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Meinung

Lesetipp: Status-Spiele. Wie ich in jeder Situation die Oberhand behalte

Es gibt Personen, die reißen innerhalb weniger Augenblicke jedes Gespräch an sich. Andere werden ständig unterbrochen. Manche bringen einen Polizisten dazu, den Strafzettel zu zerreißen, während ein anderer lieber seine Suppe kalt isst, als sich beim Kellner zu beschweren. Woher kommt das? Dieses Buch liefert die Antwort

Stell dir mal vor: Du betrittst ein Café, legst deine Jacke über einen Stuhl am letzten freien Tisch, gehst kurz zur Toilette. Beim Wiederkommen siehst du eine andere Person genau dort sitzen, die absolut nicht nicht bereit ist, diesen Platz wieder freizugeben. Und schon beginnt ein Spiel um Recht, um Behauptung oder Nachgeben, ein Spiel, das in seinen Möglichkeiten vielschichtiger nicht sein könnte. Es führt manchmal, wenn man es auf die Spitze treibt, sogar zu einer Auseinandersetzung mit tödlichem Ausgang. Warum das? Weil es um die jeweilige eigene Stellung, den eigenen Status geht, den man zeigen und verteidigen will und soziologisch gesehen auch muss.

Warum haben manche Menschen keinen Erfolg?

Nun lassen die meisten Menschen solche Konflikte nicht so weit eskalieren – sie versuchen vielmehr Kompromisse auszuhandeln oder geben um des lieben Friedens willen nach. Dies hängt ganz von ihrem Selbstbewusstsein, ihrem Selbstwertgefühl ab, was die Autoren als „Inneren Status“ definieren würden. „Arrogantes Arschloch“, „Der hat´s wohl nötig“ oder „Chauvi“ wären hier mögliche Ausdrücke, mit denen sie den aus einem solchen Duell hervorgegangenen Sieger bezeichnen würden. Menschen mit einem grundsätzlich niedrigem inneren Status mögen sich sogar  fragen: „Warum passiert das immer mir? Warum kann ich mich einfach nicht durchsetzen? Warum hört mir keiner zu?“ Und vielleicht auch weiter: „Warum habe ich in der Liebe immer so ein Pech? Warum hackt der Chef ständig auf mir herum?“ Oder ganz grundsätzlich: „Warum bin ich in allem so erfolglos?“ Das alles sind Fragen, denen in diesem Buch nachgegangen wird.

Auch hoher Status hat Nachteile

Sehr interessant sind aber auch die möglichen Fragen desjenigen, der sich selbst und seine Bedürfnisse auf Biegen und Brechen durchsetzt und damit einen sowohl hohen inneren als auch äußeren Status zum Ausdruck bringt: „Warum meidet man mich? Warum habe ich keine Freunde? Warum funktionieren meine Beziehungen nicht?“  –  In diesem unterhaltsamen und durchaus auch spannenden Buch beschreiben die Autoren auf wirklich amüsante Art verschiedene ganz alltägliche private und berufliche Situationen, die jedem Leser so ähnlich bekannt sein dürften und analysieren diese mit Hilfe eines zu Grunde gelegten Status-Modells in allen seinen Kombinationsmöglichkeiten bzw. Spielarten.

Sie zeigen auf eine überaus geistreiche Weise, wie wichtig es ist, den eigenen Status situationsangemessen flexibel und klug zu variieren. Allein das Lesen, die vielen Dejá-vus, werden den Blick auf sich selbst und die anderen schärfen. Es möchte einen ermutigen, mit Begeisterung und Empathie, mit Interesse und Wachheit, den eigenen Alltag und beruflichen Erfolg zu gestalten. Sabine Asgodom, eine bekannte  Managementtrainerin schreibt über Status Spiele: „Nie war mir die Wichtigkeit von Status-Spielen so klar… Leute, macht euch auf was gefasst.“

Mehr über das Status-Modell erfährst du auch in diesem Artikel.

Chefredakteur des GEWINNERmagazins, PR-Experte und Gesicht hinter den Content und Blog-Strategien von internationalen Konzernen und erfolgreichen Unternehmern aus ganz Deutschland. Mehr unter rubenschaefer.de

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