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Motivierend inspirieren - Karriereziel Speaker werden
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Ratgeber

Motivierend inspirieren – Karriereziel Speaker werden

Oft ist es nur ein passendes Wort, das fehlt: Speaker sind in der Lage, mit nur einem einzigen Begriff einen Schlüsselreiz zu setzen, der dem Publikum zu enormen Erfolgen verhelfen kann. Aber was steckt hinter dem Berufsbild eines Redners – und wie startet man erfolgreich als solcher durch?

Neben dem grundlegenden Interesse, anderen weiterzuhelfen und sie voranzubringen, gehören auch Kommunikationsfreude, ein großer Wortschatz und ein selbstbewusster, gepflegter Bühnenauftritt zu den Skills eines jeden Redners. Lampenfieber ist fehl am Platze, denn das Scheinwerferlicht gehört zum Alltag und alle Augen sind auf die eigene Person gerichtet. Um ein Speaker zu werden braucht es daher ein ganz besonderes Talent: Man muss ein erstklassiger Entertainer sein.

Speaker werden: Wer redet, braucht Zuhörer

Mit Youtube-Videos und Podcasts ist selbst dem talentiertesten Entertainer nur bedingt geholfen, wenn sie ausschließlich einen selbst beinhalten. Die Crowd, eine Community, eine Menschenmenge, die sich in den Bann ziehen lässt, ist unverzichtbar; denn sie ist es, die Emotionen in Echtzeit zeigt und festhalten lässt. Damit entscheiden in erster Linie auch sie über den Erfolg oder Misserfolg des Redners, und das in besonders großem Ausmaß. Mit den richtigen Themen für die Vorträge findet sich die Zielgruppe beinahe von selbst, denn wer genau das liefert, wonach gerade gesucht wird, darf sich an einer breiten Masse von Zuhörern erfreuen. Beim Speaker werden gilt also herauszufinden: Was bewegt die Menschen und welche Probleme kann ich mit meinem Vortrag lösen – und das am besten sofort?

Durch Spezialisierung das richtige Publikum finden

Zwischen Speaker und Speaker gibt es jedoch Unterschiede. Keynote Speaker sorgen auf Veranstaltungen für die erfolgreiche Einstimmung des Publikums auf die bevorstehenden Ereignisse. Um ein Keynote Speaker zu werden müssen diese in der Lage sein, die Laune der Zuhörerschaft auf ein enorm hohes Level zu hieven, sodass dieses bestenfalls die gesamte Veranstaltung über aufrecht bleibt – und durch nichts zu erschüttern ist.

Dem gegenüber stehen Motivationsredner, die die mentale Stärke aufbauen, Verkaufszahlen von Unternehmen steigern oder auch der Mitarbeiterinspiration dienen können. Impulsvorträge wiederum sind im Vergleich sehr kurze und prägnante Darbietungen, die dafür inhaltlich umso schlagkräftiger und einprägsamer sind. Auf dem Weg ein Speaker zu werden ist es also unabdingbar, die eigenen Stärken und Kompetenzen zu kennen und auszubauen; und zu wissen, wo man selbst hingehört, damit man andere dort hinbringen kann, wo sie hingehören.

Speaker werden mit Storytelling

Das Programm steht, die Location ist festgelegt – aber wie findet ein Redner nun seine Crowd? Neben den Grundvoraussetzungen sind es vor allem interessante Geschichten, die jeder Zuhörer erwartet. Das kann eine bemerkenswerte berufliche Karriere oder ein erfolgreich umgesetztes Tier- oder Umweltschutzprogramm sein, aber auch ein besonders fataler Fehler, der den Redner einst zerschmettert hat. Dem Thema sind keine Grenzen gesetzt.

Professionelle Speaker werden mit einer Art Expertenstatus ausgezeichnet. Sie sind für ihr überdurchschnittliches Fachwissen bekannt, das einem keine Ausbildung beibringen kann, sondern lediglich die eigene Lebenserfahrung; wie positiv oder negativ diese auch sein mag. Indem man mit dieser Erfahrung öffentlich auftritt, sei es in TV- oder Radiospots, auf Social-Media-Plattformen, als Unternehmer oder auch als Autor in einschlägigen Fachmagazinen, erlangt man bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Szene und Themeninteressierte stoßen früher oder später auf die eigene Person. Erste Follower und Interessenten finden zusammen – ein wichtiges Fundament für die spätere Karriere.

Bei den Zuhörern richtig ankommen

Worte sind mächtig, dies sollte man beim Speaker werden bedenken. Einmal ausgesprochen, können sie bedeutende Existenzen schaffen, aber auch vernichten. Umso wichtiger ist eine exzellente Wortwahl – gepaart mit Humor und einer ordentlichen Portion Energie. Schulungen im Bereich der Rhetorik, der menschlichen Psychologie und des neurolinguistischen Programmierens lehren einem, wie man als Redner auf verschiedene Persönlichkeitstypen effektiv eingeht. Und wie in so vielen anderen Bereichen gilt auch hier: Übung macht den Meister! Trainings schulen das Selbstbewusstsein und machen aus dem Beginner einen resilienten Vortragenden, der auch bei unvorhergesehenen kritischen Fragen die passende Konter parat hat.

Zur Kommunikationsfähigkeit auf der Bühne gehört auch die Eigenschaft, über sich selbst lachen und eigene Fehler eingestehen zu können. Zuhörer möchten sich selbst im Gesagten wiederfinden. Das bedeutet, dass sie in ihrem Gegenüber – dem Speaker – auch Fehler erkennen wollen, anstatt nur den perfekten Profi on stage zu erleben. Dadurch sorgen Redner gleich für doppelten Erfolg, denn der Zuhörer kann so von Fehlern lernen, ohne sie selbst erst begehen zu müssen. Das schafft eine gewisse Verbundenheit und Vertrauen in die authentische Speaker-Persönlichkeit.

Speaker werden – die ersten Schritte

Am Beginn steht immer die detaillierte Auseinandersetzung und Einschulung in das Thema: Neben der Praxis (etwa in Form von regelmäßigen Referaten) ist es auch die Menschenkenntnis, die geschult werden möchte. Außerdem ist die Kenntnis über die eigenen Fachgebiete enorm wichtig um Speaker zu werden. Nischenthemen sind es, die die Menschen interessieren; Inhalte, die eben nicht so schnell in der Tageszeitung nachgelesen werden können. Hier ist besondere Kreativität gefragt; denn eine spannende Nische ist eines der Hauptkriterien für den bahnbrechenden Erfolg als Speaker.

Samuel Altersberger ist Redakteur beim GewinnerMagazin. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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