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Privatjet Kosten
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Ratgeber

Privatjet Kosten: liebgewonnener Luxus mit vielen guten Gründen

Wer Luxus definieren möchte, denkt dabei meist an große Häuser, schnelle Autos und an teure Reisen mit dem Privatjet. Doch gerade unter Selbstständigen und Unternehmern liegen Kauf und Miete der Flugzeuge gegenwärtig im Trend. Und das nicht aus reinem Geltungsbedürfnis – sondern als Resultat aller Argumente, die für die Nutzung eines Jets sprechen. Dennoch will die Entscheidung gut durchdacht sein, immerhin sind damit nicht unerhebliche Kosten verbunden.

Zugegeben, in nahezu allen Metropolen und mittlerweile auch in vielen Großstädten der Welt ist das Streckennetz im Nah- und Fernverkehr erstklassig ausgebaut. Doch wenn es einmal schnell gehen muss, ist das leider keine Garantie, dass der Betroffene auch tatsächlich sein Ziel erreicht. Zu denken sei da nur an den Stau auf der Straße, an die Streiks der Belegschaft auf dem Flughafen oder an den Mythos, dass die Bahn ohnehin immer zu spät kommt. Selbst bei reibungslosem Verlauf ist in der Regel mit überfüllten Transportmitteln zu rechnen, in denen es kaum möglich sein dürfte, die Reisedauer mit ein wenig Arbeit zu überbrücken. Probleme, die Unternehmer nicht kennen, die einen Privatjet besitzen. Sie können ganz nach Belieben auf ihr Flugzeug zurückgreifen – das sie dann auch nicht mit anderen Passagieren teilen müssen. Doch welche Kosten sind für einen Privatjet einzukalkulieren?

Welche Kosten bringt ein Privatjet mit sich?

In den letzten Jahren ist ein boomender Markt für Flugzeuge entstanden, die sich gezielt an private Käufer und an Geschäftsleute richten. Hier steht dem Interessenten eine breite Auswahl zur Verfügung. So kann er gebrauchte oder fabrikneue Flieger erwerben oder spezielle Wünsche hinsichtlich der Größe und der Ausstattung äußern. Möglich ist alles – sofern der dafür benötigte Investitionsspielraum vorliegt. Ein Privatjet, der vielleicht schon einige Jahre in Betrieb ist und der sicherlich nicht mehr zu den modernsten Typen seiner Klasse gehört, lässt sich bereits für zwei bis drei Millionen Euro erwerben. Wer es dagegen schneller, komfortabler, sicherer und optisch ansprechender wünscht, wird mit Kosten für den Privatjet von bis zu 50 Millionen Euro aber gewiss alle seine Vorstellungen in die Realität umsetzen können. Und selbst damit ist das Ende aller Möglichkeiten noch lange nicht erreicht.

Privatjet Kosten: Mit welchen Nebenkosten ist zu rechnen?

Allerdings bleibt es bei den Privatjet Kosten nicht bei der einmaligen Kaufsumme. Immerhin wollen auch die Kosten für Starts und Landungen des Privatjets, für den Treibstoff, für die Wartung und etwaige Reparaturen, für die Verwaltung und für die Crew aufgebracht werden. Ein laufender Posten, der sich erst dann lohnt, wenn das Flugzeug tatsächlich regelmäßig genutzt wird. So kann etwa eine Reise von Berlin nach New York mit rund 75.000 Euro zu Buche schlagen – und da ist der Rückflug noch nicht inklusive. Ganz zu schweigen davon, dass auch eine Unterstellmöglichkeit benötigt wird. Die Angebote, einen Hangar auf dem Flughafen nutzen zu dürfen, sind allerdings rar gesät. Hierfür können zusätzliche Gebühren im Bereich mehrerer zehntausend bis mehrerer einhunderttausend Euro anfallen. Ein kleiner Luxus also, der sich zumeist nicht aus der Portokasse finanzieren lassen wird.

Was kostet die Miete eines Privatjets?

Deutlich günstiger ist es dagegen, das Flugzeug je nach Bedarf zu mieten. Auch hierfür hat sich mittlerweile ein breit aufgestellter Markt entwickelt, auf dem keine Wünsche unerfüllt bleiben. Abermals gibt es unterschiedliche Kostenfaktoren, die beachtet werden müssen. Die Größe und Geschwindigkeit des Fliegers, sein Komfort, die Zahl der mitreisenden Passagiere sowie die dafür benötigte Crew gehören hierbei zu den Kriterien und Kosten für einen Privatjet. Einerseits ist es möglich, bestimmte – und im Regelfall häufig geflogene – Strecken pauschal zu bezahlen. Andererseits muss auch auf Sonderwünsche eingegangen werden. Dabei ist es üblich, die anfallende Flugzeit in Rechnung zu stellen. Unter dem Strich ähneln sich beide Vorgehensweisen: Für jede angefangene Stunde ist im Schnitt mit Privatjet Kosten von 1.000 bis 10.000 Euro zu rechnen. Insbesondere bei kurzen Strecken ist das effizienter als der Betrieb eines eigenen Flugzeuges.

Für wen lohnt sich der Privatjet?

Wahrer Luxus lässt sich kaum an materiellen Gütern ablesen. Er liegt vielmehr darin, jederzeit frei und unabhängig zu sein. Ein Unternehmer, der bei seinen Reisen nicht von der Verkehrslage oder Defekten am Schienennetz abhängig ist, besitzt diesen Luxus. Natürlich muss der Erwerb eines Privatjets durchdacht werden. Bereits der Kauf stellt ein Millionenprojekt dar, auch für den Unterhalt können in jedem Jahr mehrere einhunderttausend Euro hinzukommen. Gerade für Vielflieger aber eine sinnvolle Investition, die sich innerhalb eines Jahrzehnts refinanzieren dürfte. Noch besser sind die Voraussetzungen beim Chartern eines Flugzeuges: Selbst eine Rechnung in Höhe mehrerer eintausend Euro sollte den Komfort und die Einsparung an Zeit und Mühen durchaus wert sein. Mag die Nutzung eines Privatjets auch nach reinem Luxus klingen, so sind damit also meist rationale Gründe verbunden.

Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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