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Neue Vorwürfe: Monopolisiert Google den digitalen Werbemarkt?

In einem neuen veröffentlichten Paper wird Googles Marktmacht und die damit einhergehende etwaige Wettbewerbsfeindlichkeit kritisiert.

Google erhalte laut des Papers, über das Bloomberg berichtet, pro Werbe-Dollar 40 Cent, bevor Gelder an die Publisher fließen. Das Paper wurde von der selbsternannten „philantropischen Investmentfirma“ Omidyar Network gefördert. Darin schätzen verschiedene Experten das Marktverhalten des Konzern-Giganten ein.

Verdacht auf Monopolisierungsstrategie

Aus dem Bericht geht hervor, dass sowohl Advertiser als auch Konsumenten und Publisher unter Googles fortscheitendem Wachstum leiden sollen. Die Autoren des Papers führen 20 Fälle auf, die den Verdacht einer möglichen Monopolisierungsstrategie von Google bekräftigen könnten.

Einer der Hauptkritikpunkte sei etwa, dass Google in der Supply Chain ihres digitalen Marketings bei einem gezahlten Werbedollar ganze 40 Cent einstreichen würde. Die Höhe des Anteils sei so hoch, dass er einen freien und starken Wettbewerb gefährde.

Dies sei Google nur möglich, da Google so viele Teilbereiche des Werbemarkts kontrolliere – gerade beim Search Advertising. Google besitzt laut Statcounter aktuell einen Anteil von rund 92 Prozent aller Suchmaschinennutzungen. Dies erkläre auch die Macht im Bereich der Suchmaschinenwerbung.

Mögliches Kartellrechtsverfahren

Der Bericht soll zur Unterstützung in einem möglichen Kartellrechtsverfahren gegen Google aufgeführt werden. Einem solchen Kartellrechtserfahren des Departments of Justice in den USA könnte Google in den kommenden Monaten erwarten, wie die Plattform Politico berichtet.

Google selbst beurteilt seine Wettbewerbsstrategien als gesund. Facebook, Amazon und Co. Würden genug diverse Alternativen darstellen.

Nina Rath

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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