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Studie zeigt: So sieht die Gesellschaft Start-up-Gründer

Das Marktforschungsunternehmen Bitkom Research untersuchte die Beliebtheit von Start-up-Gründern und -Unternehmen in einer Studie mit über 1000 Bundesbürgern über 16 Jahren.

Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen den guten Ruf von Start-up-Gründern in der Bundesrepublik.

Gründer sind leistungsorientiert und zielstrebig

Die Studie stellte Fragen, wie zum Beispiel: „Würden Sie Ihnen nahestehenden jungen Menschen – etwa Freunden, Kindern oder Enkeln – raten, ein Start-up im Internet- und IT-Umfeld zu gründen oder in einem solchen Start-up zu arbeiten?“ Und „Wenn Sie an Gründer von Start-up-Unternehmen denken, welche Aussagen treffen aus Ihrer Sicht auf sie zu?“

Gründern solcher Unternehmen werden leistungsorientierte und zielstrebige Eigenschaften zugeschrieben, sagen 83 Prozent der Befragten.  Zwei Drittel sehen eine Vorbildfunktion, besonders für die junge Generation. Nur 38 Prozent der Teilnehmer halten Start-up-Gründer für technikverliebte Sonderlinge, während 31 Prozent glauben, dass sie ihre Mitarbeiter ausbeuten.

„Es muss Ansporn sein, in allen Bereichen der Gesellschaft den Gründergeist zu wecken.“

Ein Großteil, genauer gesagt gehen 58 Prozent davon aus, dass Gründer einfach nur schnell reich werden wollen. Auf der anderen Seite vermuten 60 Prozent der Befragten, die Gründer wollen mit ihrer Idee oder dem Produkt anderen helfen – anders als es noch vor fünf Jahren der Fall war. Jeder fünfte vermutet, dass nur aus der Not heraus ein Start-up gegründet wurde, weil sie sonst keinen anderen Job gefunden haben.

„Wir müssen dafür sorgen, dass noch mehr junge Menschen den Schritt zum eigenen Start-up wagen.“

Knapp die Hälfte, 43 Prozent aller Teilnehmer würden nahestehenden jungen Menschen ein eigenes Start-up-Unternehmen zu gründen. Parallel dazu würden rund 44 Prozent empfehlen, in einem solchen Unternehmen zu Arbeiten. Allerdings ist auch ein Drittel der Befragten davon überzeugt, dass der Nachwuchs besser die Finger von Start-up-Unternehmen lassen sollten.

Bitkom-Präsident Achim Berg ist der Meinung: „Start-up-Gründer sind Unternehmer, die in der Regel ein hohes persönliches Risiko eingehen, um ihre Idee umzusetzen. Das positive Bild in der Bevölkerung ist erfreulich, es muss Ansporn sein, in allen Bereichen der Gesellschaft den Gründergeist zu wecken.“ Darüber hinaus ist Berg überzeugt: „Wenn Start-up-Gründer für eine breite Mehrheit zum Vorbild werden, dann sollten wir diese Vorbilder in unsere Schulen und Universitäten holen. Wir müssen dafür sorgen, dass noch mehr junge Menschen den Schritt zum eigenen Start-up wagen.“

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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