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Was bedeutet Digitalisieren?
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Ratgeber

Wir gehen der Frage nach: Was bedeutet Digitalisieren?

Unternehmen kommen schon lange nicht mehr darum herum, digitale Systeme anzuschaffen und in die betrieblichen Abläufe zu integrieren. Aufgrund ihrer zunehmenden Komplexität bedarf dies der ständigen Gegenwart von IT-Experten.

Das klingt nach einer großen Herausforderung. Sie hat aber auch viele positive Facetten wie die Vereinfachung und Optimierung von Arbeitsprozessen, Verbesserung von Serviceleistungen und nicht zuletzt ansprechende Unterhaltung mit sich gebracht. Gerade deshalb ist die Frage „Was bedeutet Digitalisieren“ mehr als berechtigt.

Bei der Digitalisierung geht es vom Grundsatz her um eine Umwandlung analoger Texte, Bilder, Töne oder anderer Informationen in eine digitale Form. Denn nur so ist eine Weiterverarbeitung dieser Daten durch moderne Rechnersysteme gewährleistet. Unternehmen und Behörden sind heute gut beraten, digitale Tools, ihre Technologie bis hin zu ganzen Ökosystemen mit ihrem digitalen Geschäftsmodell zu versöhnen, um daraus im Rahmen der „digitalen Transformation“ einen maximalen Nutzen für sich und ihre Kunden zu generieren. Um also den Unterschied zur digitalen Transformation noch einmal zu betonen: Letztere bedeutet ein ganzes Konzert aus mehreren Maßnahmen, Prozessen und Projekten, die in eine integrative digitale Funktionsweise überführt werden.

Was bedeutet Digitalisieren bei der Vernetzung?

Geräte wie die Smartphones einer Gruppe können so miteinander vernetzt werden, dass Texte, Audiodateien oder Filme, die auf einem Cloud-Server hinterlegt sind, allen Teilnehmern gleichzeitig zur Verfügung stehen. Wenn beispielsweise eine Arbeitsgruppe ein Dokument erstellen soll, bietet sich ein solches Vorgehen an.

Darüber hinaus ist die digitale Vernetzung für Themenfelder wie Smart Home oder Smart City eine Grundvoraussetzung. Man spricht in diesem Zusammenhang auch gern vom Internet of Things (IoT) beziehungsweise Industrial Internet of Things (IIoT). Bei Letzterem geht es unter anderem um die Einbindung von modernen Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen (ML) in industrielle Automatisierungsprozesse.

Was bedeutet Digitalisieren bei Geschäftsabläufen?

Bisherige manuelle, papiergestützte Abläufe lassen sich durch die Digitalisierung und der damit einhergehenden Automatisierung enorm verkürzen, was zudem Ressourcen spart. Die Aufgabenverantwortlichen finden auf diese Weise via Statusinformationen zu den Prozessen permanent aktuelle Informationen. Da es sehr einfach ist, in automatisierten Routinen zwischen aktuellen Daten und aufgestautem „Datenmüll“ zu unterscheiden, fallen keinerlei Aktenberge mehr an.

Ein Mehrwert für Compliance und Sicherheit

Behördliche Verwaltungsprozesse sowie die interne Best Practice eines Unternehmens sind zunehmend mit Compliance- und Sicherheitsanforderungen verbunden. Ein weiterer wichtiger Punkt zur Beantwortung der Frage „Was bedeutet Digitalisieren?“ ist, dass dadurch eine automatisierte Überprüfung und Überwachung jedes einzelnen Schritts in der Prozesskette ermöglicht wird. Die Mitarbeiter haben so die deutlich verbesserte Möglichkeit, sich auf ihre hauptsächlichen Aufgaben zu konzentrieren. Außerdem können sie wichtige Informationen untereinander austauschen, was sich mittel- und langfristig als sehr gewinnbringend erweist.

Evolution versus Revolution

In der Tat brauchte das Smartphone kaum zehn Jahre, bis es die halbe Menschheit sogleich nutzte. Bereits ein Drittel der Menschheit verwendet digitale Dienste wie Facebook, Twitter oder Instagram. Bei den kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) wurden die neuen Technologien allerdings nicht abrupt eingeführt. Hier darf man eher von einem evolutionären Prozess sprechen. Eine Kommunikation mit Fans und Followern in sozialen Netzwerken ist hier eher noch die Ausnahme.

Wohl aber wissen die KMU, dass sich Investitionen in regelmäßige Schulungen ihrer Mitarbeiter in Sachen Digitalisierung rechnen. Dabei verfolgen sie nicht unbedingt hochtrabende digitale Konzepte, wohl aber entscheiden sie sich für attraktive Einzelmaßnahmen, um daraus abzuleiten, welche Vorteile mit einer weiterführenden Digitalisierung für das Unternehmen verbunden sein können.

Deutschland ist noch ein Entwicklungsland in Sachen Digitalisierung

Der intensive Ausbau der Glasfaser-Breitbandnetze ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung einschließlich der digitalen Transformation. Doch insbesondere viele ländliche Regionen sind noch weit davon entfernt, was gerade die betroffenen Betriebe immer wieder moniert haben.

Auch fehlt es den meisten Schulen an einer ausreichenden Ausstattung beispielsweise mit modernen Smart Boards. Zudem sind nur wenige Lehrer dahingehend ausgebildet, ihren Schülern die neue digitale Welt zugänglich zu machen. Obwohl jeder weiß, dass digitale Kompetenz über Wohl und Wehe auf dem Lebensweg der jungen Menschen entscheidet. Einstmalige Entwicklungsländer wie China haben in dieser Angelegenheit längst die Nase vorn.

Mit der Kommunikation ist es übrigens so eine Sache: Wer im täglichen realen Miteinander sehr gut mit anderen Menschen auskommt, kann in den sozialen Netzwerken, also in der heutigen digitalen Lebenswelt eine ordentliche Bruchlandung hinlegen. Daher sind gute Schulungen in diesen Bereichen unverzichtbar, wenn es darum geht die Frage „Was bedeutet Digitalisieren?“ zu klären.

Digitalisierung verwischt die Grenzen zwischen Realität und Virtualität

Betrachten wir dazu das Beispiel VR-Brille. Bald wird es Normalität sein, dass Kunden zu Hause eine virtuelle Rundreise durch jeden beliebigen Laden machen. Sprachassistenten wie Alexa, Bixby, Cortana, Google Assistant und Siri sind für viele schon fast zu beliebten Arbeitskollegen oder Familienmitgliedern geworden. Für das Shoppen per Sprachassistent wurde extra der Begriff des „Conversational Commerce“ geprägt.

Was bedeutet Digitalisieren: Ein Nachwort

Zur Antwort auf die Frage, was bedeutet Digitalisieren, gehört aber auch der Hinweis darauf, dass sich nicht alle Menschen von den großen Digitalkonzernen auf diese fantastische Reise mitreißen lassen. Viele Ältere sind von den ganzen unklaren Symbolen, Möglichkeiten und Apps des Smartphones überfordert und empfinden den Segen manchmal eher als einen Fluch. An dieser Stelle sei bei der Digitalisierung unbedingt noch Nachbesserung angemahnt.

Samuel Altersberger ist Redakteur beim GewinnerMagazin. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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