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Rolex Oyster Perpetual

Ratgeber

Ein Klassiker in Perfektion: die Rolex Oyster Perpetual im Test

Von den zahlreichen Modellen von Rolex hat eine Uhr die Zeit überdauert: die Oyster Perpetual. Diese Uhr war es auch, welche der Firma Rolex erstmalig zu weltweitem Ruhm verhalf. Grund genug, sie in diesem Ratgeber einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bis heute zählen die Oyster-Modelle zum Standard-Repertoire des Herstellers – und jeder Uhrensammlung. Wir erklären, welche besonderen Merkmale die Rolex Oyster Perpetual auszeichnet und wann sie sich zum Kauf eignet.

Das macht die Rolex Oyster Perpetual aus

Die Größe

Während die Modelle der Rolex Oyster Perpetual früher mit einem Durchmesser von 39 Millimetern gefertigt wurden, ist das heute nicht mehr der Fall. Neben der auch heute noch verfügbaren Größe von 36 Millimetern lautet der heutige Standard 41 Millimeter. Besonders Männer mit Handgelenken unter 175 Millimeter empfinden die Uhr jedoch oft als zu wuchtig, während die Variante in 36 Millimeter sich eher harmonisch ans Armgelenk schmiegt.

Hier gilt es daher, die eigenen Vorlieben abzuwägen. Letztendlich ist es sinnvoll, wenn man beide Varianten ausgiebig testet und sich dann entscheidet, mit welcher man sich am wohlsten fühlt. Wer sich nicht entscheiden kann, hat natürlich auch die Möglichkeit, Freunde oder Verwandte zu fragen.

Die Qualität der Rolex Oyster Perpetual

Bei der Rolex Oyster Perpetual handelt es sich um eine originale Rolex-Uhr. Der Hersteller zeichnet sich dadurch aus, dass er bei keiner seiner Modelle einen qualitativen Unterschied in der Herstellung oder den verwendeten Materialien macht – auch nicht bei den vergleichsweise günstigen. Gleichzeitig muss man zugeben, dass die Modelle der Rolex Oyster Perpetual sich auf das Nötigste beschränken – und zwar auf die Zeitanzeige. Zusätzliche Funktionen oder spezielle Ausfertigungen sucht man hier vergeblich.

Die Zeiger der Rolex Oyster Perpetual sind aus Weißgold und werden per Hand auf das Ziffernblatt gesetzt.

Das muss jedoch nicht zwingend ein Nachteil sein. Denn für den täglichen Gebrauch sind die zusätzlichen Funktionen zwar eine nette Bereicherung, aber kein wirkliches Muss. Die Verarbeitung ist von gewohnter Rolex-Qualität – so werden etwa die Zeiger aus hochwertigem Weißgold gefertigt und einzeln per Hand auf das Ziffernblatt aufgesetzt. Ebenso darf natürlich die charakteristische Rolex-Krone auf „12 Uhr“ nicht fehlen. Weitere Merkmale sind die mit Leuchtmasse besetzten Stundenindizes, das abwechselnd gebürstete und polierte Gehäuse sowie das dreigliedrige Armband. Eine kleine Neuerung der aktuellen Modellreihe ist die 5mm-Schnellverstellung in der Schließe, mit der auch kleinere, tagesabhängige Veränderungen der Armdicke ausgeglichen werden können.

Die Schlichtheit

Wie bereits erwähnt, konzentriert sich die Rolex Oyster Perpetual auf das Wesentliche. Als Uhr zeigt sie zuverlässig die aktuelle Zeit an. Dabei wird sie vom Rolex-Uhrwerk 3230 unterstützt, welches über eine 72-Stunden-Gangreserve verfügt. Weitere Angaben wie insbesondere das Datum sind jedoch nicht vorhanden. Auch hier ist jedoch der persönliche Geschmack ausschlaggebend darüber, ob dieses Fehlen ein Ausschlusskriterium ist oder nicht.

Wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob das Fehlen gewisser Funktionen stört, sollten man die Rolex Oyster Perpetual mit anderen Zeitmessern vergleichen. Hier bietet sich beispielsweise die Datejust von Rolex an, die sich in einem ähnlichen preislichen Segment bewegt. Hier stellt sich relativ schnell heraus, ob einem das Datum auf der Uhr wichtig ist.

Die Verfügbarkeit

Wie für Rolex-Uhren üblich, ist es auch bei der Oyster Perpetual nicht ganz einfach, ein Exemplar zum Listenpreis zu erwerben. Dies hat gleich mehrere Gründe: Zum einen natürlich die begrenzte Produktion des Unternehmens selbst. Zum Anderen jedoch gibt es die aktuelle Modellreihe der Rolex Oyster Perpetual in verschiedenen Farben, was das Ziffernblatt angeht. Neben den Klassikern schwarz und weiß sind noch weitere, teils sehr knallige Farben erhältlich. Diese Farben sind gleichzeitig auch eine Art Alleinstellungsmerkmal der Oyster Perpetual gegenüber anderen Modellreihen aus dem Hause Rolex.

Rolex Oyster Perpetual

Die Rolex Oyster Perpetual gilt als Einsteigermodell.

Daher ist nicht jede Rolex Oyster Perpetual gleich verfügbar – es gibt durchaus starke Unterschiede zwischen den einzelnen Farben. Insbesondere dezente Farben sind stärker gefragt und demnach schlechter verfügbar. Möglicherweise muss man hier mit längeren Wartezeiten rechnen, dennoch lohnt sich das Warten auf die passende Uhr natürlich.

Der Werterhalt

Nicht jeder möchte eine Uhr kaufen, um sie dann täglich zu tragen. Einige Uhrensammlungen sind auch als Geldanlage gedacht. Mit einer Rolex kann man hier grundsätzlich nicht viel verkehrt machen: Ein größerer Wertverlust über längere Zeit ist hier nahezu ausgeschlossen. Dennoch sollte man ein paar Dinge beachten, wenn es um den Kauf einer Rolex geht.

Zunächst einmal ist es wichtig, die Uhr nicht mit den letzten finanziellen Reserven zu kaufen. Es kann schnell ins Geld gehen, wenn man eine gerade erst gekaufte Uhr schon nach kurzer Zeit wieder verkaufen muss. In der Regel benötigen Uhren ein paar Jahre, bis die Preise auch beim Privatverkauf anziehen, sodass sich ein verlustfreier Verkauf oder sogar ein kleiner Gewinn ergibt. Davon abgesehen wird man das Tragen einer Uhr wohl nie wirklich genießen, wenn man immer den finanziellen Aspekt im Hinterkopf hat.

Fazit zur Rolex Oyster Perpetual

Die Rolex Oyster Perpetual gilt als ein Einsteigermodell unter den Rolex-Uhren. Darüber hinaus verfügt sie durch die verschiedenfarbigen Ziffernblätter über ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Rolex-Modellen. Wer überlegt, eine Rolex Oyster Perpetual zu kaufen, sollte sich im Vorfeld jedoch ausreichend Zeit nehmen, um die beiden verschiedenen Größen zu testen. Wem das Datum bei einer Uhr nicht wichtig ist, findet in der Oyster Perpetual ein wunderbares Modell, welches zeitloses Design mit Eleganz verbindet und auch für den Alltag geeignet ist.

Samuel Altersberger ist Redakteur beim GewinnerMagazin. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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