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Interviews

Manuel Garcia Rubio: Authentisches Marketing für mehr Bewerber in der Pflegebranche

Manuel Garcia Rubio ist Experte für Mitarbeitergewinnung. Er hilft ambulanten und stationären Pflegediensten sowie Krankenhäusern, mehr qualifizierte Fachkräfte einzustellen. Hierfür optimiert er die Außendarstellung und den gesamten Bewerbungsprozess seiner Kunden und macht potenzielle Bewerber auf sie aufmerksam. Für einen nachhaltigen Erfolg richtet sich der Experte lediglich an Fachkräfte, die zum jeweiligen Unternehmen passen – erste Ergebnisse stellen sich dabei bereits nach 14 bis 21 Tagen ein.

Der Fachkräftemangel in der Pflegebranche hält weiter an. Daher verfügen zahlreiche Betriebe nicht über ausreichend Mitarbeiter, um dem Bedarf an Pflegepersonal gerecht zu werden. Bei der Suche nach qualifizierten Bewerbern greifen viele von ihnen ausschließlich auf klassische Methoden zurück – mit wenig Erfolg. So gelingt es nur wenigen Pflegediensten, bei ausgebildeten Fachkräften auf sich aufmerksam zu machen. Manuel Garcia Rubio, Experte für Mitarbeitergewinnung, weiß, wo die Fehler seiner Kunden liegen.

„Ich bekomme oft gesagt, der Markt sei leer. In Wahrheit fischen die Betriebe nur mit der falschen Angel im falschen Teich“, erklärt Manuel Garcia Rubio. Der Recruiting-Experte sammelte während seiner Zeit bei einer Marketingagentur erste Erfahrungen damit, die Menschen an der richtigen Stelle zu erreichen. Bei seiner ausgeklügelten Vier-Säulen-Methode greift Manuel Garcia Rubio überwiegend auf Social Media zurück, um potenzielle Bewerber zu erreichen. Zudem achtet Manuel Garcia Rubio stets darauf, dass neue Mitarbeiter zum Pflegebetrieb seiner Kunden passen, um eine langfristige Zusammenarbeit sicherzustellen.

Manuel Garcia Rubio im Interview!

Herzlich willkommen im GEWINNERmagazin, Manuel Garcia Rubio! Du unterstützt Pflegebetriebe bei der Mitarbeitergewinnung. Dabei handelt es sich auch um eine gesellschaftliche Herausforderung, bei der viele Dinge zu beachten sind. Welche Fehler unterlaufen den Pflegeunternehmen vor ihrer Zusammenarbeit mit dir?

Grundsätzlich ist es so, dass nahezu alle Pflegebetriebe auf klassische Methoden zurückgreifen. Sie nutzen also beispielsweise das Jobportal, die Agentur für Arbeit und die eigene Website. Vor etwa 15 Jahren konnte man damit zweifellos potenzielle Mitarbeiter erreichen. Mittlerweile bekommt man dadurch kaum noch Bewerber. So hören wir in Gesprächen mit den Pflegediensten oft, dass sie wahllos Leute einstellen. Die gleichen Bewerber hätten sie jedoch bis vor einigen Jahren nicht einmal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Um mehr Bewerber anzulocken, versprechen die Betriebe ihnen enorm hohe Prämien. Das ist allerdings äußerst kurzfristig gedacht.

Manuel Garcia Rubio

Manuel Garcia Rubio verhilft Pflegediensten mit seiner eigens entwickelten Vier-Säulen-Methode zu passenden Fachkräften.

Einige unserer Kunden betrieben beispielsweise Werbung über Plakate. In der Praxis funktioniert das nicht mehr. Meiner Meinung nach fischen sie im falschen Teich nach neuen Bewerbern. Wir helfen ihnen im ersten Schritt, zum richtigen Teich mit ausreichend Personal zu wechseln. Vorher sprechen sie vielleicht fünf Prozent des Marktes an. Durch unsere Hilfe greifen sie auf etwa 50 Prozent des Arbeitsmarktes zu. Dadurch kommen deutlich mehr Bewerbungen zustande. Vor unserer Zusammenarbeit hatten viele unserer Kunden kaum Kontakt zu möglichen Mitarbeitern. Wenden sie sich an uns, können sie bereits nach 14 bis 21 Tagen mit ersten Bewerbern aus ihrer Region rechnen.

Diese Methoden sollten Pflegebetriebe laut Manuel Garcia Rubio berücksichtigen

Hinsichtlich des Bewerbungsprozesses greifen Pflegebetriebe also auf die falschen Methoden zurück. Welche Fehler unterlaufen ihnen außerdem? Was machen sie bei ihrer Außendarstellung falsch und wie hilfst du ihnen dabei?

Viele unserer Kunden sind in ihrem klassischen Vorgehen gefangen. So versuchen sie, durch die Steigerung ihrer Investitionen den Erfolg zu erzwingen. In Bezug auf die Mitarbeitergewinnung hören wir oft, dass die Empfehlungen von Mitarbeiter zu Mitarbeiter am besten funktionieren. An diesem Punkt setzen wir ebenfalls an. Ich erkläre das meinen Kunden meist durch den Vergleich mit einem Kinobesuch: Gefällt uns ein Film, erzählen wir unseren Freunden davon. Dabei gehen wir jedoch nicht auf die Dinge ein, die auf einem Werbeplakat zu diesem Film stehen. Vielmehr heben wir die Aspekte hervor, die uns individuell am besten gefallen. Aufgrund dieser Empfehlung sehen sich auch unsere Freunde den Film an. Sie wissen dabei bereits, was sie erwartet. Dadurch liegen die Erwartungen und die Realität sehr nah beieinander.

Dieses Prinzip wollten wir auf den Online-Prozess übertragen. Daher arbeiten wir bei der Außendarstellung immer von innen heraus und beginnen bei den Mitarbeitern unserer Kunden. Wir heben also hervor, was ihnen gefällt, warum sie ihren Arbeitgeber schätzen und weshalb sie gerne bei dem Unternehmen arbeiten. Diese Dinge machen den Unterschied. Sie schaffen ein Alleinstellungsmerkmal, sodass sich die Außendarstellung unserer Kunden von klassischen Stellenanzeigen abhebt – und so werden sie auch stärker empfohlen.

Höhere Arbeitsqualität für unzufriedene Fachkräfte

Manuel Garcia Rubio, selbstverständlich müssen qualifizierte Fachkräfte von irgendwo kommen. So werben deine Kunden teilweise die Mitarbeiter von ihren Konkurrenten ab. Wird dir das manchmal zum Vorwurf gemacht? Wenn ja, wie reagierst du darauf?

Laut einer Studie von 2019 sind etwa 54 Prozent der Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrer aktuellen beruflichen Situation. Dadurch sind sie grundsätzlich wechselbereit.

„Wir möchten keinesfalls die zufriedenen Fachkräfte abwerben.“

Das wäre äußerst schwierig und moralisch fragwürdig. Wenn wir dagegen unglücklichen Menschen eine zufriedenstellendere Arbeit und damit eine höhere Lebensqualität bescheren können, sehen wir das positiv. Wir sehen uns daher nicht als Headhunter, die um jeden Preis neue Mitarbeiter generieren wollen. 

Vielmehr konzentrieren wir uns auf unglücklich Fachkräfte, denen in ihrer täglichen Arbeit und in ihrem Umfeld genau das fehlt, was unser Kunde bieten kann. Dabei muss man bedenken, dass diese Menschen trotz ihrer Unzufriedenheit meist nicht aktiv nach einer neuen Arbeitsstelle suchen. Aus diesem Grund muss man sie auf eine Alternativlösung aufmerksam machen. Unser Ziel ist allerdings nicht nur, mögliche Mitarbeiter durch authentisches Marketing auf unseren Kunden aufmerksam zu machen. Wir möchten zudem sicherstellen, dass die entsprechenden Fachkräfte unseren Klienten nach einer erfolgreichen Einstellung auch über die Probezeit hinaus erhalten bleiben.

Manuel Garcia Rubio

Manuel Garcia Rubio und sein Team machen ihre Arbeit gerne, besonders schön ist es, wenn die Arbeitgeber positives Feedback geben.

Manuel Garcia Rubio über schöne Kundengeschichten

Du hast bereits vielen Pflegebetrieben dabei geholfen, mehr Bewerbungen von Fachkräften zu erhalten. Ist dir dabei eine bestimmte Kundenstory im Gedächtnis geblieben, die die Zusammenarbeit mit dir veranschaulicht?

Hierzu fällt mir eine bestimmte Kundin ein. Sie kommt aus dem ländlichen Bereich. Über ein halbes Jahr erhielt sie keine einzige Bewerbung – daraufhin kontaktierte sie uns. Zu diesem Zeitpunkt hielt sie den Betrieb allein am Laufen und war damit völlig überlastet. Innerhalb weiterer sechs Monate konnte sie durch unsere Hilfe elf neue Mitarbeiter einstellen. Sie teilte uns immer wieder mit, wie glücklich sie über diese Entwicklung sei. Obwohl wir sie nie explizit darum gebeten haben, empfiehlt sie uns regelmäßig weiter. Dabei stellt sie immer wieder klar, wie sehr wir ihr geholfen haben. 

So herrscht in ihrem Pflegebetrieb dank zufriedener Mitarbeiter ein großartiges Arbeitsklima, was sich auch auf die Patienten auswirkt. Damit haben wir bereits viele gute Erfahrungen gemacht. Es ist immer schön, wenn uns über die Arbeitgeber ein positives Feedback vermittelt wird. Das ist auch der Grund, weshalb wir unsere Arbeit so gerne machen.

Eine wichtige moralische Verantwortung 

Motivieren dich solche Ergebnisse?

Gerade im Pflegebereich gibt es viele unzufriedene Fachkräfte. Häufig verfügen die Betriebe nicht über ausreichend Mitarbeiter. So müssen einzelne Personen regelmäßig einspringen und auch an eigentlich freien Tagen arbeiten. Darunter leidet auch die Lebensqualität eines jeden Mitarbeiters. Das war ein Problem, mit dem auch einer meiner Freunde zu kämpfen hatte. Auch er musste regelmäßig Doppelschichten schieben. Außerdem konnte er nur selten das Wochenende mit seiner Familie und mit Freunden verbringen. Das machte ihn regelrecht depressiv. Er war einer der Gründe dafür, weshalb ich mich auf die Pflegebranche fokussierte. So erklärte er mir, dass es in diesem Bereich um die Menschen geht.

„Es ist also eine moralische Verantwortung, ausreichend Fachkräfte für alle Patienten zur Verfügung zu haben.“

Heute ist er ebenso einer meiner Mitarbeiter. Gemeinsam möchten wir den Betrieben helfen, schließlich werden sie von der Politik im Stich gelassen. Auch der Nachwuchs wird massiv vernachlässigt, weshalb wir früher ansetzen und auch bei der Besetzung von Azubi-Plätzen helfen.

Manuel Garcia Rubio über realistische Versprechen und die richtige Motivation

Gerade im Pflegebereich gibt es viele Anbieter wie Headhunter, Zeitarbeiterunternehmen und Personalberater. Worauf sollten Pflegebetriebe achten, wenn sie hinsichtlich der Personalgewinnung Unterstützung suchen? Woran kann man schwarze Schafe erkennen?

Personalvermittler und Zeitarbeiterunternehmen – die „klassischen Helfer“ – verschaffen den Betrieben zwar neue Mitarbeiter. Zeitarbeiter sind durch höhere Spät- und Nachtzulagen sowie das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz allerdings oft viel teurer und werden hauptsächlich im Frühdienst eingesetzt. Das sorgt für zusätzlichen Unmut beim Stammpersonal, weil dieses natürlich vermehrt die weniger beliebten Dienste abdecken muss. Dadurch entsteht für den Arbeitgeber eine Abwärtsspirale. Personalvermittler und Zeitarbeitsunternehmen haben deshalb nicht den besten Ruf bei Geschäftsführern aus der Pflege.

Manuel Garcia Rubio

Manuel Garcia Rubio möchte den Pflegebetrieben auf lange Sicht helfen und auch in Zukunft langfristig für ausreichenden Nachschub an Mitarbeitern sorgen.

Leider begegnen auch wir diesem Vorurteil. Das liegt daran, dass schwarze Schafe sehr schwierig zu erkennen sind – vor allem für Menschen, die nicht wissen, worauf sie achten müssen. Grundsätzlich sollte ein Experte für Mitarbeitergewinnung gewisse Erfahrungswerte vorweisen können. Ferner sollte stets die Intention hinter ihrer Arbeit erkennbar sein. In einem persönlichen Gespräch sollten die Betriebe also darauf achten, ob ein vermeintlicher Experte seine Arbeit nur macht, um Geld zu verdienen, oder ob er der Branche und dem einzelnen Unternehmen tatsächlich helfen möchte. So ist es nicht einfach, nur anhand von Werbeanzeigen oder einer Website zu erkennen, ob ein Anbieter seriös ist.

Es geht darum, die passenden Bewerber zu liefern

Gibt es Anbieter, die mit unrealistischen Versprechen locken?

Was realisierbar ist, hängt stark von der Region ab. So gibt es große Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Bereichen. Man muss jedoch sagen, dass es unseriös ist, seinen Kunden die Neueinstellung von Mitarbeitern zu versprechen. Eine Garantie hierfür gibt es nicht. Als Experte für Mitarbeitergewinnung kann ich meinen Kunden lediglich in Aussicht stellen, dass ich ihnen passende Bewerber liefere. Hierfür arbeite ich eng mit meinen Klienten zusammen, um die besten Mitarbeiter finden zu können. Wen sie letztendlich einstellen, entscheiden sie selbst.

Manuel Garcia Rubio: Über modernes Marketing zum Recruiting-Experten

Wie bist du an deine Expertise in der Mitarbeitergewinnung gelangt?

Meine berufliche Tätigkeit besteht bereits seit acht Jahren daraus, spezifische Menschen im Internet zu suchen, zu erreichen und sie zu einer Handlung zu bewegen. Ursprünglich war mein Kerngebiet die Leadgenerierung. Es gibt jedoch zahlreiche Parallelen bei der Kunden- und Mitarbeitergewinnung. Im Laufe der Zeit sammelte ich dabei einen umfassenden Erfahrungsschatz. So weiß ich mittlerweile genau, wie man Menschen auf ein Unternehmen aufmerksam macht – auch wenn man sie über klassische Wege nicht erreichen kann. Gleichzeitig kenne ich die effektivsten Methoden, die Zielgruppe zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. 

Mein Know-how wurde im Lauf der Jahre durch Praxiserfahrung immer umfangreicher. So habe ich bereits zahlreiche Kundenprojekte betreut. Zudem habe ich an diversen Kursen teilgenommen und auch selbst Coachings geleitet.

„Letztendlich habe ich es zu meiner Pflicht erklärt, jedem Pflegedienst bei der Suche nach passenden Mitarbeitern unter die Arme zu greifen.“

Zu diesem Zweck entwickelte ich über viele Jahre hinweg eine Vier-Säulen-Methode, die insbesondere auf Social Media fußt.

Das wünscht sich Manuel Garcia Rubio für die Zukunft

Deine Branche bietet auch in Zukunft interessante Möglichkeiten. Wie wird sie sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln und was möchtest du persönlich noch erreichen?

Worauf wir uns in Zukunft einstellen müssen, ist ein noch größerer Fachkräftemangel in der Pflegebranche. Es ist leider so, dass der Nachwuchs zu wenig gefördert wird. Man bildet zu wenig Pflegerinnen und Pfleger aus. Zudem schwindet das Interesse an diesem Beruf immer weiter. Um dem entgegenwirken zu können, muss man die Attraktivität der Tätigkeit erhöhen und aktiv für die Ausbildung sorgen. 

Während ich mich im Moment damit beschäftige, den aktuellen Fachkräftemangel meiner Kunden zu bekämpfen, möchte ich in Zukunft nachhaltige Lösungen etablieren. Es geht also zunächst darum, kurzfristige Lösungsansätze zu schaffen, ehe man mittel- und langfristig für ausreichend Nachschub sorgt. Das ist grundsätzlich unser Anspruch. Die Politik lässt die Pflegebetriebe weitestgehend im Stich. Daher möchte ich ihnen auf lange Sicht helfen.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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