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Neue Studie: Das erwarten Mitarbeiter von ihren Chefs 

Flexibilität, Eigenverantwortung, Empathie: Welche Erwartungen haben Mitarbeiter an ihre Chefs in der neuen Arbeitsrealität? Eine neue Studie gibt Antworten.

Im Zuge der zahlreichen Herausforderungen, die Unternehmer in den letzten knapp zwei Jahren bewältigen mussten, haben sich auch die Anforderungen und Wünsche verändert, die Arbeitnehmer an ihre Chefs stellen. Eine repräsentative Studie der HAYS AG hat nun analysiert, welche Eigenschaften Führungskräfte brauchen, um im Arbeitsalltag nicht nur erfolgreich, sondern auch beliebt zu sein.

Remote Work – ein Trend, der bleibt

Zunächst hat die Studie beleuchtet, wie die Umstellung zum hybriden Arbeitsstil funktioniert hat. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die meisten Führungskräfte die digitalen Herausforderungen erfolgreich gemeistert haben. Mehr als die Hälfte der Befragten ist beeindruckt vom Engagement und der Fürsorge, die ihre Chefs in den letzten 20 Monaten aufgebracht haben. 63 Prozent bestätigten, dass eine transparente Kommunikation zu einer stärkeren Bindung in Zeiten des Homeoffice geführt hat.

Die meisten Mitarbeiter möchten daher auch, dass die Nutzung digitaler Tools und das Arbeiten im Homeoffice langfristige Bestandteile ihres Jobs bleiben werden – zumindest an manchen Tagen. 64 Prozent geben an, seitdem produktiver zu sein, 70 Prozent empfinden das Verschmelzen von Beruf und Privatleben als angenehm. Für Führungskräfte kann es sich also durchaus lohnen, das Anbieten von Homeoffice beizubehalten.

Haben sich die neuen Technologien und Prozesse erstmal etabliert, sollte zudem auf eine gute Balance aus Vertrauen und Kontrolle geachtet werden. Die Befragten äußerten in der Studie die Angst, dass ihre Arbeitsleistung im Homeoffice permanent überwacht werden könnte. Um auf diese Sorgen passend zu reagieren, können Führungskräfte etwa regelmäßige Feedbackgespräche anbieten. In denen sollte auch die persönliche Wertschätzung deutlich werden: Für 57 Prozent tragen Lob und Zuspruch maßgeblich zur Zufriedenheit im Job bei.

Vertrauen und Partizipation

Bei den Anforderungen an Führungskräfte fällt ein Wort immer wieder besonders auf: Vertrauen. Ganze 93 Prozent der Befragten möchten eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Vorgesetzten haben. Dazu gehört auch ein klarer Rahmen für flexibles und selbstständiges Arbeiten. Beim partizipativen Führen besteht jedoch eine große Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität. Über 90 Prozent würden gerne mehr in die Abläufe einbezogen werden, doch nur circa zwei Drittel der Führungskräfte handeln entsprechend.

Die Aussagen zur zunehmenden digitalen Kontrolle und dem in der Realität nur teilweise umgesetzten partizipativen Führungsstil sollten Führungskräfte aufhorchen lassen. Hier zeigen sich wichtige Stellschrauben zur Mitarbeiterbindung, gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels,“ kommentiert Dirk Hahn, CEO der Hays AG, die Ergebnisse.

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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