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Michael Filipp

Interviews

Michael Filipp: „Mein Konzept vereint Marketing mit stilvollem Design und technisch sauberer Umsetzung.“

Michael Filipp ist Agenturinhaber und leitet die gleichnamige Agentur. Er hilft Selbständigen und Unternehmern dabei, ihre Personenmarke über ihren Online-Auftritt aufzubauen. In den letzten drei Jahren hat er weit über 40 Unternehmen erfolgreich auf dem Markt positioniert. Warum sein Gesamtkonzept so speziell ist, inwiefern es weit über Webdesign hinausgeht und wie eine gute Website aufgebaut sein sollte, erfahrt ihr im Interview.

Michael Filipp ist Experte für Branding und Webdesign. Die Herausforderungen, vor denen er selbst stand, sind seine größten Erfahrungen. Er weiß ganz genau, welche Fehler es zu vermeiden gilt, wie eine gute Website aussehen muss und wie man Premium-Kunden gewinnen kann. Mit seinem individuellen Gesamtkonzept, das Dienstleistungen von Copywriter, Webdesigner und Fotograf vereint, ist er seit 2017 erfolgreich.

Michael Filipp im Interview!

Michael Filipp, willkommen im GEWINNERmagazin! Was machst du genau?

Ich habe im Jahr 2017 angefangen, für lokale Unternehmen Webdesign zu machen und Webseiten zu erstellen, ganz klassisch. Das hat sich dann ausgeweitet, ich habe auch Social-Media-Betreuung gemacht und einige weitere Dinge. Ich wollte einfach herausfinden, in welche Richtung es gehen soll. Schlussendlich bin ich beim Webdesign geblieben. Dabei ist mir dann allerdings etwas aufgefallen: Die meisten Unternehmer verstehen nicht, dass die Webseite nur ein Teil des Marketing-Systems ist. Daher habe ich mich entschieden, ein Gesamtkonzept anzubieten. Dazu zählen neben der Webseite auch die passenden Bilder oder Texte für den Online-Auftritt.

Michael Filipp

Wie würdest du denn dieses umfassende Angebot selber beschreiben?

Es ist eine Kombination aus Dienstleistung und Beratung. Bedeutet, wir analysieren die Situation und das Ziel, wir schauen uns die Kanäle an, den bestehenden Auftritt. Daraus erstellen wir ein Konzept. Das erstreckt sich über die Bildsprache, die Auswahl der richtigen Worte und das Design bis hin zu den passenden Kanälen und Inhalten. Es ist eine Conversion-Optimierung. Unser Ziel ist, dass Kunden, die auf deine Webseite gehen, noch überzeugter von dir sind und sich melden.

Wie kamst du dazu, ein Gesamtkonzept anzubieten?

Ich hatte einen Kunden im Hochzeits-Segment. Ich habe ihm ein richtig geiles Layout für die Website gestaltet, genau auf die Zielgruppe abgestimmt. Für das Verfassen der Texte war der Kunde zuständig. Die Texte waren allerdings so langweilig und nichtssagend, dass sie meine ganze Arbeit zunichte gemacht haben. Dabei geht einfach unglaublich viel Potenzial verloren. Es gibt wahnsinnig viele Kunden, die immer noch nicht begriffen haben, wie eine gute Website aussehen sollte und was sie kann. Zu einer Website gehören nicht nur das Layout, sondern auch geile Texte, die zur Zielgruppe passen, oder richtig ansprechende Bilder. Um dahin zu kommen, musste ich erst einmal selbst zum Experten werden und mich konkret positionieren.

So läuft die Zusammenarbeit mit Michael Filipp

Wie ist der übliche Workflow?

Mein idealer Kunde hat in der Regel ein funktionierendes Business und verdient damit ganz gut. Die Voraussetzung ist, dass der Kunde bereits ein getestetes Angebot hat. Meine Dienstleistung ist dann eine Art Beschleuniger. Ich konzentriere mich also auf Kunden mit einem bestehenden Angebot, auf das man aufbauen kann. Das Ziel ist, dass Leute, die sich sowieso schon für den Kunden interessieren, konvertiert werden und noch interessierter sind. Ich helfe den Leuten, ihren Expertenstatus zu erhöhen, mehr Vertrauen in der Zielgruppe aufzubauen und so besser ihre Dienstleistung zu verkaufen.

Wie ist der Ablauf, wenn ein Kunde zu dir kommt?

Am Anfang steht die Analyse aller Fakten und Daten des Kunden. Dazu gehört, welche Informationen auftauchen, wenn man die Person oder das Unternehmen googelt, die Website, LinkedIn- oder Xing-Profile und vieles mehr. Wir checken daraufhin alles auf Schwachstellen. Beispiele für Schwachstellen sind nicht aussagekräftige Botschaften oder die zu förmliche und distanzierte Ansprache der Kunden auf Facebook. Wir stellen dann einen Strategieplan auf und setzen konkrete Teilziele.

Im letzten Schritt geht es an die Umsetzung. An zwei Beispielen möchte ich zeigen, was oft falsch gemacht wird. Viele Kunden geben ihre Arbeit zu 100 Prozent in die Hände einer Agentur. Das wird sich später allerdings negativ auswirken, da der Website die persönliche Handschrift des Unternehmens fehlt. Andere haben aufgrund früherer Erfahrungen bei Wettbewerbern falsche Vorstellungen, die nicht zielführend sind. Bei mir ist besonders, dass ich mit den Kunden Hand in Hand arbeite. Nur so können die Besucher der Website die Persönlichkeit einer Firma erkennen. Ich bin quasi derjenige, der an den Sendemasten dreht, damit Kunden und Dienstleister zusammenfinden.

„Mich zeichnet aus, dass ich mit den Kunden Hand in Hand arbeite!“

Gibt es ein Kundenergebnis, auf das du besonders stolz bist?

Ich habe aktuell einen Heilpraktiker als Kunden. Der hat bisher seine Dienstleistungen lokal angeboten. Er kam auf mich zu, damit ich ihm helfe, überregional tätig zu werden. Das macht aber als Heilpraktiker keinen Sinn, da die meisten Menschen solche Dienste bewusst lokal suchen. Wir haben dann gemeinsam überlegt, ob er eine Dienstleistung anbieten könnte, die auch überregional funktioniert. Da er sich seit 2007 mit einer hohen Erfolgsquote auf das Thema Rauchfrei durch Hypnose fokussiert hat, habe ich ihn dahingehend im Internet positioniert. Wir haben ihm eine Landingpage erstellt und bereits in kurzer Zeit mit wenig Budget zwei Kunden gewinnen können.

„Eine gute Website lebt von Marketing-Know-how, Design-Verständnis und guter technischer Umsetzung!“

Woran erkennt man schwarze Schafe in deiner Branche?

Ich habe ein Muster erkannt. Es gibt drei verschiedene Typen, die im Bereich Branding und Design tätig sind: Typ 1 ist der IT-Nerd, der eine Website hervorragend programmieren kann und sich im Bereich EDV perfekt auskennt. Allerdings hat er von Design und Marketing keine Ahnung. Der zweite Typ ist der Designer oder Grafiker. Er kann dir eine richtig schöne Website erstellen, die funktional in Ordnung ist. Vom Marketing-Aspekt her, das heißt zum Beispiel in Bezug auf die Nutzerführung oder Conversion-Orientierung, ist sie aber auch schlecht. Typ 3 ist der Online-Marketer. Seine Website funktioniert zwar, was das Marketing betrifft, sieht aber schlecht aus.

Ich würde keinem empfehlen, mit nur einem von den drei Typen zusammenzuarbeiten. Wer ein Angebot nachhaltig platzieren möchte, braucht alle drei Aspekte: Das Marketing-Know-how, das Design-Verständnis und die technische Komponente.

Mein Ratschlag ist dabei übrigens immer: Weniger ist mehr. Viele meiner Kunden hatten zu Beginn eine lange und unübersichtliche Website. Damit verkauft man nicht gut. Am Ende siegt immer die Einfachheit. Das Angebot sollte auf der Website schön übersichtlich dargestellt sein, mit einer einfachen Botschaft und einer klaren Call-to-Action.

„Mein Ratschlag für eine Website: Weniger ist mehr!“

So kam Michael Filipp zu seinem Business

Wie bist du denn selbst in diese Branche hineingekommen?

Ich bin ein kompletter Quereinsteiger. Mit zwölf Jahren habe ich zwar auf Ebay Dinge gekauft und verkauft und gemerkt, dass mir besonders das Verfassen der Inserat-Texte einen riesigen Spaß machte. Nach der Schule habe ich mich dann jedoch für eine andere Richtung entschieden. Ich habe eine Ausbildung im Groß- und Außenhandel absolviert und im Einkauf eines größeren Handelsunternehmens gearbeitet. In diesem Beruf hatte ich erste Berührungspunkte mit dem Thema Marketing, da ich Werbetexte für die Kundenzeitschrift verfasst habe.

Nebenbei war ich im Affiliate-Marketing tätig und habe Vergleichsportale erstellt. Damals habe ich zum ersten Mal realisiert, dass man dank einer guten Website mit optimierten Texten auf Google gefunden werden kann. Da ich neugierig geworden bin, habe ich eine kleine Status-Quo-Analyse von Websites lokaler Unternehmen und Selbständigen gemacht. Ehrlich gesagt war ich richtig schockiert, wie schlecht diese Seiten konstruiert waren. Gleichzeitig hat es mich auch ermutigt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.

Wie bildest du dich heutzutage weiter?

Ich analysiere sehr viel. Mein persönlicher Boost ist jedoch das Baulig-Coaching. Dort lerne ich, Websites noch schärfer zu analysieren. Wenn ich mir Websites anderer anschaue, analysiere ich vor allem Archetypen verschiedener Branchen. Nur so kann ich wissen, was Kunden in der jeweiligen Domäne auf einer Website sehen wollen. Viele denken fälschlicherweise, sie müssten anders sein und sich abgrenzen. Es geht aber hauptsächlich darum, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen.

Wie eine gute Website aufgebaut sein sollte

Worauf muss man bei einer guten Website achten?

Wenn ein Kunde eine Website anschaut, hat er prinzipiell Interesse an dem Angebot. Meine Aufgabe ist es nun, zu überlegen, was die Leute vom Kaufen abhalten könnte. Typische Fehler sind zum Beispiel: Headline und Text, oder Text und Bildbeschreibung passen nicht zusammen oder die Bilder sind nicht hochwertig. Die Seite muss einfach gut strukturiert und schlüssig sein. Auch ich habe genau diese Fehler gemacht. Erst als ich das Prinzip verstanden habe, hat sich meine Zielgruppe komplett geändert und ich konnte Premium-Kunden gewinnen.

Um es nochmal zusammenzufassen: Gute Punkte einer Website sind qualitativ hochwertige Bilder und Texte, eine nachvollziehbare Struktur und was sie für ein Gefühl vermittelt. Bin ich zum Beispiel Steuerberater, kann ich auf meiner Website kein Urlaubsfeeling durch zu viel Platz und viele Bilder vermitteln. In diesem Fall müsste die Website klar und logisch strukturiert sein und die Fakten auf einen Blick sichtbar.

Michael Filipp

Und letztendlich geht es immer darum, mit der Website Vertrauen aufzubauen. Kunden stufen deine Website als vertrauenswürdig ein, wenn die Optik zu deiner Person passt, wenn deine Firma gut dargestellt ist, wenn eine Story vermittelt wird und wenn man sieht, in welchem Segment die Firma tätig ist und mit welchen Kunden sie agiert. Wir schauen gezielt nach solchen Trust-Elementen und präsentieren diese klug.

Michael Filipp, was ist dein großes Ziel für das nächste Jahr?

Mein Traum ist es, für jeden Teilbereich einen Mitarbeiter einzustellen. Außerdem wollen wir die Adresse Nummer 1 für Kunden werden, die ein bereits bestehendes Angebot besitzen, sich dank unserer Hilfe aber weiterentwickeln wollen. Wir wollen Marktführer werden und ein Komplettkonzept anbieten, das in sich schlüssig ist. So müssen Unternehmen nicht mehr zu den einzelnen Dienstleistern gehen, wie Copywriter, Webdesigner oder Fotograf, deren Dienstleistungen nicht aufeinander abgestimmt sind.

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Anne Kläs

Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content und beim Gewinnermagazin für das Führen von Unternehmer-Interviews verantwortlich.

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