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Ratgeber

Sechs gute Gründe, die Flotte auf Elektrofahrzeuge umzustellen

Nachhaltigkeit ist vielleicht der wichtigste Grund, sich für ein vollelektrisches Auto zu entscheiden, mit Sicherheit aber nicht der einzige. Denn außer dem Bestreben nach umweltfreundlicher Mobilität gibt es noch etliche andere Vorteile für Fahrer.

Diese sechs Gründe machen es attraktiv, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen:

  1. Keine Staus mehr

    Immer mehr Kommunen bieten den Anreiz, Bus- und Taxispuren mit dem Elektroauto nutzen zu dürfen. „Dank dieser Maßnahme können Pendler etwa aus den Vororten ihre tägliche Fahrtzeit um bis zu 30 Minuten reduzieren. Für viele Nutzer ist das sogar der Hauptgrund für die Nutzung eines Elektrofahrzeugs“, erklärt Carlos de Luis, der in der Abteilung Institutional Relations des Volkswagen Konzerns für Elektromobilität zuständig ist.

  2. Keine Parkplatzsuche

    In vielen Großstädten ist die Parkplatzsuche eine große Herausforderung. Immer mehr Städte bieten Parkmöglichkeiten speziell für Elektroautos – von vergünstigten bis zu kostenlosen. Madrid ist hier der Vorreiter: Die blauen und grauen Parkzonen sind für E-Fahrzeuge kostenlos – ein Gang zum Parkautomaten erübrigt sich.

  3. Direkt ins Stadtzentrum trotz Umweltzone

    Rund 300 Städte haben Umweltzonen eingerichtet und es werden immer mehr. Das spanische Klimaschutzgesetz schreibt beispielsweise allen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern die Einrichtung von Umweltzonen und Einschränkungen für Autos mit hohem Schadstoffausstoß bis 2023 vor. Für Carlos de Luis ist klar: „Elektroautos sind die Lösung für solche Einschränkungen in Städten.“

  4. Ladestationen sprießen täglich aus der Erde

    Es gibt bereits mehr als 150.000 öffentliche Ladesäulen in Europa und quasi täglich werden es mehr. „Das ist erst der Anfang“, sagt Carlos. „Die Stadtverwaltungen wissen, dass sie sich für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur einsetzen und Anreize für die Installation von Ladepunkten in Privathaushalten und Unternehmen bieten müssen.“ Zudem bieten immer mehr Hotels, Restaurants und Einkaufszentren als zusätzlichen Kundenservice Parkplätze mit Ladesäulen. „Beispielsweise kann ich meine Batterie kostenlos aufladen, während ich einkaufe“, fügt er hinzu.

  5. Höhere Reichweite für weniger Geld

    Darüber hinaus ist der umgerechnete Verbrauch eines Elektroautos erheblich geringer als der eines Verbrenners. Auch der Wartungsaufwand ist bedeutend geringer. „Ja, der Anschaffungspreis erscheint erst einmal hoch. Aber das zahlt sich schnell aus, wenn man die Gesamtkosten über die komplette Nutzungsdauer des Fahrzeugs errechnet. Gerade im Stadtverkehr verbrauchen Elektrofahrzeuge am wenigsten Energie, auf der Autobahn bei schneller Fahrt hingegen am meisten. Bei Verbrennungsmotoren ist es genau umgekehrt. Sie verbrauchen im Stadtverkehr am meisten Kraftstoff“, so Carlos.

  6. Subvention und Steuervergünstigung

    In der Anschaffung sind Elektrofahrzeuge immer noch teurer als konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. In vielen europäischen Ländern werden Elektrofahrzeuge bezuschusst, darunter auch in Deutschland. Konkret bedeutet das für Kleinwagen eine Förderung von derzeit 4.000 Euro, bald sogar schon 6.000 Euro. Darüber hinaus gibt es verschiedene Steuervergünstigungen für Elektroautos. In Spanien werden beispielsweise 75 Prozent weniger Kfz-Steuer fällig, in Deutschland sind alle bis zum 31.12.2020 neu zugelassenen E-Fahrzeuge für die nächsten zehn Jahre komplett von der Steuer befreit. In Großbritannien etwa entfällt für Elektrofahrzeuge die City-Maut.

Setzt du schon E-Fahrzeuge ein – und wenn nein, warum nicht? Dieser Beitrag soll auch zum Diskutieren anregen; verrate uns also in den Kommentaren deine Meinung!

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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