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Alessandro Principe
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Interviews

Alessandro Principe: „Wir versorgen Unternehmen mit Top-Vertrieblern!“

Alessandro Principe ist der Gründer und Geschäftsführer von AP Hochpreisvertrieb GmbH. In dieser Funktion bildet er leistungsstarke Vertriebler aus und vermittelt sie an Unternehmen weiter. Wieso er Vertrieb als „sexy“ empfindet und warum viele Verkäufer ihre eigene Haltung überdenken sollten, erfahrt ihr im Interview.

Jedes Unternehmen dieser Welt braucht einen Vertrieb, egal, ob Online- oder Offlineverkauf. Denn Unternehmen verdienen nur an einer Stelle Geld – und das ist dort, wo verkauft wird. Verkaufen fällt vielen Menschen allerdings schwer, da sie es nicht richtig können. Gleichzeitig bietet es enorme Verdienstchancen. Daher wollen viele Menschen wissen, wie Verkaufen geht und wie leichtfüßig es sein kann. Nur so können Verkäufer ihre Umsätze deutlich steigern. Einer, der genau weiß, wie Vertrieb geht und dass Verkaufen auch eine Menge Spaß machen kann, ist Alessandro Principe. 

Der gelernte Kaufmann für Versicherungen und Finanzen kann auf über 14 Jahre Erfahrungen zurückgreifen – bereits im Alter von 15 arbeitete er im Vertrieb, 2017 gründete er sein eigenes Vertriebsunternehmen. Sein Business lief gut, der Vertriebler wurde immer weiterempfohlen und er bekam viele Anfragen – zu viele, um sie alle alleine zu bearbeiten. Alessandro Principe erkannte, dass viele Unternehmen ein echtes Problem damit haben, gute Verkäufer zu finden oder selbst auszubilden. Aus diesem Engpass heraus entschied er sich, sein Wissen zu multiplizieren und in seiner „Verkäufer-Akademie“ eigene Vertriebler auszubilden.

Daraus entstand sein Coaching, die erfolgreich ausgebildeten Verkäufer vermittelt er an andere Unternehmen. Principe und sein Team sind zudem bis heute für ausgewählte Kunden als externer Vertrieb tätig. Für diesen exklusiven Kreis entwickeln sie das komplette Vertriebssystem und bilden den Verkaufsprozess ab. Wir sprachen mit ihm über seine Erfahrung aus über zehn Jahren Hochpreisvertrieb, wie man ein gutes Verkaufsteam aufstellt und was Top-Verkäufer auszeichnet.

Diese Fragen beantwortet Alessandro Principe im Interview:

  • Was bietet die AP Hochpreisvertrieb GmbH ihren Kunden?
  • Wie ist Alessandro Principe in den Bereich des Vertriebs gelangt?
  • Kann wirklich jeder das Verkaufen lernen?
  • Welche Erfolgsgeschichte bleibt Alessandro Principe besonders in Erinnerung?
  • Kann man als Vertriebler immer mehr dazulernen oder lernt man irgendwann aus?
  • Welche Mission verfolgt Alessandro Principe auf lange Sicht?

 

Alessandro Principe bei uns im Interview!

Alessandro Principe, herzlich willkommen im GEWINNERmagazin. Was bietet ihr euren Kunden? 

Zu uns kommen viele Unternehmen, die ein großes Problem haben: Sie machen tolles Marketing, haben geniale Produkte – aber finden einfach keine guten Verkäufer, die das Ganze an den Mann bringen. Ihnen zeigen wir, wie sie intern ihren eigenen Vertriebsprozess optimieren und systematisieren und ihr kleines Team, meist von ein bis zwei Mitgliedern, aufbauen können.

Der nächste Schritt ist, dass wir Vertriebler vermitteln, auch bei dieser Aufgabe helfen wir unseren Kunden. Wir können dabei auf unsere „Closer-Schmiede“ zurückgreifen. Schließlich bilde ich auch Verkäufer aus. Die übernehmen dann bei den Kunden die Vertriebsprozesse und wir vermitteln sie wie eine Personalvermittlung. 

Alessandro Principe

Alessandro Principe und sein Team übernehmen den kompletten Vertrieb. Sie bauen sowohl den Vertriebsprozess als auch die Vertriebsmannschaft auf.

Das Wort „Closer“ wird heute sehr häufig negativ besetzt. Ist das berechtigt und gibt es in dem Markt viele schwarze Schafe? 

Ehrlich gesagt kann ich das gar nicht so richtig beurteilen, weil ich persönlich kein Typ bin, der sich ständig mit anderen vergleicht oder den Markt aggressiv durchdringen will. Was ich aber sagen kann ist, dass diejenigen unserer Kunden, die vorher bereits andere Ausbildungen gemacht haben, bei uns viel mehr lernen. In den zwei Tagen des Bootcamps im Rahmen unserer Ausbildung lernen sie mehr als in den acht oder zwölf Wochen anderer Programme. Woran liegt das? Wir sind aus der Praxis und bilden für die Praxis aus. Seit ich fünfzehn Jahre alt bin, bin ich im Vertrieb aktiv tätig. Begonnen habe ich in einem Immobilien- und Versicherungsstrukturvertrieb. 14 Jahre Erfahrung kann keiner mal eben in zwei oder drei Jahren aufholen. 

Deswegen gibt es für mich keine Konkurrenz. Keiner hat das Wissen, das ich darüber habe, wie man einen Vertriebler ausbildet. Und ich habe mein Coaching übrigens aus einem eigenen Engpass heraus entwickelt: Ich war als Closer aktiv und bekam viele Anfragen. Allerdings viel zu viele Anfragen, die ich alleine nicht hätte abarbeiten können. Deshalb wollte ich mein Wissen multiplizieren und richtig gute Verkäufer ausbilden, um mehr Anfragen annehmen zu können. Daraus hat sich nach und nach mein Coaching entwickelt. 

„Ich fand es schon früh sexy, leistungsorientiert zu arbeiten!“

Der Weg in das Closer-Business

Mit 15 Jahren warst du schon im Vertrieb tätig. Kommt das von deinen Eltern oder wie bist du so früh in den Bereich gelangt? 

Meine Mutter war Reinigungskraft und mein Vater Pförtner. Es ist also keineswegs so, dass ich in einen Vertrieb reingeboren wurde. Ich wusste aber schon immer, dass ich erfolgreich werden will. Außerdem wollte ich mit Menschen arbeiten. Mein erstes Praktikum war dann bei der Allianz Dresdner Bausparkasse. Dort ging es um Geld, Immobilien und Bausparverträge und da leckte ich zum ersten Mal Blut.

Was mir gefiel, war die Kombination aus dem Kontakt mit Menschen, dem Lösen ihrer Probleme und mit dieser Leistung Geld zu verdienen. Anders gesagt: Ich fand es sehr früh sexy, leistungsorientiert zu arbeiten. Mach ich mehr, bekomm ich mehr. Das war im Vertrieb die Realität und ich habe mich darauf fokussiert. 

Alessandro Principe

Alessandro Principe und sein Team leben Vertrieb: 6.000 bearbeitete Leads pro Monat, 100 Millionen verwaltetes Vertriebspotential und 37 erfolgreiche Kooperationen.

Das bietet Alessandro Principe seinen Kunden

Jetzt hast du mittlerweile eine Firma aufgebaut. Wie viele Mitarbeiter seid ihr und worauf legt ihr den Fokus: Closed ihr noch für andere oder konzentriert ihr euch mehr auf Ausbilden und Vermitteln?

Wir sind aktuell um die 40 aktive Mitarbeiter. Davon haben wir zehn Festangestellte und die anderen sind freie Mitarbeiter. Für freie Mitarbeiter besteht allerdings die Möglichkeit, nach einer sechsmonatigen Freelancerphase in eine Festanstellung überzugehen. Ich möchte jedoch in den sechs Monaten erst mal sehen, ob die Person es richtig drauf hat. 

Unser Traumkunde ist jemand, der seine rund 25.000 Euro Umsatz im Monat macht, allein seine Verkaufsgespräche führt und der irgendwann merkt, er könnte viel mehr verdienen. Aber er ist Unternehmer und will nicht selbst den ganzen Tag mit Verkaufen verbringen, sondern auch Strategie und Marketing machen. Er braucht also dringend einen guten Verkäufer, vielleicht sogar mehrere davon. Wir unterstützen ihn dabei, intern eine Person für den Vertrieb auszubilden. Die Alternative ist, dass wir ihm jemanden aus unserem Coaching vermitteln, der als top ausgebildeter Verkäufer direkt bei ihm anfangen kann. Den kann er tatsächlich auch erstmal testen. Und wenn alles passt, kann er mit dem Vertriebler starten und sich wieder auf andere Themen fokussieren.

Die Endstufe ist, dass wir als externe Vertriebler dazu kommen. Damit ist ein Unternehmen dann rundum versorgt für alle Fälle. 

„Verkaufen ist die höchste Form, einem Menschen zu helfen“, so Principe. Denn Verkaufen meint, das Bedürfnis eines Menschen zu analysieren und ihm eine passende Lösung zu bieten.

Verkaufen kann erlernt werden

Was sind denn Vorteile eines externen Vertriebs? 

Erstens sorgt das für einen gewissen Wettbewerb zwischen dem internen und dem externen Team. Das steigert in der Regel die Produktivität. Zweitens ist es leichter, externe Mitglieder wieder zu entlassen – auch, wenn uns das nicht passiert, dafür sind wir viel zu gut (lacht). Drittens musst du dich überhaupt nicht um externe Beschäftigte kümmern. Sie organisieren sich selbst. 

Um noch mal auf die Ausbildung zurückzukommen. Nach was für Menschen sucht ihr und ist es so, dass jeder verkaufen lernen kann? 

Das würde ich generell so unterschreiben. Bei dem einen dauert es vielleicht etwas länger als bei dem anderen. Worauf es wirklich ankommt, ist allerdings, wer dir das Verkaufen wie beibringt. Das ist nicht anders als in der Schule, wo es viele unterschiedliche Lerntypen gibt. Umso individueller das Lernprogramm auf dich abgestimmt ist, desto größer ist dein Erfolg. Die Wunschkandidaten sind natürlich diejenigen, die proaktiv, lernwillig, diszipliniert und geil darauf sind, viel Geld zu verdienen. 

„Verkaufen lernen kann jeder. Es kommt allerdings darauf an, wer dir das Verkaufen beibringt!“

Aber – und das ist extrem wichtig – sie müssen auch mit Herzblut arbeiten. Genau so, wie du dich um eine Familie sorgst, solltest du auch dein Business angehen. Ich selbst habe eine Frau und zwei Kinder. Wir konzentrieren uns im Vertrieb auf den Menschen und diese Methodik funktioniert. Das Gegenüber muss selbst kaufen wollen. Menschen hassen es, etwas verkauft zu bekommen, aber sie lieben es, etwas zu kaufen. Das Gefühl möchte ich erwecken. 

Laut dem Unternehmer ist Vertrieb wie Fahrradfahren. Man verlernt es nie. Man lernt aber auch nie aus – im Gegenteil. Ein Vertriebler sollte immer mit der Zeit gehen und sich kontinuierlich weiterbilden.

Alessandro Principe konnte schon viele Menschen in Top-Vertriebler transformieren

Erzähl uns doch mal ein wenig von deinen Kunden. Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse erzielen kann und gibt es eine Story, die dir besonders am Herzen liegt? 

Du kannst sehr schnell Ergebnisse erzielen, sogar innerhalb einer Woche. Wir haben zum Beispiel eine Partnerschaft mit einem Immobilienvertrieb, bei dem die Leads direkt zur Verfügung gestellt werden. Wenn du dich dazu entscheidest, bei uns die Closer-Ausbildung zu machen, arbeiten wir dich von Tag eins an ein. Je nachdem, wie fit du bereits bist, siehst du schnell Erfolge. 

Wir hatten mal einen Kunden, der war früher im Vertrieb tätig. Damals hatte er nicht mal das Geld für die Ausbildung, sondern er bezahlte sie bei uns in Raten. Sein Gehalt betrug gerade einmal 700 Euro Netto pro Monat. Dank uns hat er sich enorm weitergebildet und verdient heute 25.000 Euro pro Monat. Er hatte nichts, wollte fast aufgegeben und closed jetzt so viel.

Andere, die bei uns im Coaching waren, konnten ihre Closing-Rate von 20 auf 60 Prozent steigern – und damit meine ich nicht qualifizierte Leads, sondern Leadeingang zu Close. Es ist ein wichtiger Unterschied, ob es sich nur um qualifizierte Leads handelt oder um jeden Lead, den sie abschließen. Wer vorher 2.000 Euro verdient hat, verdient dann über 12.000 Euro. Das sind coole Storys für mich. Und viele haben überhaupt erst durch uns einen Job bekommen und sind happy. 

Vertrieb bedarf einer kontinuierlichen Weiterbildung

Ist Vertrieb aus deiner Sicht ein stetiger Lernprozess oder lernt man irgendwann aus? 

Vertrieb ist wie Fahrradfahren. Das verlernst du nie. Es ist aber auch nicht der Fall, dass du irgendwann ausgelernt hast. Ganz im Gegenteil. Du solltest immer mit der Zeit gehen und dich ständig weiterbilden. Ich habe allein dieses Jahr über 60.000 Euro in meine eigene Weiterbildung investiert, unter anderem in Mindset-Trainings.

Es ist einfach wichtig, dass jemand von außen auf dich schaut und du aus deiner eigenen Betriebsblindheit raus kommst. Das Gute an unserem Job: Den Vertrieb braucht man immer. Es gibt kein Unternehmen dieser Welt, das ohne den Vertrieb leben würde, egal, ob Online- oder Offlineverkauf. Ein Unternehmen verdient nur an einer Stelle – dort, wo verkauft wird und deshalb verdienen Verkäufer auch sehr viel Geld. 

„Verkaufen soll zum Synonym des Helfens werden. Menschen sollen mindestens so stolz wie ein Arzt oder Anwalt erzählen, dass sie Verkäufer sind!“

Alessandro Principe

Alessandro Principe auf der Bühne

Das plant Alessandro Principe für die Zukunft

Hast du für dich oder dein Unternehmen eine Mission? 

Unsere größte Mission ist, dass Verkaufen zum Synonym des Helfens werden soll. Denn Verkaufen ist immer noch negativ belastet und Menschen erwarten eine böse Absicht dahinter. Dabei ist Verkaufen etwas extrem Cooles. Du bist derjenige, der dafür sorgt, dass jemand eine Entscheidung trifft und du kannst der Schlüsselpunkt dafür sein, dass sich sein Leben verbessert. Wir möchten, dass jeder Verkäufer mindestens so stolz wie ein Arzt oder Anwalt erzählen kann, dass er Verkäufer ist. 

Wollt ihr mit eurem Thema noch breiter in die Masse gehen oder wie stellt ihr euch euer Wachstum vor? 

Wir möchten in Zukunft breiter in die Masse gehen. Dazu haben wir bereits einige Maßnahmen ergriffen, darunter einen YouTube-Kanal, eigene Veranstaltungen, Bühnenauftritte und einen Podcast-Kanal. Da wird also noch einiges kommen! 

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Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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