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Report: So hat sich der Mietwohnungsmarkt im dritten Quartal entwickelt

Im dritten Quartal 2021 ziehen die Angebotspreise für Bestandsmietwohnungen weiter an. In den Städten Hamburg, Leipzig und Erfurt stiegen die Angebotspreise für Mietwohnungen am stärksten. Das geht aus dem aktuellen Wohnbarometer von ImmoScout24 hervor, das vierteljährlich die Entwicklungen am Immobilienmarkt analysiert.

Für den Datenreport wurden insgesamt 8,5 Millionen Immobilieninserate ausgewertet und sowohl auf ihre Preisentwicklung als auch auf das Verhältnis von Angebot und Nachfrage hin untersucht.  

Preisentwicklung zieht leicht an

Wie die Ergebnisse zeigen, haben sich die Angebotspreise für Bestandmietwohnungen im dritten Quartal deutschlandweit um 1,4 Prozent erhöht (Q2 2021: 0,8 Prozent). Damit liegt der Wert allerdings deutlich unter der Entwicklung der Kaufpreise, die im Quartalsdurchschnitt um 4,2 Prozent angestiegen sind. Im Bundesdurchschnitt liegt der Angebotspreis damit bei 7,62 Euro pro Quadratmeter.

Bei Neubauwohnungen zur Miete verzeichnete der Report bundesweit einen Anstieg von 2,2 Prozent. Vergangenes Quartal lag der Wert noch bei 1,5 Prozent. Aktuell kostet der Quadratmeter somit durchschnittlich 9,82 Euro. Damit liegt die Preisentwicklung bei Neubauwohnungen ebenfalls deutlich hinter der Kaufpreisentwicklung, die im Quartalsvergleich um 4,7 Prozent zugelegt hat.

Die Preise für Bestandswohnungen wuchsen vor allem in Leipzig: Hier wurde ein Preisanstieg von 2,4 Prozent beobachtet. Auch in Hamburg (2,3 Prozent), Erfurt (2,1 Prozent), und Köln (1,9 Prozent) stiegen die Angebotspreise überdurchschnittlich stark an. In Berlin, München und Potsdam hat sich die Preisentwicklung mit rund 1,5 Prozent hingegen deutlich unter der aktuellen Inflationsrate eingependelt.

Die Mietpreisentwicklung im Neubau wird auch von Leipzig angeführt. Hier stiegen die Mieten um 3,3 Prozent an, Erfurt und München kommen auf jeweils 3,0 Prozent. Hamburg und Frankfurt a.M. kommen hingegen im Neubau-Segment auf unter ein Prozent. In Rostock ist die Entwicklung mit -0,5 Prozent sogar leicht rückläufig.

Moderate Entwicklung in 2022 erwartet

Für die nächsten 12 Monate prognostiziert das WohnBarometer bundesweit eine moderate Entwicklung der Angebotsmieten von 3,2 Prozent für Bestandswohnungen und 3,9 Prozent für Neubauwohnungen. 

Die stärkste Preisentwicklung wird in Berlin und Köln erwartet: In Berlin steigen die Angebotsmieten für Bestands- und Neubauwohnungen durchschnittlich um 6,0 Prozent, in Köln um 4,1 Prozent. In Frankfurt am Main und Hamburg liegt die Prognose der Preisentwicklung hingegen deutlich unter 3,0 Prozent. 

Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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