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Social-Media-Redaktionsplanung: Definition, Vorteile und Erstellung
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Ratgeber

Social-Media-Redaktionsplanung: Definition, Vorteile und Erstellung

Für Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens spielen die sozialen Medien heutzutage eine enorme Rolle. Wer hier erfolgreich sein möchte, benötigt kontinuierlich gute Inhalte für die eigene Community auf Instagram, TikTok und Co. Leser erwarten regelmäßig interessanten Content, der zielgerichtet ihre Interessen und Bedürfnisse anspricht. 

Ein Social-Media-Redaktionsplan kann in diesem Zusammenhang sehr nützlich sein, denn er hilft nicht nur dabei, den Überblick zu behalten, sondern ermöglicht es auch, zielgruppenrelevante Inhalte für Social Media zu planen und zum richtigen Zeitpunkt zu veröffentlichen. Im Folgenden soll es darum gehen, was eine Redaktionsplanung für Social Media ausmacht, welche Vorteile er mit sich bringt und wie man ihn umsetzt.

Was versteht man unter einer Redaktionsplanung für Social Media?

Besonders in den sozialen Medien ist die Redaktionsplanung für Social Media ein wichtiges Tool zur Planung und Erstellung von Content. Er visualisiert die Planung aller Social-Media-Maßnahmen – und gibt so einen hilfreichen Überblick über die geplanten Themen, Inhalte und Maßnahmen der kommenden Wochen und Monate. Zusätzlich kann die Redaktionsplanung für Social Media dabei helfen, Erfolge zu kontrollieren und inhaltliche Potenziale aufzudecken. Als Planungs- und Erstellungstool kommt eine Redaktionsplanung für Social Media überall dort zum Einsatz, wo es notwendig ist, die eigene Kommunikation nach außen im Voraus zu planen und zu organisieren. Das ist vor allem dann der Fall, wenn mehrere Personen in einem Social Media Team zusammenarbeiten. Sinn macht ein Social-Media-Redaktionsplan natürlich erst dann, wenn bereits eine Social-Media-Strategie vorliegt.

Vorteile der Redaktionsplanung

Es gibt viele Gründe, auf die Redaktionsplanung für Social Media zurückzugreifen. An erster Stelle steht das hohe Maß an Transparenz: Die einzelnen Mitarbeiter wissen zu jeder Zeit genau, welche Arbeiten sie zu erledigen haben. So ist sichergestellt, dass man Fristen zuverlässig einhält, mögliche Fehlerquellen bereits im Voraus zuverlässig eliminiert und man regelmäßig Inhalte postet. 

Auch bei vielen verschiedenen Social-Media-Kanälen ist es mit Hilfe einer Redaktionsplanung für Social Media kein Problem, den Überblick zu behalten. Wichtige Informationen zu den einzelnen Postings werden an einem zentralen Ort festgehalten, auf den die Beteiligten zu jeder Zeit unkompliziert zugreifen können. Dadurch steigt nicht nur die Produktivität, sondern es können auch kostbare Ressourcen gespart werden. Auch etwaige Optimierungspotenziale können mit Hilfe eines Social-Media-Redaktionsplans zuverlässig ausfindig gemacht werden, denn er zeigt transparent auf, ob es Lücken gibt, ob die Inhalte abwechslungsreich genug sind und wo noch Optimierungsbedarf besteht. Durch die sorgfältige Planung und regelmäßige Erstellung von Content wird das Social-Media-Marketing auf Dauer immer besser. Außerdem können die Beteiligten entspannter an die Arbeit gehen, weil sie direkt wissen, was zu tun ist.

Die Erstellung einer Redaktionsplanung für Social Media

Eine perfekte Vorlage für die Redaktionsplanung für Social Media gibt es nicht. Die Planung sollte immer auf den jeweiligen Themen-, Produkt- oder Dienstleistungsbereich abgestimmt sein. Es gibt aber bestimmte Kategorien, die Bestandteil eines jeden Social-Media-Redaktionsplans sein sollten. So ist es zum Beispiel sinnvoll, sich auf einen spezifischen Themenbereich zu fokussieren. Auch sollten möglichst verschiedene Content-Formate verwendet werden. Eine gute Mischung macht Social-Media-Inhalte für die Zielgruppe interessant. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, eine separate Spalte in den Social-Media-Redaktionsplan einzufügen, die den Text, das Medium und das Beitragsthema definiert. 

Weil Regelmäßigkeit wichtig ist, sollte die Redaktionsplanung für Social Media immer auch genaue Angaben zu Datum und Uhrzeit enthalten, damit klar ist, wann die Beiträge erscheinen sollen. Mitunter kann es Sinn machen, im Vorfeld zu ermitteln, wann die Zielgruppe üblicherweise online ist – und die individuelle Posting-Frequenz anschließend entsprechend abzustimmen. Damit ein Social-Media-Redaktionsplan nicht im Chaos endet, müssen die Zuständigkeiten und Verantwortungen klar geregelt sein. Auch hierfür bietet sich eine separate Spalte an.

Redaktionsplanung Social Media: Verschiedene Arten 

Es gibt viele Arte der Redaktionsplanung für Social Media. Die erste Möglichkeit ist die klassische, manuelle Erstellung auf Papier – ideal für all jene, die bevorzugt mit haptischen Dingen arbeiten. Dafür bietet sich zum Beispiel ein großer Wandkalender an. Der Nachteil: Für Teams ist diese Art des Social-Media-Redaktionsplans eher unpraktisch, weil er in der Anwendung unflexibel ist und nur ein begrenztes Platzangebot bietet. Schnell wird das Ganze dann unübersichtlich. 

Hier bietet sich alternativ eine Tabelle oder ein Spreadsheet in Excel oder Google an. Mit denen lassen sich Änderungen in der Redaktionsplanung für Social Media schnell und unkompliziert realisieren. Wichtig ist, dass alle Beteiligten Zugriff auf das Dokument haben. Eine weitere gute Möglichkeit bietet beispielsweise das Projektmanagement-Tool Trello, mit dessen Hilfe man im Handumdrehen Boards und Listen anlegen kann, um Aufgaben und Projektschritte zu definieren. Die Kärtchen können je nach Bedarf verschoben werden, was das Tool in der Anwendung ausgesprochen flexibel macht. Für die Arbeit in Teams ist Trello daher sehr gut geeignet. 

Wer noch weiter gehen möchte, hat darüber hinaus natürlich auch die Möglichkeit, in ein Social Media Management Tool zu investieren. Diese Tools haben den Vorteil, dass sie von Beginn an auf die Verwendung in Verbindung mit Social Media ausgelegt sind. Sie lassen sich also direkt mit den bestehenden Accounts verknüpfen. Beiträge kann man ohne Umwege direkt veröffentlichen. Die Zeitersparnis ist daher enorm.

Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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