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Ratgeber

Das braucht die perfekte Visitenkarte, um aufzufallen

Im Zeitalter der Digitalisierung erscheinen Visitenkarten dem ein oder anderen vielleicht als veraltet. Doch mit dem richtigen Material, Design und Content kannst du anderen in positiver Erinnerung bleiben.

Die Visitenkarte dient dazu, dich und dein Unternehmen zu repräsentieren und mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Und auch hierbei gilt: Der erste Eindruck zählt – und der steht nach wenigen Augenblicken. Wir bekommen eine Visitenkarte, betrachten sie und bilden uns sofort eine Meinung über den Menschen und sein Unternehmen. Deshalb solltest du bei der Gestaltung deiner Karte auf wichtige Details achten.

Der richtige Content

Was solltest du nun auf deine Visitenkarte schreiben? Drei Dinge sind essentiell:

  • Dein Vorname und Name sowie der Firmenname
  • Eine Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen (je nach Zielgruppe via E-Mail, Festnetznummer, Handynummer, Postadresse, LinkedIn-Konto …)
  • Die Tätigkeit deines Unternehmens

Doch du kannst deine Karte auch mit weiteren Informationen ergänzen, ganz nach deinem Geschmack und deinen Prioritäten. Dazu könntest du auf deine Visitenkarte folgende Details drucken:

  • Das Logo der Firma
  • Einen Slogan
  • Die Berufsbezeichnung
  • Den Abschluss, akademischen Titel oder die Position im Unternehmen
  • Eine Kurzvorstellung der Firma mithilfe von prägnanten Stichworten
  • Weitere Möglichkeiten, sich über dich zu informieren, zum Beispiel über die Webseite, die YouTube-, oder Facebook-Seite oder Xing- sowie LinkedIn-Profile

Das Design

In erster Linie sollte deine Visitenkarte gut strukturiert sein. Es bringt nichts, alle der oben genannten Informationen auf die Karte zu packen, wenn der Leser überfordert ist. Im Fokus steht immer der Kunde. Er soll auf einen Blick die wichtigsten Daten lesen und dich schnell und einfach erreichen können.

Farbwahl

Die Auswahl der Karten- sowie Schriftfarbe hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ist deine Zielgruppe jünger, älter, dynamisch, alternativ? Zu knallige Farben sprechen Kunden im Bankensektor beispielsweise weniger an. Viele nutzen dunkle Kartenfarben und hellere Schriftfarben. Das wirkt edel. Achte aber darauf, dass der Kontrast stark genug ist. Als letzter Ratschlag gilt: Weniger ist mehr. Arbeite lieber nur mit zwei oder maximal drei Farben.

Schriftgröße und -art

Natürlich muss jeder die Karte gut lesen können. Du kannst dazu einige Probeexemplare drucken lassen und sie Freunden und Bekannten geben, um ein Feedback zu erhalten. Was die Schriftart betrifft, können dekorative Schriften schnell die Lesbarkeit beeinträchtigen. Sie sehen zwar gut aus, lenken aber letztlich vom Inhalt ab.

Einheitlichkeit

Für das Branding ist die Einheitlichkeit in allen Bereichen deines Unternehmens wichtig. E-Mails, Webseite, Briefe, Postkarten, Logo und auch Visitenkarten sollten ein wiedererkennbares Design aufweisen.

Akzente setzen

Du solltest dir vor der Anordnung der ausgewählten Elemente überlegen, was du am stärksten gewichten möchtest. Ist dein Logo so aussagekräftig und erklärt sofort, was dein Unternehmen macht, kannst du das betonen. Wenn du lieber den Namen der Firma in den Vordergrund stellen möchtest, sollte der nicht von anderen Informationen, wie deinem Vornamen und Namen, verdrängt werden. Um Akzente zu setzen, kannst du eine prominente Position wählen, die Größe variieren oder mit Farben, Fett- oder Kursivdruck arbeiten. Achte aber darauf, dass du das Auge nicht überforderst. Weder zu viele Farben kommen gut an noch eine zu große typografische Vielfalt. Die Faustregel lautet: Maximal drei verschiedene Stile.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken

Du solltest die Rückseite deiner Visitenkarte keineswegs leer lassen. Während du bereits auf der Vorderseite alle wichtigen Fakten präsentiert hast, könntest du die Rückseite kreativer gestalten. Wie wäre es mit einer größeren Version deines Logos oder einem Bild, das deine Unternehmensvision ausdrückt?

Größe und Materialwahl

Die übliche Größe für Visitenkarten beträgt 84 x 55 Millimeter. Sehr viel größer sollten die Karten nicht sein, da sonst die Gefahr besteht, dass sie nicht in die Portemonnaies passen und zu Hause liegen bleiben. Was die Dicke betrifft, kommt eine zu dünne Visitenkarte definitiv nicht gut an. Als hättest du kein Geld, eine ordentliche Karte zu produzieren oder keinen Geschmack. Achte deshalb darauf, dass sie, wenn du dich für Papier als Material entscheidest, aus mehreren Lagen Karton besteht. Empfehlenswert sind hochwertige Varianten in Grammaturen zwischen 250 und 400 g/m2. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, die Karte aus Holz, Schiefer oder Metall drucken zu lassen. Praktischer für den Geldbeutel sind jedoch klassische Visitenkarten aus Papier.

Sich von der Masse abheben

Eine Standardvisitenkarte mit ein wenig Text und Logo kann jeder kreieren. Wenn du dich aber mit einem einzigartigen Design abheben willst, gibt es die folgenden Möglichkeiten: Du könntest eine glänzende Oberfläche wählen. Das ist aufregender als der übliche matte Druck. Außerdem kannst du Prägungen oder Stanzungen nutzen, Lack, Goldfolien oder die Ränder abrunden. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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