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Musk wirft Apple Wettbewerbsverzerrung zugunsten von OpenAI vor und droht mit Klage

Elon Musk hat Apple scharf attackiert und dem iPhone-Konzern „eindeutige“ Verstöße gegen Wettbewerbsrecht vorgeworfen. Der Vorwurf: In Apples App Store hätten nur OpenAIs Produkte eine realistische Chance auf Spitzenplatzierungen, während konkurrierende Angebote wie seine Social-Media-Plattform X oder das KI-Tool Grok systematisch benachteiligt würden. „Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Kartellrecht“, schrieb Musk auf X und kündigte „sofortige rechtliche Schritte“ an.
Laut App-Store-Rankings belegt OpenAIs ChatGPT derzeit Platz eins unter den kostenlosen Downloads, Grok dagegen Rang sechs. In der Kategorie „Must Have“ seien weder X noch Grok gelistet. Sam Altman, Chef von OpenAI und langjähriger Kontrahent Musks, reagierte spöttisch und verwies auf Vorwürfe, Musk manipuliere X selbst zum Vorteil seiner Unternehmen.
Die Attacke gegen Apple fügt sich ein in eine Reihe öffentlicher Auseinandersetzungen Musks – zuletzt mit Altman und US-Präsident Donald Trump. Musk war 2018 aus OpenAI ausgestiegen und liefert sich seither regelmäßig öffentliche Schlagabtäusche mit dessen Führung.
Der Streit trifft Apple in einer Phase wachsender regulatorischer Belastung: Im Frühjahr verhängte die EU eine Strafe von 500 Mio. €, weil der Konzern App-Entwicklern den direkten Verweis auf günstigere Angebote außerhalb des App Stores untersagt hatte. Zudem drohen weitere Sanktionen, sollte Apple sein Geschäftsgebaren nicht anpassen.
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