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Tesla vor dem Robotaxi-Durchbruch: Wedbush sieht 2026 als Wendepunkt für den Konzern

Milliardenwette auf Autonomie und KI

In einer Analyse, die Ives Mitte Dezember veröffentlichte, bezeichnete er 2026 als den Start des „autonomen und robotischen Kapitels“ in der Geschichte Teslas. Ausgehend von einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 1,5 Billionen US-Dollar hält der Wedbush-Analyst einen Anstieg auf zwei Billionen Dollar für realistisch – in einem optimistischen Szenario sogar auf bis zu drei Billionen Dollar bis Ende 2026.

Der zentrale Werttreiber: Teslas Fortschritte bei Full Self Driving (FSD) und der geplante Rollout eines eigenen Robotaxi-Netzwerks. Das wirtschaftliche Potenzial dieser Technologien veranschlagt Ives auf mindestens eine Billion Dollar.

Robotaxis als neuer Wachstumsmotor

Nach Einschätzung des Analysten will Tesla bereits 2026 in mehr als 30 US-Metropolen Robotaxis einsetzen. Erste Tests ohne Sicherheitsfahrer laufen bereits – unter anderem in Austin, Texas. Elon Musk bestätigte öffentlich, dass Fahrzeuge dort autonom im Realverkehr unterwegs sind, ohne dass ein Mensch eingreifen muss.

Parallel soll die Entwicklung des sogenannten „Cybercab“ vorangetrieben werden – eines speziell für den autonomen Betrieb konzipierten Fahrzeugs. Die Serienproduktion könnte nach Einschätzung von Branchenbeobachtern noch 2026 anlaufen und den Grundstein für ein skalierbares Robotaxi-Geschäft legen.

Regulierung als möglicher Beschleuniger

Ein weiterer Faktor, auf den Ives setzt, ist die politische Großwetterlage in den USA. Unter Präsident Trump erwartet er eine deutlich technologieoffenere Regulierung für autonomes Fahren. Lockerungen bei Zulassungs- und Haftungsfragen könnten den kommerziellen Einsatz von FSD erheblich beschleunigen.

Sollte sich dieser regulatorische Rückenwind materialisieren, traut der Wedbush-Analyst Tesla in den kommenden zehn Jahren einen globalen Marktanteil von bis zu 70 Prozent im Bereich autonomer Mobilität zu – trotz Konkurrenz durch Anbieter wie Waymo.

Margenhebel durch Software

Besonders attraktiv für Investoren ist aus Sicht von Ives die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Wenn sich FSD bei mehr als der Hälfte der Tesla-Flotte durchsetzt, würden Softwareerlöse und Abo-Modelle zu einem dominierenden Gewinnbringer. Die Margen lägen deutlich über denen des klassischen Autobaus und könnten Teslas Profitabilität strukturell verändern.

Höchstes Kursziel an der Wall Street

Ives zählt zu den prominentesten Tesla-Bullen an der Wall Street. Er bekräftigt seine Kaufempfehlung und nennt mit 600 US-Dollar das derzeit höchste Kursziel unter den großen Analysehäusern. Für ihn markiert 2026 den Moment, in dem Tesla endgültig vom Autobauer zum KI- und Robotik-Konzern transformiert wird.

Sein Fazit: Sollte Musk der Durchbruch bei Robotaxis und autonomer Software gelingen, könnte Tesla in eine neue Bewertungsklasse aufsteigen – vergleichbar mit den großen Plattform- und KI-Konzernen der Tech-Industrie.

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Chefredakteur des GEWINNERmagazins, PR-Experte und Gesicht hinter den Content und Blog-Strategien von internationalen Konzernen und erfolgreichen Unternehmern aus ganz Deutschland. Mehr unter rubenschaefer.de

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