Setze dich mit uns in Verbindung

News

Onlineshopping: Das kaufen Verbraucher in der Krise

Aufgrund bestehender Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie bleiben viele Verbraucher zu Hause. Das ändert auch das Einkaufsverhalten beim Onlineshopping. Bei diesen Produkten steigt die Nachfrage rasant an.

Fitnessgeräte wie Hanteln oder Gymnastikmatten sind derzeit beliebt. Besonders gefragt sind auch Puzzles, Konsolen, Videospiele und Spielzeug – das zeigt ein Vergleich von Check24. Überraschend oft gekauft im Shoppingbereich: Tischtennisplatten. Die Zahl der Bestellungen stieg um knapp 300 Prozent.

Sportartikel besonders nachgefragt

Viele Kunden haben für Ersatz zum Gang ins Fitnessstudio gesorgt. Fitnessgeräte und Zubehör wie z. B. Hanteln, Schlingen- und Rollentrainer oder Gymnastikmatten verkauften sich dreimal so häufig wie sonst. Verbraucher decken sich aber auch mit weniger sportlichen Beschäftigungsmöglichkeiten für die eigenen vier Wände ein. Puzzles gingen dreimal häufiger über die virtuelle Ladentheke. E-Book-Reader verkauften sich um 130 Prozent besser und die Verkäufe von Konsolen und Videospielen stiegen um 76 Prozent. Auch bei Windeln, Kameradrohnen, Home-Office-Zubehör, Kinderspielzeug und Haarschneidegeräten gab es eine erhöhte Nachfrage.

„Die Menschen verbringen mehr Zeit zu Hause und stellen sich mit ihren Online-Einkäufen darauf ein“, sagt Tobias Tammen, Geschäftsführer Shopping bei CHECK24.

Reise- und Outdoor-Produkte sind Verlierer in der Corona-Zeit

Wenn keine Reisen möglich sind, benötigen Kunden auch kein Reisezubehör. Koffer und Trolleys verkauften sich durch die Reisebeschränkungen um 43 Prozent schlechter. Ähnliche Rückgänge der Bestellungen gab es bei Produkten für Outdoor-Aktivitäten wie Fußballbekleidung (-36 Prozent) oder Wanderequipment (-25 Prozent). Verbraucher sind augenscheinlich weniger mit ihren Kindern im Auto unterwegs. Kindersitze fürs Auto wurden 26 Prozent weniger verkauft.

Übrigens: In der Zeit, in der Menschen vermehrt von zu Hause arbeiten und weniger vor die Tür gehen, verringerte sich auch die Nachfrage nach Körperpflegeprodukten.

Nina Rath

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

Klicke, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mehr in News

Nach oben