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© Robert Blankenburg

Ratgeber

Robert Blankenburg: Dieses Problem haben Chefs und Eltern gemeinsam

Robert Blankenburg ist Spezialist, wenn es darum geht, hohe Einkommen ohne hohen Aufwand zu produzieren. Er setzt an der Quelle aller Ergebnisse seiner Klienten an, nämlich ihrem Bewusstsein. In der heutigen Kolumne geht es um das gemeinsame Problem von Chefs und Eltern. Und selbstverständlich liefert er auch gleich die Lösung dazu.

Mein heutiger Artikel richtet sich an alle Führungskräfte mit Personalverantwortung; sprich: Chefs und Eltern. Viele Führungskräfte (und wie gesagt, du kannst diese Einsicht auch als Eltern verwenden) glauben, es ist ihr Job, ihre Mitarbeiter zu motivieren. Und viele Eltern wissen gar nicht, dass sie auch Führungskräfte sind.

Hast du dich schon einmal gefragt, wie man andere (zum Beispiel Mitarbeiter oder die eigenen Kinder) motivieren kann? Oder wurdest du vielleicht schon einmal gefragt, ob du seine Mitarbeiter (oder Kinder) für ihn motivierst? Ich behaupte, das geht nicht. Du kannst keinen anderen Menschen zu irgendetwas motivieren, was er selbst nicht will.

Robert Blankenburg Mindset

Welche Möglichkeiten fallen dir ein, um deine Mitarbeiter zu motivieren?

  • Erhöhung des Gehaltes (oder des Taschengeldes)?
  • Ausflug der Belegschaft als teambildende Maßnahme (oder ein Besuch im Zoo)?
  • Ein Firmenwagen (oder das neue Machbox-Auto)?

 Zusammenfassend nennt man das „Motivation durch Belohnung“. Und der unglückliche Versuch, über Belohnungen deine Mitarbeiter zu motivieren, wird gewaltig nach hinten losgehen. Denn deine Mitarbeiter (oder Kinder) orientieren sich dann zunehmend nur noch an der Belohnung, nicht an der eigentlichen Arbeit. In der Psychologie nennt man das; Konditionierung.

Die Folge davon ist: Menschen gewöhnen sich schnell an das Belohnungssystem. Heißt, die Triebfeder (die du als Chef oder Eltern liefern musst), muss immer größer werden. Das führt auf Dauer zu Demotivation, bezogen auf die eigentliche Aufgabe und ist zudem auch echt teuer für dich, da du ja immer mehr und mehr liefern musst.

Fallen dir weitere Strategien zur Motivation ein?

  • Gehaltskürzung (oder Taschengeld-Entzug)?
  • Mit Kündigung drohen (oder mit Ganztagsschule)?
  • Privilegien entziehen (oder Fernsehverbot aussprechen)?

Der gemeinsame Nenner hier heißt: „Motivation durch Bestrafung“. Damit erzeugst du selbst ein schlechtes Arbeitsklima, welches geprägt von Angst, Druck und Stress ist. Deine Mitarbeiter fühlen sich unwohl. Der Effekt: Hohe Fluktuation, hoher Krankenstand und hohe Fehlerquote. Diese Strategie wird also auf Dauer ebenfalls teuer.

Zudem musst du deine Mitarbeiter dann immer überwachen und kontrollieren. Und wenn die sprichwörtliche Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Das bedeutet im Klartext: Alle strengen sich wahnsinnig an für sehr wenig Ergebnisse.

„Die Funktionalität von Motivation über Belohnung oder Bestrafung ist begrenzt.“

Der springende Punkt ist: Niemand kann einen anderen Menschen dauerhaft motivieren, wenn es der andere nicht will. Deswegen funktionieren auch die ganzen Happy-Positive-Thinking-Seminare nicht nachhaltig. Motivation führt zu einer kurzfristigen Erhöhung des Outputs mit viel Anstrengung und wenn die Motivation ausbleibt, bleiben auch die Ergebnisse aus.

Du musst ehrlich gesagt auch niemanden motivieren, denn Menschen sind von Natur aus motiviert, sich weiterzuentwickeln und produktiv zu sein. Schau dir kleine Kinder an, die wollen Dinge erledigen, etwas machen, im Haushalt helfen etc. Und du musst sie nicht dahin motivieren.

Und wenn Menschen von Natur aus motiviert und begeistert sind, kannst du als Chef oder Eltern herausfinden, wie du es hingekriegt hast und die Demotivationsfaktoren herausfinden und das beseitigen, was deine Mitarbeiter zurückhaltend sein lässt. Dann werden sie gerne Ergebnisse für dich produzieren.

Robert und Conny Blankenburg

Robert und Conny Blankenburg

Eine (unangenehme) Wahrheit, in der eine große Befreiung liegt:

Dies wäre ja keine Mindset-Kolumne, wenn wir nicht auch untersuchen würden, was du damit zu tun hast. Denn du hast einen Anteil daran, dass deine Mitarbeiter oder Kinder nicht produktiv sind und tun, was sie sollen. Dein Leben zeigt sich dir immer so, wie du überzeugt bist, dass das Leben ist. Was wir in unseren Coaching-Calls immer wieder sehen, ist Folgendes:

Chefs (und Eltern auch) haben lieber recht über ihre Ansichten als gute Ergebnisse. Stell dir einfach mal vor, jemand denkt von sich selbst als eines von vielen möglichen Beispielen: „Ich kriege nicht, was ich will!“. Wann bekommt er recht hinsichtlich dieses Standpunkts? Dann, wenn er es wirklich nicht kriegt. Denn dann liefern ihm seine Mitarbeiter genau das, was er haben will. Und um diesen Zusammenhang auszugleichen, braucht er dann Strategien, wie zum Beispiel Belohnung oder Bestrafung, um doch zu kriegen, was er will. Diese funktionieren allerdings nicht wirklich, wie aus diesem Artikel sichtbar wird. Dieser Umstand wiederum stärkt dann den Gedanken von „Ich kriege nicht, was ich will“. Und so stecken Menschen in einem Teufelskreis einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

Und dann wäre die nächste Frage: Wie kommst du überhaupt darauf, dass du nicht kriegst, was du willst? Wenn du diesen Standpunkt einnimmst, dann hast du auch eine Begründung dafür. Diese finden unsere Klienten tagtäglich heraus. Wenn du die Quelle dieses Gedankens auflöst, ist die Folge ganz automatisch, dass du deine Position als Führungskraft (Chef oder Eltern) so einnehmen kannst, dass du selbst und deine Mitarbeiter (oder Kinder) davon profitieren.

Wenn du erfolgreich Führungskraft sein willst und deinen Erfolg auch dauerhaft genießen willst, laden wir dich in einer kostenlosen Beratungssession ein, herauszufinden, warum du deine Ziele noch nicht erreicht hast und mit welchen Gedanken du sie blockierst.

Du erkennst dich in diesem Text wieder?
Wenn du den Rat eines erfahrenen Mindset-Coaches einholen willst, dann melde dich jetzt für ein kostenloses Erstgespräch auf der Website von Robert Blankenburg an.

Klicke hier: https://robertblankenburg.de/ 

Robert Blankenburg

Gemeinsam mit seiner Frau Conny zeigt Robert Blankenburg Unternehmerinnen und Unternehmern online, wie sie - ohne Tipps, Tricks oder Strategien, die darauf abzielen, nur die Handlungen eines Menschen zu beeinflussen oder einfach positiv zu denken - immer mehr Geld in immer weniger Zeit mit immer weniger Anstrengung verdienen. Seine Arbeit hat bereits bei mehr als 1000 Unternehmerinnen und Unternehmern in ganz Europa zu einem tiefen und dauerhaften Unterschied in ihrem Leben geführt und ihnen herausragende, nicht berechenbare Ergebnisse in allen Lebensbereichen ermöglicht.

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