer ein tolles Gefühl, wenn wir von den vermeintlichen Experten Lorbeeren ernten dürfen.

Was unterscheidet euch von anderen Finanzberatungen am Markt?

Kolja: Im Bereich Absicherung für Beamte fehlt es den meisten Beratern an Know-how. Die Polizisten können sich auch bei den Polizeigewerkschaften beraten lassen. Es gibt allerdings zwei Gewerkschaften, die ausschließlich mit einer Versicherungsgesellschaft kooperieren. Eine der Gewerkschaften hat sogar Anteile an dieser Gesellschaft. Das heißt, sie beraten nicht individuell und auch nicht unabhängig oder zielorientiert für den Beamten, sondern gewinnorientiert. 

„Unsere Kunden bekommen einen Blumenstrauß an möglichen Paketen im jeweiligen Absicherungssegment!“

Als Makler schaffen wir eine Marktübersicht und arbeiten nur für den Kunden. Und wir haften für das, was wir tun. Wir sind nicht gegenüber Versicherungsgesellschaften verpflichtet, deren Dienstleistungen zu bewerben. Da liegt eben der Vorteil für den Kunden, weil wir ausschließlich auf die Kundenzufriedenheit hinarbeiten. Ein Kunde von uns bekommt also einen Blumenstrauß an möglichen Paketen in seinem Absicherungssegment.

Außerdem setzen wir auf eine langfristige Beziehung mit unseren Kunden. Das heißt, wenn ein Kunde sich in fünf Jahren dazu entscheidet, ein Haus zu bauen, zu heiraten oder aus dem Beamtentum auszuscheiden, dann sind wir da, um die Pakete und Absicherungskonzepte entsprechend anzupassen.

Enis Eisfeld und Kolja Schneider haben bereits die Bundespolizei beeindruckt. Zukünftig möchten sie die Landespolizei reformieren.

Enis Eisfeld und Kolja Schneider von Kees Finanzberater haben große Ziele

Welche Ziele habt ihr für die Zukunft?

Enis: Unser Erfolgsgeheimnis im letzten Jahr war, dass wir sauber, korrekt und ehrlich gearbeitet haben. Wir haben keinerlei Gelder in Marketing investiert und sind nur durch Empfehlungen und eigene Akquise stark gewachsen. Dieses Jahr haben wir vor, mit dem Marketing zu beginnen, um auch unsere Präsenz am Markt zu erhöhen.

Wir haben es bereits geschafft, im Umfeld der Bundespolizei wahrgenommen zu werden. In Zukunft wollen wir die Landespolizei Stück für Stück in Angriff nehmen. Außerdem ist es uns wichtig, den schwarzen Schafen in unserer Branche entgegenzuwirken, indem wir die Beamten ehrlich und transparent beraten. Wir möchten uns darum kümmern, dass die Polizisten bei ihren Absicherungen sehr gut aufgestellt sind. So sind die, die uns beschützen, auch selbst durch einen optimalen Versicherungsschutz geschützt.

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Gurpinder Sekhon

Gurpinder Sekhon ist Bachelor of Arts in Global Trade Management und als Junior-Redakteurin zuständig für hochwertigen Content im Gewinnermagazin.

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