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Interviews

MONE Recruiting: „Wir erhöhen die Bewerberzahl von qualifizierten Fachkräften im Pflegebereich!“

David Neumann und Michael Moskal sind die Geschäftsführer von MONE Recruiting und Recruiting-Experten. Sie haben sich darauf spezialisiert, Unternehmen, insbesondere im Pflegebereich, bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen. Heute erzählen sie uns, warum digitales Recruiting im Pflegesektor unerlässlich ist, wie sie für ihre Kunden Fachkräfte gewinnen und weshalb Corona für sie sogar günstig ist.

Viele Unternehmen setzen bei der Suche nach Mitarbeitern auf konventionelle Methoden wie Zeitungsannoncen oder Jobportale. Sie verstehen aber nicht, dass sie damit nur einen kleinen Teil der Fachkräfte ansprechen – Fachkräfte, die aktiv Arbeit suchen. David Neumann und Michael Moskal von MONE Recruiting helfen Firmen dabei, für qualifizierte Fachkräfte auf sozialen Netzwerken sichtbar zu werden, die bereits arbeiten, aber offen für einen neuen Arbeitgeber sind. Die Fachkräfte werden durch eine funktionierende Strategie dazu gebracht, sich bei diesen zu bewerben.

David Neumann und Michael Moskal von MONE Recruiting bei uns im Interview!

David Neumann und Michael Moskal von MONE Recruiting, willkommen im GEWINNERmagazin, wer seid ihr und was sind eure Aufgaben?

Wir sind David Neumann und Michael Moskal von MONE Recruiting und wir helfen Unternehmen, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Dabei haben wir uns auf die Pflegebranche spezialisiert, das heißt Pflegeheime und -dienste. Wir unterstützen diese, indem wir sie in den sozialen Medien gut positionieren und somit attraktiv für ausgebildete Fach- und Pflegekräfte aus der jeweiligen Region machen. Der Mangel auf diesem Markt ist groß und wir bieten eine Lösung für dieses Problem.

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Das sind die Vorurteile der Branche

Ihr betreibt digitales Recruiting. Was sind Vorurteile, die Menschen dem gegenüber haben?

David Neumann: Wir werden oft als Personalvermittler oder Zeitarbeitsfirma abgestempelt, was wir allerdings nicht sind. Die Pflegedienste und -heime arbeiten immer noch viel mit diesen zusammen. Das ist für diese Branche aber nicht die optimale Lösung. Es kostet zu viel Geld und die Chemie unter den Mitarbeitern stimmt letztendlich nicht. Viele kennen außerdem nicht die Möglichkeiten der digitalen Personalgewinnung. Sie sind nur mit konventionellen Methoden vertraut, um Fachkräfte zu suchen: Zeitungsannoncen, Stellenanzeigen, die Agentur für Arbeit oder Jobportale wie Indeed und Monster.

Das große Problem dieser Methoden ist allerdings, dass sie hauptsächlich Menschen ansprechen, die aktiv Arbeit suchen. Das sind jedoch nicht viele, da der Pflegemarkt „leer“ ist, das heißt, alle Fachkräfte haben Arbeit. Was allerdings keiner versteht, ist, dass es sehr wohl Leute gibt, die zwar eine Stelle haben, aber total unzufrieden sind. Dafür gibt es verschiedenste Gründe. Ihre Bereitschaft, den Job zu wechseln, ist groß. Genau diese Menschen sollten Unternehmen ansprechen. Da der Großteil jedoch nicht auf aktiver Jobsuche ist, ist hier das richtige Marketing gefragt. Und das geht hervorragend über soziale Netzwerke.

Die Strategie von Michael Moskal und David Neumann von MONE Recruiting

Positionierung auf sozialen Netzwerken: Wie genau ist eure Strategie?

Michael Moskal: Wir entwickeln für den Kunden einen Prozess, der ihm Bewerbungen einbringt. Ab dem Tag der Zusammenarbeit brauchen wir vierzehn Tage, bis unser Konzept steht. Die Kunden bekommen zunächst einen Fragebogen. Die Antworten zeigen uns, welche Informationen über die jeweilige Pflegeeinrichtung oder das Personal wir nutzen können. Außerdem senden sie uns Bilder zu. Wir erstellen damit eine spezielle Karriereseite.

„In der ersten Woche erhalten unsere Kunden mehr Bewerbungen als im ganzen vorigen Quartal!“

Im nächsten Schritt schalten wir die Werbeanzeigen primär auf Facebook und Instagram. Sie führen wiederum zu der speziellen Karriereseite. Die Werbung gestalten wir natürlich ansprechend, zum Beispiel mit abgestimmten Texten und Bildern, sodass der Kunde in seiner Region optimal sichtbar wird. In der Regel erhalten die Kunden bereits in der ersten Woche mehr Bewerbungen als zuvor in einem gesamten Quartal. Pro Monat erhalten unsere Kunden meist zwischen zehn bis fünfzehn Bewerbungen, teilweise sogar noch mehr.

 

Diese Menschen wollen David Neumann und Michael Moskal von MONE Recruiting unterstützen

Wer sind die Fachkräfte, die ihr mit eurer Strategie erreichen wollt?

David: Statistisch gesehen ist es so, dass mindestens jede dritte Pflegekraft, die aktuell arbeitet, unzufrieden ist. Viele Mitarbeiter haben also einen Arbeitsplatz, aber gleichzeitig eine hohe Bereitschaft, zu wechseln. Da wir über soziale Medien auf diese potenzielle Gruppe zugehen, werden sie aufmerksam. Gerade aufgrund von Corona ist die Aufmerksamkeit für den Pflegebereich noch einmal gewachsen.

Eure Kunden sind also Pflegeheime und -dienste? Wer kommt zu euch?

Michael: Unsere Kunden sind überwiegend aus dem Pflegesektor. Wir bedienen große Konzerne, aber auch kleine Einrichtungen. Dazu gehören Pflegeunternehmen ab 40 Mitarbeitern bis hin zu über 1600 Mitarbeitern. Wichtig ist, dass zu uns jeder kommen kann, egal, ob in großen Ballungsgebieten oder ländlichen Regionen. Unser Konzept funktioniert in beiden Bereichen.

Habt ihr ein Beispiel für zwei unterschiedliche Kunden, bei denen euer Konzept besonders erfolgreich war?

Michael: Wir hatten einen kleineren Pflegedienst im ländlichen Raum. Nach einer Woche rief uns dieser begeistert an. In der ersten Woche hatten sich bereits über fünf Fachkräfte beworben. In vier bis sechs Wochen konnten sie alle ausgeschriebenen Stellen besetzen. Mit so einer Resonanz hatte unser Kunde nicht gerechnet. Bei einem größeren Kunden in der Intensivpflege haben wir zunächst Mitarbeiter für nur einen Standort gesucht. Das hat letztlich so gut funktioniert, dass innerhalb von zwei Monaten fünf Pflegefachkräfte unter Vertrag genommen wurden. Daraufhin haben wir unser Konzept auf vier Standorte ausgedehnt.

Die Gründung von MONE Recruiting

Ihr arbeitet in einer sehr speziellen Branche. Wie habt ihr beide in diesem Bereich zusammengefunden?

Michael: Ich mache diese Arbeit bereits seit fast zehn Jahren. Im Alter von 18 habe ich mein Geschäft begonnen. Damals habe ich mich aber allgemein auf Kundengewinnung konzentriert und nicht auf den Pflegesektor. Vor zwei Jahren habe ich David kennengelernt. Er arbeitete im gleichen Bereich und wir verstanden uns sehr gut. Konkret startete unsere Zusammenarbeit Anfang letzten Jahres bei einem Kunden, der seine offenen Stellen einfach nicht besetzen konnte. Er war sogar so verzweifelt, dass er ein Mehrfamilienhaus baute und damit warb, dass potenzielle Mitarbeiter dort wohnen könnten.

Das konnten wir natürlich nicht mit ansehen. Wir überredeten ihn dazu, für ihn Mitarbeiter zu suchen. Das Ergebnis war sehr gut: Innerhalb von acht Wochen konnten wir alle Stellen besetzen. Da wir eine so positive Rückmeldung bekamen, entschieden wir uns dafür, MONE Recruiting zu gründen. Wir waren am Anfang in verschiedenen Branchen tätig, haben aber schnell festgestellt, dass im Pflegebereich ein großer Bedarf ist. Aktuell kommen über 90 Prozent unserer Kunden aus der Pflege.

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MONE Recruiting hebt sich von anderen ab

In eurer Branche gibt es viele, die ähnliche Leistungen anbieten. Woran erkennt man schwarze Schafe?

David: Schwarze Schafe sind diejenigen, die im Bereich Pflege keine große Kenntnis haben. Das merkt man allerdings sehr schnell in den Gesprächen. Wir setzen uns schon lange mit den Fragen in der Pflege auseinander und kennen die Probleme. Ein Indiz für ein schwarzes Schaf ist auch die Anzahl an Kunden und die Dauer der Zusammenarbeit. Unsere Kunden verlängern meistens die Arbeit mit uns und können immer alle Stellen besetzen.

Michael: Einige Dienstleister liefern lediglich Anfragen und lassen die Kunden damit alleine. Bei uns endet unsere Dienstleistung und Beratung nicht mit dem Eingang der Bewerbung. Unser Ziel ist es bei jedem Kunden, dass sich aus den Bewerbungen eine Vielzahl von Vorstellungsgesprächen ergeben und somit auch passende Mitarbeiter eingestellt werden. Deshalb helfen und beraten wir unsere Kunden auch dabei, wie mit Bewerbungen aus den sozialen Medien optimal umgegangen wird, um ihre offenen Stellen zu besetzen.

Die Auswirkungen auf MONE Recruiting durch Corona

Hat sich Corona auf eure Branche ausgewirkt?

David: In den letzten Wochen konnten keine Vorstellungsgespräche stattfinden. Das hat sich natürlich negativ ausgewirkt. Aber auch dem konnten wir mithilfe digitaler Bewerbungsgespräche per Videotelefonat entgegenwirken.

Michael: Außerdem sind in den Corona-Zeiten die Werbekosten stark gesunken, da viele große Konzerne ihre Werbebudgets abgezogen haben. Für die Pflegeheime und -dienste sind Werbemaßnahmen deshalb auch aktuell und in nächster Zeit noch viel günstiger und sie können wesentlich mehr Fachkräfte erreichen. Wir wollen noch mal die Pflegebranche dazu aufrufen, sich günstig zu positionieren und digitales Recruiting auszuschöpfen. Pflegefachkräfte sind täglich in sozialen Netzwerken unterwegs – das bietet ein großes Potenzial!

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Das Ziel von David Neumann und Michael Moskal

Wie bildet ihr euch selbst weiter?

David: Einerseits lernen wir aus der Praxis. Wir sind deutschlandweit tätig und kennen den Markt, die Zahlen und Entwicklungen. Andererseits investieren wir viel Geld im Jahr, um Aktualisierungen und die neuesten Strategien zu kennen. Das betrifft zum Beispiel Algorithmen in sozialen Netzwerken wie Facebook. Hier muss man nämlich verstehen, dass wir uns in wesentlich komplexeren technischen Maßnahmen bewegen, als es beispielsweise bei einer simplen Anzeige in der Zeitung der Fall ist.

Habt ihr ein besonderes Unternehmensziel für die Zukunft?

David: Unser Ziel ist es, zu wachsen und Marktführer zu werden. Deshalb stellen auch wir laufend Mitarbeiter ein, um noch mehr Pflegeunternehmen im deutschsprachigen Raum weiterhelfen zu können. Zudem wollen wir dafür kämpfen, dass sie nicht mehr über Personalvermittlungen oder Zeitarbeitsfirmen Fachkräfte beziehen müssen, sondern aus eigener Kraft ihre Stellen jederzeit besetzt bekommen.

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Anne Kläs

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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