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Prognose: Die Immobilienbranche blickt optimistisch ins Jahr 2022

In der Immobilienbranche herrscht positive Stimmung – obwohl die langfristige Perspektive von einigen Unsicherheiten geprägt ist. Die Zuversicht am europäischen Immobilienmarkt steigt in diesem Jahr auf den höchsten Wert seit 2014. 

Das ist ein Ergebnis der Studie „Emerging Trends in Real Estate, Europe 2022“ von der Beratungsgesellschaft PwC. Der jährliche Report zeigt die wichtigstens Branchentrends auf. Dafür wurden dieses Jahr insgesamt 844 Entscheider und Branchenexperten von Immobilienfirmen befragt.

Vertrauen in die Branche wächst enorm

Laut Studie ist das Vertrauen in den Immobiliensektor auf dem höchsten Stand seit 2014. Die Branche hat sich in der Krise als widerstandsfähig erwiesen – Investoren zeigen sich erleichtert. So ist die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass das Geschäftsvertrauen (52 Prozent), die Profitabilität (49 Prozent) und die Anzahl der Mitarbeiter in ihrem Unternehmen (53 Prozent) in 2022 steigen werden.

Die Stimmung der Immobilienmanager ist trotz der großen Herausforderung überdurchschnittlich positiv. Als wichtigster Werttreiber für die Erholung wird die konsequente Einführung und Implementierung von ESG-Strategien gesehen. Dazu wird auch ein Schub bei der Digitalisierung der Branche notwendig sein“, kommentiert Thomas Veith, der den Bereich Real Estate bei PwC Deutschland leitet.

Unsicherheiten besonders im digitalen Bereich

Die Studie hat ebenfalls analysiert, welche Bedenken die Entscheider mit in das neue Geschäftsjahr nehmen. Hier nannten die meisten das Thema Cybersicherheit (67 Prozent), aber auch die Sorgen vor einer steigenden Inflation (59 Prozent). Zudem befürchten 55 Prozent Unsicherheiten durch die mögliche Veränderung der Zinssätze.

Darüber hinaus spielen auch branchenspezifische Themen eine große Rolle: 88 Prozent blicken mit Sorge auf die steigenden Baukosten und die Verknappung der Ressourcen. Auch die Verfügbarkeit von passenden Grundstücken (66 Prozent) und das Thema Nachhaltigkeit (61 Prozent) sehen die meisten Entscheider als Herausforderung an.

Organisatorische Transformation als Erfolgsfaktor

Um in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen viele Immobilienfirmen ihre eigene Organisation verändern. So gaben 68 Prozent im Rahmen der Studie an, dass ihre interne Transformation eine der Top-Prioritäten bis 2025 darstellt. Dazu gehört sowohl die Integration von innovativen Technologien als auch eine Nachhaltigkeitsstrategie und die Rekrutierung von Nachwuchskräften. 

Ob die Branche den digitalen und nachhaltigen Wandel rechtzeitig bewältigen kann, bleibt abzuwarten. Die stabilen Investitions- und Entwicklungsmöglichkeiten in den deutschen Top-Städten lassen jedoch vermuten, dass der Immobilienmarkt im nächsten Jahr weiterhin massives Wachstumspotenzial bietet – jeder zweite Immobilienmanager rechnet 2022 mit steigender Rentabilität.

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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