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OMEGA Seamaster

Ratgeber

Die OMEGA Seamaster Diver 300M im Test – eine Ikone Schweizer Uhrmacherkunst

Die OMEGA Seamaster Diver 300M wird bereits seit 1993 gebaut und gehört seither zu den beliebtesten Taucheruhren. Zum 25. Jahrestag des legendären Zeitmessers erhielt er eine komplette Überarbeitung, die sich in einem etwas größeren Durchmesser und einem noch edleren Design zeigt.

Zu den legendären Taucheruhren gehört die Rolex Submariner, die als Maßstab für diese Art an Luxusuhren gilt. Die neue OMEGA Seamaster 300M im Test ist einem Vergleich durchaus gewachsen. Ob sie besser als die berühmte Konkurrentin ist, soll hier untersucht werden.

Die OMEGA Seamaster war schon immer eine präzise sowie gut verarbeitete Uhr. OMEGA hat für die Überarbeitung jedoch die Auswahl der Materialien verbessert und gibt dem Chronometer dadurch eine noch edlere Optik. Verändert wurde die Keramik-Lünette, die mit einer Tauchskala aus weißer Emaille oder Ceragold versehen ist. Die Materialien sorgen für ein beständiges Weiß und für eine sehr lange Haltbarkeit.

Hinzu kommt das hochpräzise Chronometer Kaliber, das seine außergewöhnliche Genauigkeit auch einer hohen magnetischen Widerstandskraft verdankt. Das Gehäuse der OMEGA Seamaster ist aus einem hochwertigen Edelstahl gefertigt. Zudem sind Zifferblatt und Zeiger hinter einem kratzbeständigen Saphirglas geschützt.

Der erste Eindruck der OMEGA Seamaster: Wertig und elegant

Zunächst sticht die perfekte Verarbeitung der OMEGA Seamaster ins Auge. Ziffernblatt sowie Zeiger und die Lünette bilden eine harmonische Einheit aus hochwertigen Materialien. Das Design hat sich im Vergleich zu Vorgängermodellen nicht wesentlich geändert. Wichtige Details wurden optimiert, um den Gesamteindruck noch harmonischer wirken zu lassen.

Die Uhr ist etwas größer geworden und misst im Durchmesser nun 42 Millimeter. Der Abstand von Horn zu Horn ist mit 49 Millimetern beachtlich. Trotzdem trägt sich das Chronometer auch an Armen gut, die eher schmal sind. Auch die Höhe ist mit 13,5 Millimeter recht üppig. Eine schlanke Seitenlinie verhindert, dass die OMEGA Seamaster klobig aussieht. Sie ist insgesamt eine elegante Uhr.

Zifferblatt und Zeiger sind bei der OMEGA Seamaster Diver 300M hinter einem kratzbeständigen Saphirglas geschützt.

Das Edelstahlgehäuse entspricht dem traditionellen Erscheinungsbild einer OMEGA. Zudem besitzt es abwechselnd polierte und satinierte Flächen. Das Kautschuk-Armband in Schwarz oder Blau trägt ebenfalls zu einem hohen Tragekomfort bei. Alternativ liefert der Schweizer Uhrenhersteller den Zeitmesser mit einem traditionellen Metallarmband aus. Zudem erhielt es ein neues ergonomisches Design und verfügt über eine Streck- und Druckfaltschließe, welche sich OMEGA patentieren ließ. Zudem verfügt das Metallarmband über eine Tauchverlängerung.

Die verschraubte Aufzugkrone garantiert eine Wasserdichtigkeit von bis 300 Meter. Sie befindet sich wie üblich auf drei Uhr. Auf 10 Uhr ragt aus der OMEGA Seamaster das Heliumventil heraus, das in konischer Form gestaltet wurde. Diese Innovation entwickelte OMEGA einst für den Einsatz in einer Taucherglocke. Die ausgeklügelte Technologie garantiert eine Wasserdichtigkeit bis zu Druckverhältnissen in 50 Metern Tiefe. Somit ist auch die versehentliche Öffnung unter Wasser in den meisten Fällen kein Problem.

Der Blick durchs Uhrglas: unverwechselbare Details

Um das Uhrglas liegt die Keramik-Lünette, welche OMEGA neu gestaltet hat. Auffallend ist die Emaillierung der Skala. Alternativ kann sie auch aus Ceragold gefertigt werden. Die Lünette ist im Vergleich zu ihren gravierten Vorgängern glatt und lässt sich problemlos gegen den Uhrzeigersinn drehen. Sie verfügt über 120 Rasterungen und damit über ebenso viele wie bei der berühmten Submariner von Rolex.

Eine deutliche Überarbeitung erhielt das Zifferblatt, das ebenfalls aus Keramik besteht. Damit erzeugt OMEGA wundervolle Spiegeleffekte, welche die Oberfläche in verschiedenen Tönen von hell bis dunkel erscheinen lassen. Das Zifferblatt ist in Schwarz, Blau, Weiß oder mit einer chromfarbigen PVD-Beschichtung verfügbar.

Eine Renaissance erlebte das Wellenmotiv, das nun mit einem Laser graviert wird.

Das Muster wurde schon bei der ersten OMEGA Seamaster verwendet und ist jetzt nach langer Zeit auf das Zifferblatt zurückgekehrt. Durch die Beschichtung mit der Leuchtmasse Super-LumiNova sind die Indizes bei Dunkelheit gut ablesbar. Ein schönes Detail ist, dass die Indizes in Blau und die Zeiger in einem Grünton leuchten.

Die Indizes sind von extrem hoher Qualität und weisen keinerlei Unregelmäßigkeiten auf. Die typischen Skelettzeiger wurden einer dezenten Überarbeitung unterzogen, und laufen in einem spitzeren Winkel als beim Vorgängermodell zum Mittelpunkt. Eine ästhetische Verbesserung ist für die OMEGA Seamaster bei der Anzeige für das Tagesdatum gelungen. Es wurde von drei Uhr auf sechs Uhr verschoben. Der weiße Rand ist nicht mehr vorhanden, was die Anzeige insgesamt harmonischer in das Zifferblatt integriert.

Von der OMEGA Seamaster Diver 300M gibt es 17 Modelle, die sich in Farbe sowie bei der Art des Armbands und beim verwendeten Material unterscheiden.

Extreme Genauigkeit

Für die neue Seamaster verwendet OMEGA das Master Chronometer Kaliber 8800, das METAS-zertifiziert ist. Im Vergleich zum von Rolex verwendeten COSC-Verfahren sind die Anforderungen an die Ganggenauigkeit bei METAS noch höher. Sie darf maximal fünf Sekunden am Tag vorgehen, jedoch nie nachgehen. Außerdem fordern die Regeln eine hohe Resistenz gegen starke Magnetfelder.

Der Test erfolgt unter einer Flussdichte von 15.000 Gauß. Dies ist enorm, bedenkt man, dass die Milgauss von Rolex nur 1.000 Gauß standhalten muss. Die OMEGA-Tests sind sehr transparent und jeder Besitzer einer OMEGA Seamaster kann die individuellen Testergebnisse seiner Uhr auf der Webseite des Herstellers kostenlos einsehen.

Wer eine mechanische Luxusuhr kauft, tut dies nicht selten wegen der präzisen Uhrwerke. Um sich an diesem filigranen Wunder der Handwerkskunst zu erfreuen, besitzt die OMEGA Seamaster Diver 300M einen Boden aus Saphirglas. Es ist mit einem Edelstahlrahmen mit Wellenmotiv versehen.

Ist die OMEGA Seamaster besser als die Rolex Submariner?

Sie ist dem berühmten Rolex-Modell zumindest ebenbürtig. Verarbeitung und Materialauswahl sind auf dem gleichen hohen Level angesiedelt wie die Submariner. Das Uhrwerk ist in puncto Ganggenauigkeit sogar besser. Hier hat OMEGA aktuell einen Technologie-Vorteil. Die Nachteile sind minimal.

Der Rotor der OMEGA Seamaster ist beim Drehen des Handgelenks deutlich hörbar. Ein kleines Detail, das bei der Rolex nicht zu vernehmen ist. Demgegenüber steht ein deutlich günstiger Preis, der aktuell ab 5.300 Euro beginnt. Ein weiteres Argument ist die gute Verfügbarkeit der OMEGA-Uhr. Die Lieferzeit beträgt nur wenige Tage oder Wochen. Die Rolex lässt sich für die meisten Uhrliebhaber nur auf dem Graumarkt beziehen.

Die ausgeklügelte Technologie der OMEGA Seamaster Diver 300M garantiert eine Wasserdichtigkeit bis zu Druckverhältnissen in 50 Metern Tiefe.

Von der OMEGA Seamaster Diver 300M gibt es 17 Modelle, die sich in Farbe sowie bei der Art des Armbands und beim verwendeten Material unterscheiden. Neben dem Edelstahlgehäuse sind eine Kombination aus Stahl und Gold sowie ein Modell aus Sedna-Gold erhältlich. Zudem gibt es eine Kollektion von vier Modellen, die über einen Durchmesser von 43,5 Millimeter verfügen.

In ihnen arbeitet das OMEGAs Master Chronometer Kaliber 8806. Zudem ist den Modellen gemein, dass sie aus schwarzer Keramik gefertigt werden. Wer möchte, kann diese Luxusvariante noch mit einem Hauch Sedna-Gold oder Titan Grade 5 aufwerten.

Folgende Uhrenratgeber sind bisher im GEWINNERmagazin erschienen: Rolex MilgaussRolex Sky Dweller und Rolex Datejust

Samuel Altersberger ist Redakteur beim GewinnerMagazin. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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