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Luxus-Deal: Porsche und Rimac planen Übernahme von Bugatti

Die beiden Hersteller für Luxusautos bereiten gerade ein Gemeinschaftsunternehmen vor, das die VW-Sportmarke Bugatti übernehmen soll. Bislang wurden die Pläne nur indirekt durch eine Sprecherin bestätigt – es gibt jedoch mehrere Anzeichen für die anbahnende Fusion.

Ein Zusammenschluss der Marken könnte neben neuen Supersportwagen auch zu einem Börsengang von Rimac führen. Das „Manager Magazin“ berichtete zuerst über die Übernahme und Börsenpläne. Laut Insiderkreisen soll der Wert, den Gründer Mate Rimac für sein Unternehmen anpeilt, derzeit rund fünf Milliarden Euro betragen.

Fusion der Luxusmarken

Aktuell gilt am wahrscheinlichsten, dass Porsche zunächst Bugatti übernimmt und anschließend in ein Joint Venture einbringt, bei dem Hypercar-Hersteller Rimac 55 Prozent der Anteile bekommt. Der Volkswagen-Konzern will die vom früheren Patriarchen Ferdinand Piëch aufgebaute Luxusmarke schon länger abgeben. 

VW-Konzernvorstand und Porsche-Chef, Oliver Blume, gab bekannt, dass die drei Akteure für ihn gut zusammenpassen. Wie die Automobilwoche berichtet, soll noch im ersten Halbjahr 2021 eine Entscheidung fallen – die Verhandlungen verlaufen exakt nach Zeitplan, so Blume. Bis Ende Juni will er nun entscheiden, was mit der Luxusmarke Bugatti passiert.

Im Zuge der Übernahme diskutieren Insider bereits die nächste Bugatti-Generation. Bei den neuen Modellen haben sich Porsche und Rimac demnach auf eine „Verbindung zwischen der alten und neuen Welt“ geeinigt. So soll der erste Bugatti mit Rimac-Technologie ein Plug-in-Hybrid werden. Rimac selbst setzt schon länger auf eine vollelektrische Ausstattung: Das zwei Millionen Euro teure Hypercar Nevera ist nach eigenen Angaben schon fast ausverkauft.

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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