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Unser Buchtipp der Woche: „Reicher als die Geissens“

In fünf Jahren zum Millionär werden? Das erscheint den meisten auf Anhieb unmöglich. Doch genau darin liegt der Fehler. Wie ihr das richtige Mindset zum Erfolgskurs entwickelt und welche Werkzeuge dazu notwendig sind, das erklärt Alex Fischer in seinem Buch “Reicher als die Geissens”.

Alex Fischer ist selbst Immobilienmillionär. Wie er dorthin kam? Bereits seine Eltern hatten den Kauf und die Bewirtschaftung von Immobilien als Hobby, weshalb er bereits früh mit ihnen in Kontakt kam. Nach dem Abitur machte er eine Lehre zum Versicherungskaufmann und studierte dann Betriebswirtschaftslehre. Er stellte allerdings schnell fest, dass ihm die universitäre Ausbildung zu theoretisch war und so entschloss er sich für den Weg in die Selbständigkeit. 

1994 startete er mit einer Finanzierungsvermittlung als Dienstleistung für Makler und Bauträger. Während dieser Zeit baute er ein enges Verhältnis zu Maklern und Bauträgern auf. Das Resultat: Sie fragten ihn immer öfter in Bezug auf ihre Immobilienfinanzierungen an. So gelang er langsam aber sich in den Bereich Investmentimmobilien. 1998 gründete er dann seine erste Bauträgergesellschaft und kaufte sein erstes Sanierungsobjekt. Sukzessive baute er sich seine finanzielle Unabhängigkeit auf. Heute projektiert er hochwertige Renovierungs- und Neubaumaßnahmen für Eigennutzer sowie profitable Immobilien für Kapitalanleger.

Für wen eignet sich das Buch?

„Reicher als die Geissens“ richtet sich keineswegs nur an erfahrene Menschen im Immobilienbereich. Es lohnt sich ebenso für jene, die noch unerfahren sind, aber motiviert, das richtige Erfolgsmindset zu entwickeln. Wie das geht, entfaltet Alex Fischer in 43 Gesetzen in den ersten beiden Teilen. Im letzten Teil erklärt er dann, wie Interessierte sich wirklich eine Freiheits- und Geldmaschine erstellen können.

Diese drei Tipps bringen euch auf dem Weg zum Millionär weiter

Drei Dinge könnt ihr euch von Alex Fischer abschauen:

Aus Teil 1: Warum dein Mindset (fast) der wichtigste Faktor ist 

Wir leben in einer materialistischen Welt und lernen von klein auf, wie wichtig Geld, Konsum, Leistung und Status sind. Die Frage ist allerdings, ob es sich dabei um die wichtigsten Faktoren handelt, um unser Leben positiv zu verändern. Alex Fischer verweist hier auf den Riesenkonzern Apple und vergleicht ihn mit Nokia. Innerhalb weniger Jahre ist Apple zu einem der wertvollsten Unternehmen gewachsen. Das hat es allein aufgrund des Mindsets seiner Mitarbeiter erreicht, zu dem unter anderem zählen: Ideen, Strategien, Wissen, Erfahrungen und das Gespür für Kundenbedürfnisse. 

Verglichen mit dem Konzern Nokia, so erklärt Fischer, hat Apple ihn jedoch nicht aufgrund harter Arbeit oder Anstrengung überholt. Nein, allein die geniale Idee, genannt iPhone, hat Apple zu seinem Erfolg verholfen. Das Fazit: Schlaue Ideen sind immer machtvoller als rohe Kraft oder Anstrengung. 

Aus Teil 2: Die Sieben-Kontakte-Regel 

Die Sieben-Kontakte-Regel ist das Fundament, auf dem Alex Fischer sein Netzwerk aufgebaut hat. Sie besagt Folgendes: 

“Jeder neue Kontakt ist wie ein Reispflänzchen. Wenn du es zu früh belastest, machst du es kaputt. Ein Kontakt braucht mindestens sieben Kontaktaufnahmen, bis er “reif” ist. Erst dann kann man anfangen, ihn mit “schwerer Kost” zu belasten. 

Auch Fischer berichtet davon, wie er zu Beginn mit seinen Kontakten wie ein “Elefant mit der Ming-Vase im Porzellanladen” umgegangen ist. Schließlich, so Fischer, machen “Menschen Geschäfte mit Menschen für Menschen” und dazu gehört eine gut durchdachte Kontaktaufnahme. Wie sieht also das Konzept eines Profinetzwerkers aus? 

  1. Der erste Kontakt ist nur dazu da, das Gegenüber ein wenig besser zu kennen als vorher.
  2. Nach dem ersten Gespräch kannst du eine SMS oder WhatsApp-Nachricht senden und dich für das angenehme Gespräch bedanken.
  3. Nach einer gewissen Zeit – und das keineswegs zu schnell – solltest du deinen Kontakt anrufen und einen neuen Termin vereinbaren. Erwähne, dass du das letzte Gespräch sehr interessant fandest und gern mehr erfahren willst.
  4. Wenn das Gespräch dann stattfindet, versuche den Engpass, das kann ein Bedürfnis, ein Wunsch oder eine Angst sein, deines Kontaktes herauszufinden. Sprich nur 30 Prozent und lass dein Gegenüber 70 Prozent zu Wort kommen.
  5. Hast du den Engpass herausgefunden, überlege, wie du deinem Kontakt genau dabei helfen könntest.
  6. Der Kontakt meldet sich in der Regel von alleine und dankt dir. 
  7. Mache einen finalen Termin aus, nach dem Motto “Wir könnten doch weiter brainstormen und zueinanderkommen. Ich habe einige Ideen …”. 

Fischer greift am Ende des Kapitels den Einwand auf, die Sieben-Kontakte-Regel sei Manipulation. Für ihn ist das nicht der Fall. Viel mehr sieht er darin die geschickte Anwendung von Wissen über das menschliche Sozialverhalten, was die meisten heutzutage völlig missachten. Wer gut netzwerken will, sollte immer daran denken: “Geben ist seliger denn Nehmen”.

Aus Teil 3: Deine Ressourcenliste 

Im dritten Teil, “Wie man eine Geldmaschine baut”, geht es um die konkrete Umsetzung. Die Ressourcenliste dient dazu, Rohmaterialien und Wertgegenstände, die sogenannten Assets, zu erfassen. Dazu gehören unter anderem Kontakte, körperliche Eigenschaften, Wissen, Vermögensgegenstände, Geld und geistige Fähigkeiten. Dabei vergessen viele, dass besonders die immateriellen Assets eine große Bedeutung besitzen. Dazu gibt Fischer ein gutes Beispiel: 

Auf einigen pazifischen Inseln leben verschiedene Vogelarten, die alle ihr “Geschäft” auf den Inseln verrichten. Über Jahrtausende hinweg bildete sich so eine 15 Meter hohe Kotschicht. Würden wir die Bewohner fragen, wie sie das finden, wäre die Antwort laut Fischer wohl: “Eine Riesenkacke!”  Was viele allerdings nicht wissen, ist, dass der Vogelmist, auch unter dem Begriff Guano bekannt, im 19. Jahrhundert als sogenanntes “braunes Gold” galt. Kombiniert mit Salzwasser und UV-Licht erstellten die Menschen damit einen hochwertigen Kunstdünger, der zur damaligen Zeit sehr teuer war. Auch Schießpulver ließ sich mit dem Kot herstellen. 

Die Moral der Geschichte: Wenn einer etwas als völlig sinnlos empfindet, kann ein anderer darin einen großen Wert sehen. Es gilt also, alle Ressourcen zu notieren und sie gründlich zu analysieren. 

Fazit

Ob euch das Buch nun wirklich in fünf Jahren zum Millionär macht, bleibt ja letztlich jedem selbst überlassen. Inhaltlich geht es auch weniger um konkrete Immobilientipps, sondern eigentlich nur um das richtige Mindset. Wer aber daran arbeiten möchte, für den bietet das Buch eine Menge an Anregungen und tolle Beispiele – und das mit der ein oder anderen humorvollen Passage.

Anne Kläs

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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