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Wladimir Simonov

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Wladimir Simonov: „Meine Kunden sollen den Markt dominieren!“

Wladimir Simonov ist Coach, speziell für Versicherungsvermittler und Finanzberater. In diesem Interview erzählt er uns, wie er sein Business nach und nach aufgebaut hat und wie er seinen Kollegen heute dabei hilft, noch viel erfolgreicher zu werden.

Wladimir Simonov, willkommen im Gewinnermagazin. Stell dich doch bitte kurz vor: Wer bist du und wie läuft es aktuell?

Wladimir Simonov: Seit etwas mehr als einem Jahr coache ich Finanzdienstleister und unterstütze sie dabei, einfach mehr Umsatz zu machen. Für diese Nische bin ich inzwischen einer der bekanntesten – wenn nicht der bekannteste – Experten in Deutschland. 2019 lief außerordentlich gut, wir konnten aus dem Stand einen siebenstelligen Umsatz erreichen. Einfach war das aber nicht – wir hatten viele Herausforderungen, was aber auch logisch ist, wenn man innerhalb eines Jahres so brutal schnell von quasi 0 auf über 1 Mio Euro skaliert.

Was war letztes Jahr dein persönliches Highlight?

Es gab ein paar persönliche Highlights bei Wladimir Simonov Consulting. Aber das erste war, als wir den ersten Kunden (junger Versicherungsmakler, der sich von seinem bisherigen Strukturvertrieb trennte und ohne eigene Kunden startete) von quasi Null auf fünfstellige Monatsumsätze gebracht haben. Das war sehr befriedigend zu sehen, dass unser System auch für komplette Neulinge funktioniert. Dann wurde ein weiterer Meilenstein erreicht von einem Kunden, der es geschafft hat, innerhalb von vier bis sechs Wochen Coaching seinen Umsatz fast zu verzehnfachen. Damit hat er die magische Hürde von einer Million Wertungssumme durchbrochen.

„Es sind Meilensteine erreicht worden, von denen ich bisher selbst nicht ausgegangen bin, dass sie möglich sind.“

Was bedeutet das genau?

Das ist gleichbedeutend mit einer Provision von vierzig bis fünfzig Tausend Euro. Er hat also Kunden gewonnen, die über die nächsten Jahre Beiträge von insgesamt über einer Million Euro zahlen werden. Wertungssumme ist ein feststehender Begriff in der Finanzbranche. Durch diesen Kunden haben wir gelernt, dass es möglich ist, diesen Meilenstein innerhalb so kurzer Zeit zu erreichen. Ende des Jahres hatten wir dann noch den ersten Kunden, der es innerhalb von nur 6 Monaten Coaching geschafft hat, mit unserem System fast schon spielend sechsstellige Monatsumsätze zu knacken. Besonders diese beiden letzten Meilensteine hätte ich zu meiner aktiven Zeit als Versicherungsmakler selbst niemals für möglich gehalten – und besonders nicht die hohe Beratungsqualität durch unsere digitalen Beratungsprozesse, mit der diese hohen Umsätze erreicht wurden.

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Wladimir Simonov: So ging es nach oben

Du selbst warst vorher schon seit 2005 als Versicherungsmakler selbstständig – wie hat das für dich angefangen? Warum coachst du heute?

Einige Sachen sind aus glücklichen Zufällen entstanden, der Weg war alles andere als geplant. 1996 bin ich mit meinen Eltern aus der Ukraine nach Deutschland ausgewandert. Ich habe also hier in Deutschland tatsächlich als Asylant begonnen, die ersten paar Monate lebte meine Familie im Asylheim. Schnell fanden wir allerdings damals eine eigene Wohnung und ich habe den Anschluss in der Schule gefunden. Dann habe ich mein Abitur in Landshut gemacht. Mir fiel dann auf, dass alle aus meiner Familie ein Studium hatten. Da hatte ich aber vorerst kein Bock drauf, ich wollte arbeiten.

Was für einen Job wolltest du, Wladimir Simonov, denn haben?

Welche Branche ist denn im Jahr 2005 angesehen, wo kann ich gut Geld verdienen, in einem schönen Büro und relativ entspannt arbeiten? Das war damals für mich eben die Finanz- bzw. Versicherungsbranche. Also habe ich mich bei einigen Banken und Versicherungen beworben. In München habe ich dann einen Ausbildungsplatz bei Swiss Life im Innendienst bekommen.

Wie ging es dann für dich weiter?

Schnell haben sowohl die Swiss Life als auch ich festgestellt, dass Innendienst – also Verwaltung – nichts für mich ist. Immer die gleichen Akten bearbeiten – hat mich jetzt nicht begeistert. Deshalb hat Swiss Life mich dann sogar in der Probezeit gekündigt. Ich war geschockt, mit 20 Jahren dachte ich, jetzt ist mein Leben vorbei. Habe mich wie ein arbeitsloser Assi gefühlt. Ich werde wohl nie was Vernünftiges in meinem Leben schaffen, so dachte ich. Das war wirklich der Schock meines Lebens. Und so saß ich dann im Zug auf der Fahrt nach Hause, und während ich da so saß, dachte ich mir, dass es so jetzt nicht enden kann. Ich musste was tun!

Was hast du dann gemacht?

Im Kopf habe ich mir eine Liste gemacht, wo ich anrufen könnte, um eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Das war dann ein älterer Versicherungsmakler, den ich von ein paar Schulungen kannte. Er hat meiner Bewerbung dann tatsächlich zugestimmt, allerdings wollte er mich nur im Außendienst – also im Vertrieb. Für mich war das damals Klinken putzen und Leuten irgendwas aufschwatzen, was sie eh nicht brauchen – also ein großes Mindset-Problem was Verkauf und Vertrieb angeht. Trotzdem habe ich die Herausforderung angenommen.

Das ist natürlich problematisch… was hat dich angetrieben, weiterzumachen?

Mit 200 Euro Ausbildungsvergütung konnte ich gerade mal das Zugticket bezahlen, um zur Arbeit zu kommen. Deshalb musste ich dann in einem Restaurant aushelfen, um mich über Wasser halten zu können. Das war eine harte Zeit und es war auch sehr schwer allein aus dieser Situation herauszukommen. Ich habe mein Heil in der Fachlichkeit gesucht; also alles Wissen aufgesaugt, um einfach der beste Finanzberater der Welt zu werden. Dann kommt eigentlich kein Kunde an mir vorbei, so dachte ich zumindest. Aber solang niemand weiß, dass es mich gibt kann ich noch so ein geiler Typ sein – es bringt leider nichts. In dieser Zeit musste ich mir sogar von meiner Mutter Geld leihen, um überhaupt weiterhin so tun zu können als wäre ich selbstständig.

Wie hast du deinen Bekanntheitsgrad, deine Marke Wladimir Simonov vergrößert?

Dann bin ich auf die Idee gekommen, im Internet nach Kunden zu suchen. „Die meisten Leute sind online unterwegs, ich bin online unterwegs, also mache ich mir eine Website“, so dachte ich mir. Trotzdem hat keiner bei mir gekauft. Im Januar 2011 bin ich dann auf den Trichter Social Media gekommen und habe mir einen neuen Facebook-Account für den Versicherungsmakler Wladimir Simonov gemacht und Content publiziert. Dadurch habe ich dann zunächst langsam mehr Kunden bekommen.

Kunden auf Knopfdruck: So arbeitet Wladimir Simonov

Hattest du Vorbilder dabei, die den Schritt über Social Media bereits gewagt hatten?

Es gab damals noch keinen anderen Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister, der auf Social Media gesetzt hat. Es hat etwas gedauert, bis ich ein Konzept gefunden habe, mit dem ich sozusagen auf Knopfdruck Kunden finden kann. Innerhalb von vier Jahren konnte ich nur durch Facebook über 1.000 Neukunden gewinnen. Das bedeutet: Fast jeden Tag ein neuer Kunde. Das ist für die Versicherungsbranche verdammt viel. Ich hatte keine direkten Mitarbeiter und musste mich dementsprechend um alles kümmern, dadurch bin ich dann in der Zeit eine 70- bis 80-Stunden-Woche gefahren.

Und wie ist es für dich dann weitergegangen, wie kam es zum Coaching?

Zum Umdenken kam es durch ein erfreuliches Ereignis, meine Frau wurde schwanger und meine Tochter wurde geboren. Da habe ich angefangen, mir die richtigen Gedanken zu machen. „Das kann so doch nicht alles gewesen sein. Ich kann nicht sechs Tage die Woche, zehn bis zwölf Stunden am Tag arbeiten. Da habe ich keine Zeit für meine Tochter, meine Familie.“ Dann habe ich angefangen mein Geschäft zu optimieren: Ich habe es digitalisiert, delegiert und automatisiert. So habe ich es geschafft, bei gleichem Umsatz nur noch einen einzigen Tag pro Woche in mein Versicherungsgeschäft zu investieren.

„Eigentlich willst du einen Premiumkunden. Einen Kunden, der nur dich will und genau zu dir passt.“

Wow – wie hast du die freie Zeit dann genutzt?

Leute kamen auf mich zu und fragten mich, wie ich das geschafft habe, dass mein Geschäft so lukrativ geworden ist – wie ich so viele Kunden gewinne und dabei so wenig arbeite. Dadurch habe ich angefangen Kollegen zu helfen, was mir sehr viel Spaß bereitet hat. Das war dann der Grundstein für das Coaching. Irgendwann kam dann der logische Schritt ein Coaching-Business aufzuziehen.

Die Versicherungsbranche ist gefühlt ja eher altmodisch, oder? Wie haben die Kollegen auf dich reagiert?

Ja, sogar schon fast mittelalterlich angehaucht, dafür ganz ohne Mode. Einfach, weil die meisten Finanzberater keinen Plan haben, wie sie den nächsten Kunden gewinnen. Was Vermittlern am häufigsten beigebracht wird, ist das Empfehlungsmarketing. Das funktioniert zwar grundsätzlich, aber dauert sehr lange bis es anläuft und ist in der Regel keine planbare Quelle für die Neukundengewinnung. Des Weiteren muss die Grundvoraussetzung stimmen, nämlich, dass deine Kunden dauerhaft mega zufrieden sind mit dem, was du tust.

Empfehlungen bringen nichts

Wann hattest du deinen ersten Kunden nach einer Empfehlung?

Jemand, der dich nur mittelmäßig gut fand, wird dich nicht weiterempfehlen. Das heißt also, du brauchst viele, viele Kunden, die dich sehr sehr gut finden, damit sie dich auch weiterempfehlen. Das dauert lange. Meine erste Empfehlung habe ich nach fast drei Jahren bekommen, obwohl ich Kunden dazu richtig gepusht habe.

Klingt also eigentlich nach einer nicht so schlauen Idee?..

Ich kenne kaum Vermittler, die mit diesem System 6stellige Jahresumsätze erreichen. Was wirklich dumm ist in unserer Branche: Es gibt Firmen, die Leads verkaufen. Da zahlst du dann 80 bis 150 Euro für einen Kunden, was grundsätzlich kein schlechter Preis ist. Da muss man dann aber schon wissen, wofür man eigentlich zahlt. Denn diese Kunden sind teilweise mit unseriösen Landingpages gewonnen worden, auf denen dann Sachen stehen wie zum Beispiel: Private Krankenversicherung ab 49 Euro oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung für nur fünf Euro im Monat oder starte deine Altersvorsorge für 25 Euro im Monat. Der Kunde ist sozusagen verdorben, der will etwas, was es nicht gibt oder was keinen Sinn macht. Außerdem sind diese Leadhändler richtig dreist und verkaufen die Anfragen häufig mehrfach und sind sehr unkulant bei Reklamationen. Einer der Marktführer in dem Bereich soll sogar den Reklamationsgrund „Spricht kein Deutsch“ gestrichen haben. Aber eigentlich willst du doch einen Premiumkunden. Einen Kunden, der nur dich will und genau zu dir passt.

Du hattest selber Schwierigkeiten beim Verkaufen. Jetzt bringst du es anderen bei – wie hast du es denn gelernt? War das Try and Error oder hast du dir einen Coach gesucht?

Mit der Zeit wird man natürlich besser. Ich hatte eine sehr intensive Zeit und habe in 4 Jahren über 1.000 Kunden gewonnen, dafür musste ich sicherlich einige Tausend Verkaufsgespräche führen. Dadurch, dass man viele Gespräche führt, lernt man immer mehr. Richtig verkaufen gelernt, habe ich aber erst nach dem Coaching bei Baulig Consulting. Alles, was die Bauligs abliefern, ist in Deutschland unerreicht. Wahrscheinlich sogar weltweit.

„Es gibt aber schon noch zu viele schwarze Schafe, die ich eliminieren will.“

Hast du Einblicke in den internationalen Coaching-Markt?

Ja, 2018 habe ich mich auch in den USA coachen lassen. In den Staaten ist das Verkaufen viel einfacher. Jeder hat eine Kreditkarte. Der Deutsche geht erst etwas kaufen, wenn genug Geld auf dem Konto ist. Das ist in den USA eben nicht so. Da hat man schneller auch ein Coaching für mehrere Zehntausend Euro verkauft. Deutsche müssen sich sehr sicher sein, dass genug Geld da ist, bevor überhaupt die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt wird.

Wie arbeitest du mit deinen Kunden zusammen?

Wir haben online einen Mitgliederbereich, in dem die Kunden sich das Wichtigste selbst beibringen. Learning by Doing. Zu Beginn bekommt jeder Kunde Lernmaterial oder Videos und dazu entsprechende Hausaufgaben. Wenn diese Aufgaben erfüllt sind, kommt das nächste Level, um im System weiterzuarbeiten. Flankiert wird das ganze durch eine Facebook-Gruppe, in der Fragen geklärt werden können. Da wird mit uns gemeinsam in die Tiefe gegangen, was als nächstes umgesetzt werden soll. Und wir haben tägliche Coaching-Calls. Wir machen verschiedene Calls, in denen es dann zum Beispiel um Vertrieb und Verkauf, Marketing, Technik oder Mindset geht.

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Wladimir Simonov Coaching: Das musst du mitbringen

Muss man bereits Finanzberater oder Makler sein, um mit dir zusammen zu arbeiten?

Wir arbeiten nur mit eingetragenen Vermittlern zusammen. Jeder Finanzdienstleister braucht einen Registereintrag, damit er als Vermittler von Versicherungs- und Finanzprodukten tätig werden darf. Es werden verschiedene Dinge geprüft, wie zB die fachliche Eignung und dass er auch einen einwandfreien Leumund hat. Du darfst erst Versicherungen und Finanzprodukte vermitteln, wenn du deine Prüfung abgelegt hast. Dieser Beruf ist schon stark reglementiert. Es gibt aber schon noch zu viele schwarze Schafe, die ich eliminieren will. Wir nehmen nur seriöse Vermittler auf, die einen guten Eindruck machen und was draufhaben. Jeder, der bei meinen Kunden eine Versicherung unterschreibt, ist für die anderen Vermittler schon mal vom Markt. Die schwarzen Schafe wollen wir so vom Markt verdrängen, meine Kunden sollen dominieren – für einen insgesamt besseren Ruf der Branche und mehr Vertrauen durch die Verbraucher.

Wie weit bist du auf dieser Mission?

Die Erfahrung der letzten Monate hat mir auch gezeigt, dass wir dazu imstande sind, Leuten zu helfen, ein Millionengeschäft aufzubauen. Ein Kunde hat innerhalb kürzester Zeit sogar nun 20 Mitarbeiter eingestellt, um dem Kundenansturm Herr zu werden. Es sind Meilensteine erreicht worden, von denen ich bisher selbst nicht ausgegangen bin, dass sie möglich sind. Heute ist es so, dass ich guten Gewissens behaupten kann, ein System zu haben, mit dem jeder diese Ziele erreichen kann – wenn er das richtig und motiviert umsetzt, was mein Team und ich vorgeben. Genau das müssen wir dieses Jahr unseren zukünftigen Kunden vermitteln.

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Über Wladimir Simonov

Wladimir Simonov ist gebürtiger Ukrainer und lebt seit seinem elften Lebensjahr in Deutschland. Im Jahr 2005 beginnt er seine Karriere als Versicherungsmakler bis er sich 2018 dafür entscheidet, ins Coachingbusiness zu wechseln. Mit dem Gewinner-Magazin sprach Simonov über seinen holprigen Werdegang und wie er es heute schafft, Finanzdienstleistern zu einem Millionengeschäft zu verhelfen. Er schreibt auch eine Kolumne für das Gewinnermagazin.

Du bist Finanzberater, Versicherungsvermittler oder Vermögensberater?
Wenn du dich für ein Coaching bei Wladimir Simonov interessierst, dann melde dich jetzt für ein kostenloses Erstgespräch auf seiner Website an.

Klicke hier: www.wladimirsimonov.de

Ruben Schäfer

Chefredakteur des GEWINNERmagazins, PR-Experte und Gesicht hinter den Content und Blog-Strategien von internationalen Konzernen und erfolgreichen Unternehmern aus ganz Deutschland. Mehr unter rubenschaefer.de

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