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Neugier als Erfolgsfaktor: Diese Potentiale stecken laut Studie in neugierigen Mitarbeitern

Die Mehrheit der deutschen Führungskräfte ist der Ansicht, dass Neugier ein wichtiger Geschäftstreiber ist. Eine aktuelle Studie hat ermittelt, wie wertvoll neugierige Mitarbeiter für ein Unternehmen sind – und wie Führungskräfte das Potential dahinter ausschöpfen können.

Innerhalb des letzten Jahres ist das Wort „curiosity“ (dt. Neugier) in der Arbeitswelt zu einem echten Trend geworden: Laut einer LinkedIn-Analyse sind Job-Postings mit dem Begriff curiosity von 2020 bis 2021 um 90 Prozent gestiegen. Zudem wird Neugier 87 Prozent häufiger bei gewünschten Soft Skills in Stellenanzeigen genannt.  Die aktuelle Studie von SAS, einem weltweit führenden Anbieter für KI-Lösungen, hat nun untersucht, was es mit diesem vermeintlichen Erfolgsfaktor auf sich hat. 

Neugierige Menschen sind wichtiger Geschäftstreiber

Generell sind die meisten Manager der Ansicht, dass Neugier als Softskill eine wertvolle Eigenschaft ist. So gaben 95 Prozent an, Neugier als Schlüssel zu kreativeren Lösungsansätzen zu sehen. 94 Prozent glauben, dass neugierige Mitarbeiter höhere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in unsicheren Zeiten beweisen. Darüber hinaus glauben 92 Prozent, dass sie mit neugierigen Mitarbeitern besser zusammenarbeiten können.

Laut den Ergebnissen glauben 58 Prozent der befragten Manager auch, dass Neugier ein wichtiger Geschäftstreiber ist. Dabei sehen sie das größte Potential neugieriger Mitarbeiter bei der Entwicklung kreativer Lösungen (50 Prozent), bei der Analyse von Daten ( 43 Prozent) und im Lösen von komplexen Problemen (42 Prozent).

Neugier in der Praxis: Schwer zu greifen

„Neugier ist eine der wichtigsten Eigenschaften, wenn es darum geht, Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu fördern und gleichzeitig Innovation und Produktivität voranzutreiben“, sagt Marlies Bürkel, Director Human Resources bei SAS DACH. Doch wie können Führungskräfte das anerkannte Potential von Neugier nutzen?

Das gestaltet sich in der Praxis schwieriger als gedacht. So gaben 68 Prozent an, dass es schwierig sei, neue Mitarbeiter mit der richtigen Mischung aus Expertise und persönlichen Eigenschaften zu finden. Darüber hinaus sehen sich knapp 40 Prozent der Manager nicht dazu in der Lage, Neugier in einem Bewerbungsgespräch zu erkennen.

Die Top-Methoden, mit denen deutsche Führungskräfte die Neugier ihrer Mitarbeiter stärken, hat die Studie daher ebenfalls ermittelt. Mit 68 Prozent stehen hier Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen an erster Stelle. 57 Prozent achten zudem darauf, die Neugier ihrer Mitarbeiter in der Leistungsbeurteilung zu belohnen. Außerdem setzen 53 Prozent der Befragten auch darauf, ihre neugierigen Mitarbeiter öffentlich zu loben.

Die vollständigen Studienergebnisse mit weiteren Insights für Führungskräfte können hier eingesehen werden.

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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