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© Mohammed und Firas Khalil

Interviews

Jobsuche in der IT-Branche – wie Mohammed und Firas Khalil den Markt revolutionieren

Mohammed und Firas Khalil von KM Media haben sich zum Ziel gesetzt, die Mitarbeitergewinnung für IT-Dienstleister zu revolutionieren. Denn die Branche steht vor großen Herausforderungen: Während herkömmliche Methoden zunehmend versagen, haben Mohammed und Firas Khalil einen neuen Weg eingeschlagen. Wie genau dieser aussieht, wie die Entstehungsgeschichte von KM Media ist und wie sie die Zukunft in der Branche mitgestalten wollen, haben sie uns im Interview verraten. 

Die Digitalisierung schreitet unnachgiebig voran und stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Denn schon längst haben nicht mehr nur technisch orientierte Firmen einen Bedarf an IT-Experten. Gleichzeitig gestaltet sich die Suche nach qualifizierten IT-Fachkräften immer noch sehr traditionell. „Nach wie vor hoffen viele Unternehmer zum Beispiel darauf, über eine Anzeige auf Jobportalen an Mitarbeiter zu gelangen“, erklärt Mohammed Khalil von KM Media. „Danach heißt es hoffen – manchmal melden sich Bewerber zurück, dann wieder gar keine.“ Eine solche Methode, da ist er sicher, ist nicht sehr zuverlässig. Kein Wunder, dass sich in der Branche langsam, aber sicher Verzweiflung breit macht. Gemeinsam haben es sich Firas Khalil und Mohammed Khalil von KM Media deshalb zur Aufgabe gemacht, qualifizierte IT-Experten mit den richtigen Unternehmen zusammenzubringen. 

Firas Khalil

Firas und Mohammed Khalil von KM Media verhelfen Unternehmen aus der IT-Branche in kurzer Zeit zu Bewerbungen von qualifizierten Fachkräften.

Hierfür beschreiten Mohammed Khalil und Firas Khalil von KM Media innovative Wege. „Heutzutage sind Menschen in allen Altersklassen in sozialen Netzwerken aktiv. Das unterschätzen viele“, so Firas Khalil. Über eine individuell angepasste Stellenanzeige, die das Unternehmerduo auf Social-Media-Kanälen mittels ausgewählten Strategien ausspielt, treffen in kurzer Zeit Bewerbungen von Wunschkandidaten ein. Doch die Zusammenarbeit mit Mohammed Khalil, Firas Khalil und der KM Media endet nicht gleich nach der Besetzung der Stellen. Wer mit ihnen gemeinsam arbeitet, kann sich auf eine langfristige Arbeit freuen. Wie genau ihre Vorgehensweise aussieht, haben sie uns heute exklusiv dargestellt. 

Mohammed Khalil und Firas Khalil von KM Media im Interview!

Mohammed Khalil und Firas Khalil, herzlich willkommen im GEWINNERmagazin. Wie verfahren IT-Dienstleister aktuell, wenn sie Mitarbeiter finden wollen?

Firas Khalil: Der erste Schritt ist meist das Schalten von Stellenanzeigen auf klassischen Jobportalen. Dabei geht es vor allem um Quantität, also darum, möglichst viele Bewerber anzusprechen. Danach heißt es Warten und Hoffen, dass sich viele Interessenten bewerben. Gewiss tritt dieser Fall manchmal ein und viele melden sich zurück – manchmal melden sich aber auch gar keine Bewerber auf eine Stellenanzeige. Diese Vorgehensweise ist demnach sehr unzuverlässig, zumal diejenigen, die sich zurückmelden, oft nicht dem gewünschten Profil entsprechen. Deshalb wenden sich die IT-Dienstleister im zweiten Schritt der Personalsuche über Plattformen wie XING und LinkedIn zu. Hierfür beauftragen sie entweder spezielle Agenturen oder sie kontaktieren die potenziellen Bewerber selbst. Falls auch das nicht funktioniert, werden als letzte Instanz Personalvermittler oder Headhunter beauftragt.

Mohammed Khalil: Dabei gibt es ein klares Problem.

„Xing und LinkedIn sind total überlaufen und die potenziellen Bewerber nehmen es schon gar nicht mehr ernst.“

Mein Bruder zum Beispiel ist auch Informatiker und hat täglich mehrere Anfragen für potenzielle Jobs. Und das Thema Headhunter können wir mit einem Satz auf den Punkt bringen: Wer für Geld kommt, geht auch für Geld. Das sind keine Mitarbeiter die langfristig bleiben

Was passiert, wenn die Betriebe mit ihrer eigenen Vorgehensweise keinen Erfolg haben? Akzeptieren sie es einfach oder probieren sie es weiter?

Firas Khalil: Häufig wurde viel Geld in die Maßnahmen investiert, sei es für Agenturen, Personalvermittler oder Headhunter. Wenn all das am Ende nichts gebracht hat, geben die Betriebe verzweifelt auf, stehen aber weiterhin unter Druck, weil ihnen Mitarbeiter fehlen. Also fragen sie sich, wo die letzten Angestellten hergekommen sind. Die Antwort ist: über das Netzwerk. Die meisten Mitarbeiter kommen tatsächlich über das Netzwerk in den Betrieb und nicht über klassische Jobportale. Das eigene Netzwerk führt aber eben nur so weit. Und das ist eine entscheidende Erkenntnis – an diesem Punkt setzen wir an.

Firas Khalil und Mohammed Khalil von KM Media

Firas Khalil kennt die Vorurteile, die viele IT-Unternehmen gegenüber den Sozialen Netzwerken haben.

Firas Khalil: IT-Experten über soziale Netzwerke finden

Ihr arbeitet mit sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram, um freie Stellen in Betrieben zu besetzen. Wenn ihr auf die Unternehmen zugeht, gibt es gewisse Vorurteile euch oder eurer Methode gegenüber?

Firas Khalil: Es gibt einige Vorurteile, die immer wiederkehren. Der erste Gedanke ist, dass der Markt leer sei. Schließlich, so hören wir es oft, gäbe es mehr Jobangebote als potenzielle Mitarbeiter. Doch da können wir nicht ganz zustimmen. Wenn ein Betrieb fast keine qualifizierten IT-Mitarbeiter findet, liegt es meist an der Methode – wo wir beim zweiten Vorurteil gegenüber unserer Vorgehensweise bei KM Media wären. Wir arbeiten intensiv mit sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram. Doch viele glauben, IT-Fachkräfte würden ihre Zeit nicht auf Social Media verbringen und das sei nur etwas, um beispielsweise die neuesten Modetrends zu verfolgen oder um sein Frühstück dort zu posten.

Mohammed Khalil: Dass Plattformen wie Instagram und Facebook heutzutage praktisch von jedem, nur auf ganz individuelle Weise, benutzt werden, daran denken die Betriebe überhaupt nicht. Sie sind selbst nicht auf sozialen Netzwerken vertreten und können sich nicht vorstellen, dass geeignetes Personal auf Social Media ist. Wenn sie mit uns zusammenarbeiten, erkennen sie jedoch nach kurzer Zeit, wie beliebt soziale Netzwerke über alle Altersklassen hinweg sind. Dort erreicht man die Menschen, die optimal zu einem Unternehmen passen, am besten. 

Die Vorgehensweise von Mohammed und Firas Khalil

Wie läuft die Zusammenarbeit mit KM Media und euch ab? Und habt ihr vielleicht ein konkretes Beispiel, was eure Kunden als Resultat erwartet?

Mohammed Khalil: Als Erstes führen wir bei KM Media eine Analyse durch, um herauszufinden, ob die Stellenausschreibung überhaupt sinnvoll geschrieben ist. Das machen wir deshalb, weil viele Leute „betriebsblind“ sind und die Stellenanzeigen nicht so verfassen, dass sich potenzielle Bewerber davon angesprochen fühlen. Sobald wir das herausgefunden haben, schauen wir, welche Punkte eine Fachkraft erfüllen muss. Da gibt es ganz verschiedene Ansprüche. So muss beispielsweise ein Datenbankentwickler, der sich um das Back-End kümmert, andere Qualitäten mitbringen als ein First-Level-Support-Agent.

Wir bei KM Media ermitteln detailliert, wer die gesuchten Personen sind, um hinterher möglichst effizient arbeiten zu können. Im letzten Schritt formulieren wir eine gezielte Kampagne und spielen sie mit gewissen Strategien auf den Social-Media-Kanälen aus.

„Meist dauert es nicht lange, bis die ersten Ergebnisse eintreffen.“

Nach zwei bis drei Wochen darf man durchschnittlich mit zehn Bewerbungen rechnen, die schließlich zur Besetzung der Stellen führen.

Firas Khalil: Ein konkretes Beispiel dazu: Wir hatten einen Kunden bei uns in Hamburg, der Personal für zwei offene Stellen gesucht hat. Innerhalb von fünf Wochen konnten wir sie nach 13 Bewerbungen besetzen. Hinzu kommt, dass wir dem Kunden, auch nachdem die Bewerbungen eingetroffen sind, noch beratend zur Seite stehen. Unsere Zusammenarbeit ist immer langfristig gedacht. 

Firas und Mohammed Khalil von KM Media

Mohammed Khalil hat durch sein Umfeld einen direkten Einblick in die Branche, diese Impulse nutzen er und Firas für ihr Konzept von KM Media.

Nun konntet ihr schon eine Vielzahl an Kunden bei KM Media betreuen und ihnen auf dem Weg zu geeignetem Personal helfen. Hattet ihr selbst dabei auch Unterstützung? 

Mohammed Khalil: Es stellt sich oft die Frage, welche Rolle Freunde und Mentoren spielen. Die Antwort ist: eine extrem wichtige. In unserem Umfeld haben wir viele Menschen, die im Bereich IT arbeiten. Dadurch sind wir in stetem Austausch mit Betroffenen in der Branche selbst und wir wissen, wie der Personalmarkt funktioniert. Diese Impulse entwickeln unser Konzept von KM Media konstant weiter. Darüber sind wir sehr dankbar.

Mohammed Khalil und Firas Khalil kennen die zahlreichen Fehlerquellen

Wir haben bereits über die gängigen Fehler in der Personalsuche gesprochen. Aber gibt es noch andere Fehlerquellen, beispielsweise in der eigenen Außendarstellung der Unternehmen oder in der Nachbereitung der Bewerbungen?

Mohammed Khalil: Das größte Problem ist, dass die Unternehmen potenziellen Bewerbern etwas versprechen, woran diese wenig Interesse haben oder was selbstverständlich ist. Immer wieder lesen wir zum Beispiel von ergonomischen Stühlen, Obstkörben oder Gleitzeiten. Das ist gewiss nett gemeint, doch für IT-Fachkräfte und Ingenieure sind andere Dinge viel wichtiger. Ergonomische Stühle und Gleitzeit gibt es mittlerweile überall. Viel wichtiger ist es für den Bewerber zu erfahren, an welchen Projekten er im Unternehmen arbeiten wird. 

Mohammed Khalil von KM Media über schwarze Schafe in der Branche

Ihr habt gerade angesprochen, was alles nicht funktioniert. Gibt es denn Anbieter auf dem Markt, die etwas ähnliches machen wie ihr, dabei aber wie schwarze Schafe fungieren?

Mohammed Khalil: Schwarze Schafe zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie nicht aus der Branche kommen. Ich bin selbst Ingenieur und viele Menschen in meinem privaten Umfeld sind ebenfalls Entwickler, Ingenieure, Elektrotechniker oder Informatiker. Insofern kenne ich die Branche in- und auswendig.

„Ohne umfassendes Know-how kann die Personalsuche für IT-Experten ganz einfach nicht gelingen.“

Ein weiteres Kriterium für ein schwarzes Schaf ist, wenn jemand das Blaue vom Himmel verspricht. Auch hier würde ich hellhörig werden und von Abstand nehmen. 

Wie alles begann: der Weg von Mohammed Khalil und Firas Khalil von KM Media

Wie seid ihr eigentlich zu eurer heutigen Tätigkeit gekommen?

Mohammed Khalil: Ich habe Maschinenbau studiert und anschließend bei einem größeren Zulieferer in der Automobilindustrie gearbeitet. Damals standen wir vor den gleichen Herausforderungen wie heute: Es gab zu wenig Mitarbeiter. So kam bei uns natürlich auch das Thema Social Media auf und ich wurde gefragt, ob ich es nicht gemeinsam mit einer Kollegin umsetzen könnte. Diese Herausforderung nahm ich gerne an. Ich überlegte lange, wie das gelingen kann und entwickelte schrittweise meine eigene Methode, um die infrage kommenden Kandidaten leicht zu identifizieren und für die Firma zu gewinnen. 

Da ich große Erfolge mit dieser Methode verbuchen konnte, entschied ich mich, zunächst nebenberuflich auch anderen Unternehmen bei der Personalgewinnung zu helfen. Als die Nachfrage immer höher wurde, kam der Entschluss, mich in Vollzeit in diesem Bereich selbständig zu machen. Zur Unterstützung holte ich kurze Zeit darauf Firas ins Boot. Schnell folgten dann die ersten Mitarbeiter. Mittlerweile sind wir mit unserem Team der KM Media in einem Büro von 100 Quadratmetern in Hamburg tätig.

Firas und Mohammed Khalil von KM Media

Mohammed und Firas Khalil liefern mit KM Media die professionelle Strategie, die Unternehmen brauchen, um ihre Wunschbewerber zu finden.

KM Media: Die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Markt

Wie hat sich eurer Meinung nach der Stellenmarkt bei den IT-Dienstleistern entwickelt? 

Mohammed Khalil: Die Digitalisierung hat den Markt maßgeblich beeinflusst. Sie ist schon weit vorangeschritten und betrifft fast jeden von uns. Erst kürzlich haben wir mit einem Ladeninhaber gesprochen, der sich zusätzlich zu seinem kleinen Offlinegeschäft einen Onlineshop eingerichtet hat. Genau darin zeigt sich für mich die Digitalisierung. Es sind nicht mehr nur IT-Häuser, die einen Softwareentwickler brauchen. Plötzlich ist auch der Laden von nebenan auf der Suche nach Informatikern. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist dadurch viel höher geworden. Jeder braucht IT-Fachkräfte. Es geht sogar soweit, dass teilweise die eigenen Kunden von IT-Unternehmern versuchen, die Mitarbeiter abzuwerben. Das heißt, wenn ich zum Beispiel ein IT Systemhaus betreibe, kann es sein, dass meine Kunden versuchen, meine Mitarbeiter abzuwerben. 

Die Ausgangslage ist aktuell, dass es zu wenig Bewerbungen bei abnehmender Qualität gibt. Wer da langfristig bestehen möchte und kompetentes Personal finden will, braucht eine professionelle Strategie. Hier kommen wir mit unserer innovativen Methode von KM Media ins Spiel und besetzen die Stellen mit exakt den IT-Fachkräften, die sich ein Unternehmen wünscht. Ein positiver Nebeneffekt ist dabei übrigens, dass ein Arbeitgeber dadurch auf dem Markt sichtbar wird. 

Mohammed und Firas Khalil von KM Media geben einen Ausblick auf die Zukunft 

Führt denn die aktuelle Situation auf dem Markt auch zu Problemen? 

Mohammed Khalil: Ja, leider bringt die Situation auch einige Probleme mit sich. Ein großes ist zum Beispiel, dass einige Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern auf eine gewisse Weise „unter Druck gesetzt“ werden. Wir hatten beispielsweise einen Kunden, dessen Mitarbeiter während der Corona-Zeit die Idee ergriffen hat, 200 Kilometer weiter wegzuziehen und dauerhaft im Home-Office zu arbeiten. Unser Kunde wollte das zwar nicht, aber konnte auch nicht nein sagen, weil er kein Personal hatte, um die Stelle neu zu besetzen. Und so geht es vielen Arbeitgebern. Sie müssen sich dem Willen der Mitarbeiter beugen, weil sie keine Auswahl haben. Genau das möchten wir unseren Kunden bei KM Media aber ermöglichen. 

Firas Khalil: Es gibt noch ein weiteres Problem. Dadurch, dass es so wenig Bewerber gibt, müssen die Betriebe auch jene Kandidaten annehmen, deren fachliche Kompetenz nicht ausreicht. Wenn es auf sozialer Ebene passt, stellen sie diese Menschen dann meist trotzdem ein und lernen sie zwölf Monate lang an. Das ist natürlich eine sehr lange Zeit, die viele Unternehmen eigentlich nicht haben. Sie benötigen Personal, das von Sekunde eins an durchstarten kann und die nötigen Kompetenzen mitbringt. Wir bei der KM Media haben uns darauf spezialisiert, diese Probleme zu lösen, indem wir den Unternehmen wieder eine Auswahl an qualifizierten Arbeitskräften zur Verfügung stellen. Das ist auch weiterhin unsere große Mission für die Zukunft. 

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Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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