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Wie wirke ich auf andere
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Ratgeber

Der erste Eindruck zählt: Wie wirke ich auf andere?

Jeder hat sich schon einmal die Frage gestellt: Wie wirke ich auf meine Umwelt? Tatsächlich ist erwiesen: Der erste Eindruck von seinem Gegenüber wird in dem Bruchteil einer Sekunde gefällt. Der andere muss nicht einmal etwas gesagt haben und schon hat das Gehirn entschieden, ob die andere Person einem sympathisch ist oder eben nicht.

So kommt es vor, dass Personen, die tatsächlich ganz nett und umgänglich sind, als kühl und distanziert wahrgenommen werden. Vielleicht ist die Person aber nur schüchtern und unsicher und versucht, das hinter einer kühlen Fassade zu verstecken. In diesem Ratgeber geht es um die Antwort auf die Frage „Wie wirke ich auf andere?“.

Wie wirke ich auf andere? So reagieren Leute, wenn sie einen anderen Menschen das erste Mal sehen

Erklären wir zunächst, was man bei der ersten Begegnung nicht sieht. Welchen Charakter man hat und was seine Absichten sind, ist bei einer ersten Begegnung ebenso wenig ersichtlich wie der Bildungsabschluss oder der ausgeübte Beruf. Man wird sich aber dennoch ein erstes Urteil bilden. Das ist im privaten Bereich wichtig, im beruflichen aber noch sehr viel mehr. Denken wir nur an ein Vorstellungsgespräch. Ob man die Stelle bekommt oder nicht, kann tatsächlich davon abhängen, welchen ersten Eindruck der Personalchef von einem hat. Unsere Körpersprache spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn damit kann beeinflusst werden, wie ich auf andere wirke. 

Bereits eine Studie aus dem Jahr 1967 belegt: Wie wir auf andere wirken, ist zu 55 Prozent von unserer Mimik und Gestik abhängig. Eine beinahe ebenso wichtige Rolle spielt der Klang unserer Stimme, also wie wir unsere Sätze betonen. Nur 7 Prozent hingegen sollen den Inhalt unserer Sätze ausmachen. Drastisch ausgedrückt: Man kann auch einmal Unsinn von sich geben, solange es in einem freundlichen Tonfall rübergebracht wird. Fakt ist: Wenn wir einen Menschen das erste Mal sehen, schließen wir aufgrund seiner äußeren Merkmale auf seinen Charakter.

Der erste Eindruck: So wirke ich auf andere positiv

Wer bei einem ersten Treffen einen bleibenden und guten Eindruck hinterlassen möchte, sollte folgende Punkte beachten.

Tipp 1: Nicht verkrampfen

Wer unbedingt einen guten Eindruck hinterlassen und auf andere positiv wirken möchte, wird viel zu sehr damit beschäftigt sein, alles richtig zu machen und letztendlich nur angespannt wirken. Man sollte sich also nicht die ganze Zeit Gedanken darüber machen,  ob man gerade auf andere positiv wirkt, denn das strahlt man dann auch aus.

Tipp 2: Lächeln wirkt Wunder

Ein Lächeln kann nicht nur das Eis zwischen zwei Menschen zum Schmelzen bringen. Wer lächelt, setzt automatisch Glückshormone frei und fühlt sich dadurch selbst sehr viel entspannter und gelöster. Das merken auch andere und die Ausstrahlung wird automatisch besser und man wirkt auf andere positiv. Selbst in schwierigen Situationen sollte man daher immer ein Lächeln auf den Lippen haben und daran denken, welch positive Auswirkungen dieses hat.

Tipp 3: Blickkontakt halten

Nichts ist wichtiger, als im Gespräch mit seinem Gegenüber den direkten Augenkontakt zu halten. So merkt der Gesprächspartner direkt, dass man an ihm und seinen Problemen Interesse zeigt und so automatisch auf andere positiv wirken kann. Auch wenn man schüchtern ist, sollte man daher versuchen, den Blickkontakt zu seinem Gegenüber zu halten. Damit ist natürlich kein Starren gemeint, sondern ein offener und interessierter Blick.

Tipp 4: Sich nicht verkleiden

Wer sich am Abend in das kleine Schwarze zwängt, sich aber im legeren Hosenanzug viel wohler fühlt, strahlt das aus. Man hat dann ständig das Gefühl, dass etwas zwickt oder scheuert und kann sich auf seinen Gesprächspartner überhaupt nicht konzentrieren. Viel schlimmer noch: Er wird merken, dass du ein Problem hast und es vielleicht sogar auf sich beziehen. Zu welchem Anlass auch immer: Man sollte sich dem Anlass entsprechend und dennoch so kleiden, dass man sich wohl fühlt.

Also: Wie wirke ich auf andere? Wenn man alle vorgenannten Tipps beherzigt, wird man positiv auf andere wirken. Die Menschen merken sich nicht, was ein anderer gesagt oder getan hat. Noch nach Jahren aber wissen sie, welche Gefühle dieser Mensch in ihnen ausgelöst hat. Sein Gegenüber also mit Respekt zu behandeln, ihm ein Lächeln zu schenken und ihm seine ganze Aufmerksamkeit zu widmen, kann der Schlüssel zum Erfolg sein.

Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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