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Neuer HR-Report: Das erwarten Bewerber und Arbeitgeber von 2021

Neues Personal wird gesucht und neue Stellen werden geschaffen: Recruiter weltweit blicken positiv in das neue Jahr. Die Herausforderungen durch die Pandemie haben jedoch einige langfristige Veränderungen angestoßen.

Die Auswirkungen des letzten Jahres haben auch einen nachhaltigen Einfluss auf das Recruiting. Zu diesem Ergebnis kommt die globale Umfrage „Monster Insights: Der HR Report“, die vom Karriereportal Monster durchgeführt wurde. Wir haben die wichtigsten Insights zusammengefasst. 

Personalbedarf variiert stark nach Branche

Auch in diesem Jahr besteht ein großer Personalbedarf. So planen etwa 82 Prozent der Befragten Arbeitgeber neues Personal einzustellen, 35 Prozent planen sogar ihre Belegschaft durch Neueinstellungen zu erweitern. Obwohl hierbei 92 Prozent der Arbeitgeber zuversichtlich sind, geeignete Bewerber zu finden, erwarten 40 Prozent der Teilnehmer, dass der Fachkräftemangel weiterhin eine Rolle in ihrem Unternehmen spielen werde.

 Der Personalbedarf schwankt allerdings stark zwischen den einzelnen Branchen. Ein besonders hoher Bedarf besteht hierbei in der Tech-Industrie: 49 Prozent der Befragten planen, neue Stellen zu schaffen. Auch im Finanz- und Bankwesen erwarten 53 Prozent, die pandemiebedingt reduzierten Stellen wieder zu besetzen.

Virtuelles Recruiting bleibt – Umsetzung weiterhin schwierig

Virtuelle Meetings und Bewerbungsgespräche mussten zwangsläufig in unseren Alltag integriert werden. Trotzdem haben 26 Prozent der Befragten immer noch Probleme damit, virtuelles Recruiting erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig fällt es auch den Bewerbern schwer, Unternehmen online richtig zu beurteilen. Ganze 75 Prozent gaben an, dass es ihnen durch virtuelles Hiring schwerfällt, die Werte und die Kultur eines Unternehmens zu erkennen und mit den eigenen Interessen abzugleichen.

Anforderungen der Bewerber werden größer

Die Arbeitgeber mussten sich durch die Krise umfangreich an die neuen Arbeitsumstände anpassen. 42 Prozent der Befragten haben flexible Arbeitszeiten eingeführt, 41 Prozent das Arbeiten von zu Hause. Die Branche muss sich jedoch auch in diesem Jahr noch an die veränderten Anforderungen der Bewerber anpassen:

Die Pandemie macht Arbeitnehmern branchenunabhängig zu schaffen. 32 Prozent der Angestellten leiden unter berufsbedingten Ängsten, haben Kopfschmerzen durch zu viel Bildschirmzeit (16 Prozent) oder Depressionen (14 Prozent). Frauen sind von diesem Symptomen stärker betroffen als Männer. Obwohl Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion am Arbeitsplatz immer stärker gefordert werden, haben 56 Prozent der Befragten nicht vor, ihre Wertestrategien zu überarbeiten. Im Gegensatz dazu wünschen sich jedoch die Arbeitnehmer, dass ihr Unternehmen Diversity-Schulungen anbietet (35 Prozent), ein diverses Team aufstellt (34 Prozent) und Mitarbeiter-Ressourcengruppen fördert (20 Prozent). Hier müssten sich Arbeitgeber eventuell stärken an den Interessen der Beschäftigten orientieren, um auf die Anforderungen von zukünftigen Bewerbern entsprechend reagieren zu können.

Den vollständigen Report kannst du hier herunterladen.

Quelle: www.presseportal.de

Nina Rath

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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