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Management Modelle
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Ratgeber

4 geeignete Management Modelle für kleine Unternehmen

Kleinere Unternehmen müssen oft mit weniger Ressourcen auskommen als ihre großen Konkurrenten. Dennoch ist es für sie genauso wichtig, ein effektives Management-System zu haben. Wir haben 4 mögliche Management-Modelle für kleine Unternehmen zusammengestellt.

Management-Modelle sind ein essenzieller Bestandteil des Erfolgs von kleinen Unternehmen. Sie helfen, Prozesse zu optimieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und das Wachstum des Unternehmens zu fördern. Kleine Unternehmen haben oft nicht die Ressourcen, um große Teams oder teure Technologien einzusetzen. Daher müssen sie Management-Modelle wählen, die ihre spezifischen Bedürfnisse erfüllen und gleichzeitig flexibel genug sind, um sich an sich ändernde Marktsituationen anzupassen. 

4 Management-Modelle für kleine Unternehmen

Einige der beliebtesten Management-Modelle für kleine Unternehmen sind hier aufgelistet:

Autokratisches Modell

Das autokratische Modell ist ein sehr einfaches, direktes Modell und das erste der vier Management-Modelle. Es ist häufig bei kleinen Unternehmen anzutreffen, die über wenig Ressourcen verfügen. Es setzt voraus, dass der Manager alle Entscheidungen trifft und dass jeder Mitarbeiter diese Entscheidungen befolgt. 

Dieses Management-Modell funktioniert in Situationen, in denen eine schnelle Entscheidungsfindung erforderlich ist oder wenn es nicht möglich ist, alle Interessengruppen zu beteiligen. Da alle Entscheidungen vom Manager getroffen werden, gibt es keine Verzögerung oder Diskussion. Dieses Modell kann auch für Unternehmen mit geringem Budget eingesetzt werden. 

Allerdings hat dieses Modell auch seine Nachteile. Da der Manager alle Entscheidungen trifft und keine Mitarbeiterbeteiligung stattfindet, besteht die Gefahr fehlerhafter Entscheidungen oder mangelnder Kreativität bei der Problemlösung. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen, die mit diesem Modell arbeiten, einen starken Fokus auf Feedback haben und Mitarbeitern regelmäßig Gelegenheit geben, ihre Ideen zu teilen.

In jedem Fall lohnt es sich für kleine Unternehmen, das autokratische Modell als Option in Betracht zu ziehen. Obwohl es nicht immer ideal ist, kann es eine sehr effiziente Lösung für Situationen sein, in denen eine rasche Entscheidungsfindung notwendig ist und kein Zeitbudget für Diskussion und Abstimmung vorhanden ist.

Flat-Hierarchie

Kleine Unternehmen müssen oft mit beschränkten Ressourcen auskommen, was es schwierig macht, eine komplexe Hierarchie zu implementieren. Eines der Management Modelle, das für Unternehmen dieser Größenordnung gut funktioniert und ihnen hilft, produktiver zu arbeiten und Kosten zu sparen, ist die flache Hierarchie. Bei der flachen Hierarchie wird der Fokus auf einer eher horizontalen Struktur gelegt. Es gibt weniger Etagen der Führung und mehr direkte Berichtslinien. Wenn jeder Mitarbeiter über die gleichen Zugangsmöglichkeiten verfügt, kann er schneller und effizienter arbeiten. 

Flache Hierarchien ermöglichen es dem Team, schneller auf Veränderungen zu reagieren und flexibel zu sein. Eines der Hauptziele der flachen Hierarchie ist es, Entscheidungsfindung und Kommunikation zu vereinfachen. Es gibt viel weniger berichtende Linien, da jeder Mitarbeiter direkt mit seinem Vorgesetzten in Kontakt treten kann, ohne mehrere Ebenen des Management-Systems überspringen zu müssen. Dadurch werden Entscheidungsprozesse vereinfacht und beschleunigt. Ein weiterer Vorteil der flachen Hierarchie ist die Steigerung von Motivation und Engagement bei Mitarbeitern. Mit mehr Verantwortung bei jedem Teammitglied können sich alle einbringen und ihre Ideen einbringen – unabhängig vom Status oder den Erfahrungsniveaus innerhalb des Teams. Dies fördert die Kreativität im Team und schafft letztlich eine positive Arbeitsatmosphäre, in der sich alle gegenseitig unterstützen können. 

Unabhängig davon, ob es sich um ein Startup oder ein etabliertes Unternehmen handelt: Die Implementierung der flachen Hierarchiestruktur kann kleinen Unternehmen helfen, produktiver zu arbeiten und Kosteneinsparungspotentiale zu nutzen. Mit mehr Flexibilität in Bezug auf Entscheidungsfindungsprozesse sowie gesteigerter Motivation bei den Mitarbeitern bietet das zweite Modell der vier Management-Modelle viele Vorteile für Unternehmen aller Größen.

Matrix-Management-Modell

Das Matrix-Management-Modell ist ein Management-Modell, das auf dem Prinzip basiert, dass verschiedene Abteilungen innerhalb eines Unternehmens unabhängig voneinander arbeiten. Dieses Modell wird häufig in kleinen Unternehmen angewandt, da es die Effizienz der Arbeit erhöht und den Leistungsdruck auf die Angestellten mindert. 

Ein weiterer Vorteil des Matrix-Management-Modells ist, dass es den Führungskräften ermöglicht, sich auf die Gesamtleistung des Unternehmens zu konzentrieren statt nur auf eine einzelne Abteilung. Das Matrix-Management-Modell besteht aus mehreren Ebenen, an denen jeweils unterschiedliche Aufgaben bearbeitet werden. Die oberste Ebene beinhaltet die Gesamtheit aller Abteilungen und deren Zusammenarbeit. Die mittlere Ebene bezieht sich auf die Zusammenarbeit verschiedener Teile der obersten Ebene. Und die untere Ebene beinhaltet die Arbeit der einzelnen Angestellten in den verschiedenen Abteilungen.

Projektbasiertes Modell

Das projektbasierte Modell ist das vierte der Management-Modelle und besonders gut für kleine Unternehmen geeignet, weil es die Arbeit in kleinen Teams organisiert und so die Kommunikation verbessert. In diesem Management-Modell wird jedes Teammitglied für ein bestimmtes Projekt verantwortlich gemacht. Dadurch erhält jeder Mitarbeiter einen klaren Überblick über seine Aufgaben und Verantwortlichkeiten. 

Ein weiterer Vorteil des projektbasierten Managements ist, dass es die Kreativität und Innovationskraft der Mitarbeiter fördert. Durch die strukturierte Arbeitsweise werden die Mitarbeiter motiviert, neue Ideen umzusetzen und so das Unternehmen voranzutreiben. Ein Nachteil des projektbasierten Managements ist, dass es häufig zu Terminverschiebungen und -überschneidungen kommt. Außerdem ist es oft schwierig, das richtige Maß an Kontrolle und Flexibilität zu finden.

Samuel Altersberger ist Redakteur beim GewinnerMagazin. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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